Vielfalt macht die Entscheidung leicht

Bauernhaus oder Jugendstilvilla – bei der energetischen Sanierung von älteren Gebäuden setzen Bauherren, Architekten und Fachhandwerker zunehmend auf die Kombination von Wärmepumpe und Flächenheizung. Jedes Gebäude und jeder Bauherr haben dabei ihre eigenen Anforderungen. Sieben Punkte helfen bei der Entscheidung für das richtige Flächenheizsystem.

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Klimaschutz in einem 89 Jahre alten Gebäude

Das 12.000 Einwohner zählende Örtchen Schöneiche ist von der deutschen Hauptstadt durch eine fast durchgängige Bewaldung abgegrenzt. In dieser naturnahen Umgebung genießen viele Pendler und Alteingesessene die Ruhe und die Gemütlichkeit im Kontrast zur hektischen Betriebsamkeit der benachbarten Metropole. Und während vor und im etwa 25 Kilometer entfernten Bundestag um die Klimaziele gestritten wird, wurde der Gebäude-Klimaschutz im grünen Schöneiche bereits geräuschlos vollzogen. Das 1932 erbaute Einfamilienhaus von Andreas Schüler ist ein Beispiel dafür, dass der Verzicht auf fossile Brennstoffe auch im Gebäudebestand einfach umgesetzt werden kann, wenn die Technik intelligent an die örtlichen Gegebenheiten angepasst wird: Die Bosch Luft-Wasser-Wärmepumpe Compress 7400i AW ersetzt hier ein 28 Jahre altes Gas-Heizwertgerät.

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Eine Teilsanierung kann den Komfort im Bad deutlich erhöhen

Kann man in einem Altbau-Bad, das oftmals nur 5,5 Quadratmeter groß ist, eine moderne Wellness-Insel unterbringen? Werden die verwendeten Produkte geschickt ausgewählt und die Insel effizient geplant, so ist das durchaus möglich. So kann beispielsweise eine Teilsanierung mit flexiblen Elementen auch bei begrenzten Flächen und Budgets für viel Komfort sorgen. Typischerweise verfügen zum Beispiel ältere Bäder meist über eine Badewannennische, die mit einem Vorhang versehen wurde und die in der Regel nur zum Duschen Verwendung findet. Eine solche Installation lässt sich relativ einfach gegen eine geräumige Duschkabine tauschen.

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Ende des Monats läuft die KfW-Neubauförderung für die Effizienzhausstufe 55 bei Neubauten aus

Die BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude) soll ab diesem Jahr ihren Fokus mehr auf das Modernisieren des Gebäudebestands legen. Deswegen endet am Ende dieses Monats die Förderung für die Effizienzhausstufe 55. Das Ziel der BEG liegt darin, bis 2050 einen praktisch klimaneutralen Gebäudestand zu verwirklichen. Gleichzeitig soll sie auch beim Erreichen der Klimaziele helfen. Die Fördermittel der BEG können zum Einsatz kommen, um energetische Maßnahmen in Angriff zu nehmen. Beispiele dafür: die Einbindung erneuerbarer Energieträger oder der Tausch alter Heizungen.

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Online-Planungswerkzeug für dezentrale Lüftungen

Der Fachgroßhandel und das Fachhandwerk können durch den Einsatz digitaler Planungswerkzeuge deutlich entlastet werden. Deshalb hat ZEWOTHERM bereits vor ein paar Wochen einen Konfigurator bereitgestellt, mit dem sich Flächenheizungen planen lassen. Jetzt erweitert der Systemhersteller dieses Angebot um ein Tool zum Planen von dezentralen Lüftungssystemen. Das neue Werkzeug vervollständigt den Planungs-Service für das Fachhandwerk und den Fachhandel.

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Neues Seminarprogramm von Windhager

In dem Technologiezentrum TCB in Bissendorf bei Osnabrück führt Windhager seit 2007 Fachvorträge durch und bietet darüber hinaus Schulungen für Verarbeiter an. Zusätzlich offeriert der Heizungsspezialist auch Informationsveranstaltungen für Endanwender und Fachausstellungen. Während der Corona-Pandemie standen die dafür verwendeten Räume allerdings leer. Windhager nutzte die Gelegenheit, um sie umfangreich zu sanieren.

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Heizungssanierung – Zeit zum Handeln

In neuen Gebäuden sind Wärmepumpen schon seit Jahren das meist installierte Heizsystem. Jetzt setzen sie ihren Siegeszug in der Sanierung fort. Der Hersteller alpha innotec stattet inzwischen sogar denkmalgeschützte Häuser mit Wärmepumpen aus. Sehr zur Freude ihrer Bewohner. Denn sie heizen damit nicht nur sparsam und umweltschonend – der Staat finanziert ihren Heizungstausch durch üppig fließende Fördergelder kräftig mit.

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Der Flächenheizungsfinder zeigt, wie sich Flächenheizungen nutzen lassen

Der “Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen” (BFV) bietet jetzt unter www.flaechenheiungsfinder.de ein Online-Werkzeug an, das zeigt, wie sich welche Flächenheizungen in Außenbereichen, Decken, Fußböden und Wänden nutzen lassen. Flächenheizungen gewinnen immer mehr an Bedeutung, inzwischen bekommen mehr als 50 Prozent der Ein- und Zweifamilienhäuser diesen Heizungstyp.

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Energetische Sanierungsmaßnahmen gehören in die Steuererklärung

Energetische Sanierungsmaßnahmen werden seit dem letzten Jahr steuerlich gefördert. Deswegen ist es jetzt bei der Steuererklärung 2020 zum ersten Mal möglich, die damit zusammenhängenden Kosten geltend zu machen. Bei Einzelmaßnahmen wir dem Tausch von Heizungen und Fenstern oder auch der Wärmedämmung gibt es die Option, die steuerliche Belastung über einen Zeitraum von drei Jahren um bis zu 20 Prozent (dabei gilt eine Maximalgrenze von 40.000 Euro) zu mindern. Wenn es um Fachplanung und Baubegleitung geht, können Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer sogar bis zu 50 Prozent der Kosten geltend machen. Dazu ist es aber Voraussetzung, dass die Umbauten erst 2020 begonnen worden sind und dass die betroffene Immobilie ein Alter von mindestens zehn Jahren hat. Außerdem müssen einige technische Voraussetzungen erfüllt werden. Zusätzlich müssen die Hauseigentümer und Hauseigentümerinnen beachten, dass es keine Möglichkeit gibt, Maßnahmen, die bereits durch das BAFA oder die KfW gefördert wurden, steuerlich geltend zu machen.

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