Steigbügel und Sonne

Die Steuerfachwirtin Sabrina Hardy befasst sich schon seit langer Zeit mit Pferden. Vor einiger Zeit hat sie eine alte Kfz-Werkstatt in Osburg übernommen und zu Stallungen und einer Reithalle umgebaut. Um den Nutzen der Dachflächen zu erhöhen, werden auf den frisch sanierten Dächern zur Zeit Photovoltaik-Module installiert. Das Energieunternehmen “WI Energy” aus Trier übernahm dabei die Federführung. Die neue Photovoltaik-Anlage soll Ende dieses Monats fertig gestellt werden und mit einer Leistung von 990 kWh/kWp einen Ertrag bringen, der für die langfristige Versorgung von bis zu 25 Haushalten ausreicht.

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Rekordzubau bei Solarstrom im Eigenheim

In Deutschland wurden 2020 insgesamt 184.000 Solarstromanlagen neu gebaut. Diese haben zusammen eine Leistung von etwa 4,9 Gigawatt. Das entspricht einem Anstieg der Neuinstallationen um 27,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Am stärksten hat die Nachfrage bei den Eigenheimbesitzern zugenommen. Dort nahm die Nachfrage um 99 Prozent zu und verdoppelte sich damit praktisch. Diese Zahlen gab der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) bekannt. Grundlage für diese Aussage sind Daten der Bundesnetzagentur.

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Wann es sich lohnt, nicht mehr geförderte Photovoltaikanlagen weiter zu nutzen

Die staatliche Förderung für die Einspeisung von Solarstrom ist Ende letzten Jahres für die ersten geförderten Solaranlagen ausgelaufen. Manche dieser Anlagen lassen sich aber auch jetzt noch profitabel weiter betreiben. Dafür stehen mehrere Modelle zur Verfügung. Die Anfang dieses Jahres in Kraft getretene EEG-Novelle bietet einerseits die Option, den erzeugten Solarstrom komplett dem Netzbetreiber zur Verfügung zu stellen. In diesem Fall erhalten die Anlagenbetreiber eine Art Einspeisevergütung light. Andererseits ist auch ein Mix aus Eigenverbrauch und Einspeisevergütung möglich. Der Weiterbetrieb einer Solaranlage rentiert sich ab einer installierten Leistung von fünf Kilowatt.

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Panasonic Module HIT schneiden in Modultest des Florida Solar Energy Centers am besten ab

Nach Ansicht eines Forscherteams im Florida Solar Energy Center der University of Central Florida reichen die üblichen Testverfahren für Photovoltaikmodule nicht aus, um den langfristigen Erhalt der Moduleffizienz zu gewährleisten. Dabei bezieht sich das Team unter Leitung von Eric Schneller vor allem auf die zahlreichen physikalischen Einflüsse, die zu Rissen führen. Das können menschliche Handlungen beim Transport und der Installation sein oder auch Wettereinflüsse wie Schnee, Wind und extreme Temperaturschwankungen. “Sie verschlechtern die Leistung des Moduls und können nicht funktionierende Teilflächen verursachen. Diese führen zu Spannungsunterschieden, die die Leistung weiter verringern. Risse verursachen manchmal auch Hotspots, die im schlimmsten Fall ein Sicherheitsrisiko darstellen – in Form einer Brandgefahr“, so Schneller.

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Photovoltaik-Anlage als Schutzraum und Nahrungsquelle für Bienen

Der Solarpark Kersch von WI Energy wird aktuell zum Bienenparadies ausgebaut. Der Hobbyimker Matthias Reimann ist schon seit langer Zeit gegen das Bienensterben aktiv. Im Moment unterstützt er WI Energy dabei, den eben genannten Solarpark bienenfreundlich zu begrünen. Er vertritt die Meinung, dass es Sinn ergibt, Artenschutz und erneuerbare Energien zu vereinen und ist deswegen bei dem Projekt gerne als Berater dabei.

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Was Anwender von Photovoltaik-Anlagen, die älter als 20 Jahre sind bei einem Auslauf der Förderung tun können

Die Betreiber, die ihre Solaranlagen in der Zeit bis Ende 2000 in Betrieb genommen haben, stehen vor einem Problem. Der Förderzeitraum der gesetzlichen EEG-Vergütung geht am 31. Dezember dieses Jahres zu Ende. Das bedeutet, dass die Netzbetreiber ab Neujahr den Strom, den die genannten Anlagen erzeugen, nicht mehr abnehmen und demzufolge auch nicht mehr vergüten dürfen. Leider haben es Gesetzgeber und Bundesregierung versäumt, hier eine Anschlussregelung in Kraft zu setzen. Was ist also zu tun?

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Genaue Voraussage der Lebensdauer und Zuverlässigkeit von Batterie- und Photovoltaik-Wechselrichtern

Um die Lebensdauer und Zuverlässigkeit von Wechselrichtern für Batteriespeicher- und Photovoltaik-Anwendungen verlässlich und effizient vorauszusagen, steht momentan keine Methodik zur Verfügung. Deswegen hat sich das IMWS (das Fraunhofer Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen) mit diversen Partner in einem Projekt namens “Reliability Design” zusammengeschlossen, um eine solche zu entwickeln. Das Ziel liegt darin, die Kosten bei der Energieerzeugung zu reduzieren.

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Viele Solaranlagen vor dem Aus

Ein kürzlich veröffentlichtes, von der Speicher- und Solarbranche beauftragtes, Gutachten besagt, dass in Deutschland in den nächsten zehn Jahren zu erwarten ist, dass etwa 447.000 funktionsfähige Solaranlagen stillgelegt werden. Das Gutachten nahm genau unter die Lupe, wie sich der aktuelle Gesetzesentwurf in Bezug auf die Novelle des EEG auf den Weiterbetrieb von Solaranlagen auswirkt, die nicht mehr gefördert werden.

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Jalousien, die Strom erzeugen

Saule Technologies bietet aktuell automatische Jalousien an, die Solarenergie zur Stromerzeugung nutzen und damit nicht nur die Sonneneinstrahlung fernhalten, sondern noch einen Zusatznutzen bringen. Dabei kommen Perowskit-Photovoltaikzellen zum Einsatz, die leichter sind als “normale” Zellen auf Basis von Silizium. Folglich lassen sie sich hervorragend an den Fassaden von Büros, öffentlichen Gebäuden oder Häusern anbringen.

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Nächstes Jahr könnten tausende Solaranlagen stillgelegt werden

Im kommenden Jahr fürchtet die Solarwirtschaft, dass die Zahl neu installierter Solardächer in Deutschland stark einbrechen wird. Darüber hinaus ist auch zu erwarten, dass tausende alte, aber noch voll funktionsfähige, Photovoltaikanlagen stillgelegt werden müssen. Letzteres lässt sich nur durch Änderungen am Erneuerbare-Energien-Gesetz vermeiden.

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