Wohngebäude bestmöglich energetisch sanieren – Neue, firmenneutrale Broschüre mit zahlreichen Tipps erschienen

Die neue Broschüre von Zukunft Altbau zur energetischen Sanierung von Wohngebäuden: Energiesparmöglichkeiten im Wohnhaus (Grafik: Zukunft Altbau)

Die Energiekosten auf wirtschaftliche Weise reduzieren, den Wohnkomfort steigern und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten – gute Gründe für die energetische Sanierung von Wohngebäuden gibt es viele. Eine Sanierung ist jedoch im Normalfall ein aufwendiges Vorhaben, bei dem etliche Stolpersteine zu bewältigen sind. Das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hat deshalb eine Broschüre herausgegeben, die die wichtigsten Schritte auf dem Weg zu einer guten Sanierung klärt. Auf 20 Seiten erfahren Wohngebäudeeigentümer, was alles zu einer sinnvollen energetischen Sanierung gehört, wer sie dabei unterstützt und wo es finanzielle Förderung gibt. Die Broschüre steht unter www.zukunftaltbau.de/material zum Download bereit und kann kostenfrei in gedruckter Form bestellt werden. Neutrale Informationen gibt es auch kostenfrei über das Beratungstelefon von Zukunft Altbau unter 08000 12 33 33 oder auf www.zukunftaltbau.de.

In vielen Bestandsgebäuden älter als 20 Jahre gibt es von der Kellerdecke über die Außenwand und Fenster bis zum Dach viele energetische Schwachstellen. Wo am besten mit einer Sanierung angefangen werden sollte, wissen viele Wohngebäudeeigentümer nicht. Hier hilft die neue Broschüre weiter. „Eigentümer sollten zuerst den Energiebedarf reduzieren, zum Beispiel durch eine Dämmung und neue Fenster. Dann können Sie im nächsten Schritt die Heizungsanlage optimal am neuen Wärmebedarf ausrichten“, rät Frank Hettler von Zukunft Altbau. „Schließlich lohnt es sich zu prüfen, ob, wo und wie erneuerbare Energien unterstützend eingesetzt werden können.“

Ganz wichtig ist auch: Vor jeder Baumaßnahme sollte man eine unabhängige, qualifizierte Energieberatung in Anspruch nehmen. Bei einer energetischen Sanierung sind viele Aspekte zu bedenken und abzuwägen. Schlecht geplante Maßnahmen verbauen gute Lösungen. Erfolgt die Sanierung auf der Grundlage einer Planung mit Blick fürs Ganze, liegen die Vorteile auf der Hand: Der Wert der Immobilie steigt und die Folgekosten reduzieren sich. Eine durchdachte Sanierung macht zudem unabhängiger von den schwankenden Energiepreisen und leistet einen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz. Und nicht zuletzt erhöht sich der Wohnkomfort enorm.

Eigentümer können bei ihren Sanierungsvorhaben durch Finanzierungszuschüsse oder zinsverbilligte Darlehen von Bund, Land, Kommunen und Energieversorgern unterstützt werden. Dabei gilt fast immer: Je höher der CO2-Einspareffekt, desto höher die Förderung. Welches Programm für die jeweilige Sanierung am besten passt, sollten Eigentümer mit einer Energieberaterin oder einem Energieberater besprechen. Mit einem individuell durchdachten Konzept haben Energieberatung, Planung und Förderung schon aus manchem Altbau ein modernes Energiesparhaus gemacht.

Zukunft Altbau informiert Wohnungs- und Gebäudeeigentümer neutral über den Nutzen einer energetischen Sanierung und wirbt dabei für qualifizierte Gebäudeenergieberater. Das vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm berät gewerkeneutral, fachübergreifend und kostenlos. Baufachleute finden beim ihm Weiterbildungsangebote, Kontaktmöglichkeiten mit Kollegen und Informationen für ihre Kunden. Zukunft Altbau hat seinen Sitz in Stuttgart und wird von der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) umgesetzt.

Weitere Informationen: www.zukunftaltbau.de

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