Neue Fenster helfen beim Einsparen von CO2

Zum Erreichen der Klimaziele ist es nicht genug, einfach nur die erneuerbaren Energien weiter auszubauen. Zusätzliche Energieeinsparungen durch eine bessere Dämmung der bestehenden Gebäude sind ebenfalls unverzichtbar. Der Gebäudesektor verursacht immerhin etwa ein Drittel des in Deutschland vorhandenen Energieverbrauchs. Der Bestand, der über ein gigantisches Energiesparpotential verfügt, stellt dabei das Hauptproblem dar, nicht die Neubauten. Deswegen ergibt es Sinn, den energetischen Standard der bereits existierenden Wohnungen und Häuser zu verbessern, denn diese sind für die höchsten Energieverluste verantwortlich.

Über zwölf Millionen Tonnen klimaschädliches CO2 ließen sich allein durch den Austausch veralteter Fenster in Deutschland einsparen (Foto: Kneer-Südfenster)

Über zwölf Millionen Tonnen CO2 ließen sich allein durch die Sanierung veralteter Fenster in Deutschland einsparen. Das belegt eine Studie, die der Verband Fenster und Fassade (VFF) und der Bundesverband Flachglas (BF) kürzlich veröffentlicht haben. Danach sind 235 Millionen Fenstereinheiten in Wohngebäuden veraltet und sollten ausgetauscht werden – das sind fast 40 Prozent aller Fenster.

Bereits ein modernes Standardfenster von Kneer-Südfenster, einem der führenden Fenster- und Haustürenhersteller, spart 70 Kilogramm CO2 pro Quadratmeter im Jahr. Hochgerechnet auf ein Haus oder eine Wohnung, verbessern Modernisierer mit einem Fenstertausch ihre persönliche CO2-Bilanz ganz erheblich und tragen so Jahr für Jahr aktiv zum Klimaschutz bei – und erhöhen damit zugleich Sicherheit, Komfort und Behaglichkeit.

Staatliche Förderung für neue Fenster attraktiv wie nie

Der Austausch von Fenstern wird durch das Klimapaket der Bundesregierung belohnt. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gilt auch für Einzelmaßnahmen bei der Sanierung wie den Einbau neuer Fenster. Bauherren und Renovierer können sich also einen Teil der Kosten zurückerstatten lassen – entweder als Zuschuss oder als Förderkredit mit Tilgungszuschuss. Bis zu 20 Prozent der förderfähigen Kosten werden dann vom Staat übernommen. Außerdem können private Bauherren seit diesem Jahr die Einzelmaßnahmen auch direkt von der Steuer absetzen: 20 Prozent der Sanierungskosten sind über drei Jahre abzugsfähig. Wichtig ist die Einbindung eines unabhängigen Energie-Effizienz-Experten schon vor der Antragstellung.

Weitere Informationen: www.kneer-suedfenster.de, www.bafa.de und www.kfw.de