Geändertes EU-Energielabel für neue Heizungen ist eingeführt

Das EU-Energielabel für neue Heizkessel gibt auf einer Skala von grün bis rot an, wie effizient diese sind. Aufgrund verschärfter Anforderungen hat sich nun die Skala geändert: Seit 26. September 2019 gibt es die neue Effizienzklasse A+++, die Stufen E bis G entfallen. Darauf weist Zukunft Altbau hin, das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm rund um die energetische Sanierung. Hauseigentümer, die ihre Heizung erneuern lassen, sollten auf gute Effizienz und einen möglichst hohen Anteil erneuerbarer Energien achten, rät Frank Hettler von Zukunft Altbau. Am besten sei es, gleich auf Heizungen mit A+ oder besser umzusteigen. Die Verbraucher sollten aber auch bedenken, dass das Label keinen Rückschluss auf die Betriebskosten erlaubt, da diese von weiteren Faktoren wie dem verwendeten Energieträger und dem energetischen Zustand des Gebäudes abhängen. Neutrale Informationen gibt es auch kostenfrei über das Beratungstelefon von Zukunft Altbau 08000 12 33 33 oder per E-Mail an beratungstelefon [at] zukunftaltbau.de.

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Heizungsmodernisierung: Es muss nicht immer der Komplettaustausch sein

Der Sommer ist die ideale Jahreszeit für Hausbesitzer, sich über die Effizienz des Heizsystems Gedanken zu machen und eine Modernisierung in Erwägung zu ziehen – schließlich lassen sich mit modernen Systemen nicht nur deutlich Kosten sparen, auch die Umwelt profitiert von energieeffizienten Heizungen. Aktuelle Erhebungen zeigen, wie hoch der Modernisierungsbedarf in Deutschland ist: Mehr als jede zweite Heizung arbeitet nicht ausreichend effizient, da sie älter als 20 Jahre ist. Ein Heizkessel gilt als energetisch ineffizient, wenn er länger als 15 Jahre in Betrieb ist. „Wenn die Heizung in die Jahre gekommen ist, muss man aber nicht gleich das komplette System austauschen“ stellt Hans-Jürgen Nowak von der Initiative WÄRME+ fest. „Auch mit Teilsanierungen lässt sich viel in punkto Energieeffizienz und damit Klimaschutz erreichen.“

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Schön Wohnen ohne Barriere

Es gibt Lebensumstände, die neue Denkansätze erfordern: Karoline Schweiger erkrankte an Multipler Sklerose. Weil sich ihr altes Haus nicht behindertengerecht umbauen ließ, baute sie mit ihrem Mann ein gesundheitlich unbedenkliches Zuhause bei Passau. In ihrem barrierefreien Domizil von Baufritz hat sie ihre Freiheit und Selbstständigkeit zurückgewonnen.

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Im Sommer an die Heizung denken: Jährliche Wartung der Heizung erhöht die Sicherheit und Lebensdauer der Anlage

Mit steigenden Temperaturen geht auch die Heizperiode endgültig zu Ende. In Haushalten, in denen die Warmwasserversorgung nicht über die Zentralheizung läuft, kann diese nun sogar ganz abgeschaltet werden. Dennoch sollte die Heizung über die Sommermonate nicht in Vergessenheit geraten, denn jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, die Anlage auf den Prüfstand zu stellen. „Häufig merkt man erst im Herbst mit den ersten kalten Nächten, wenn die Heizung nicht einwandfrei läuft und sitzt dann schnell im Kalten“, erklärt Michael Muerköster von der Initiative WÄRME+. „Daher sollte man die komplette Heizungsanlage am besten im Sommer von einem Fachmann überprüfen lassen. Stehen Reparaturen oder sogar ein kompletter Austausch an, hat man noch genügend Zeit für die Umsetzung, bevor es wieder kalt wird.“ Eine jährliche Überprüfung hilft dabei, die Sicherheit und Lebensdauer der Anlage zu erhöhen und Energie und Betriebskosten einzusparen.

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Schlier: Ausschreibung für die klimaneutrale Versorgung eines Neubaugebiets gestartet

Stadtwerke und Energiedienstleister können sich ab sofort für die klimaneutrale Versorgung eines Neubaugebiets im oberschwäbischen Schlier im Kreis Ravensburg bewerben. Die Bewerbungsfrist für die Strom- und Wärmeversorgung von 37 Neubauten mit insgesamt 86 Wohneinheiten endet am 25. Juni 2019.

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Viebrockhaus baut Energiequartier

In einem Baugebiet am Unternehmensstandort Harsefeld errichtet Viebrockhaus auf zehn zusammenhängenden Grundstücken ein Energiequartier mit 20 Wohneinheiten. Dank moderner Technologien werden diese besonders nachhaltig und CO2-neutral gebaut, smart untereinander vernetzt und mit selbstproduziertem Sonnenstrom sowie 100 Prozent Ökostrom komplett versorgt. Und Elektromobilität für die Quartierbewohner ist inklusive.

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Effizienzhaus Plus-Siedlung in Hügelshart: Erwartungen voll erfüllt

Alle Erwartungen voll erfüllt, lautet ein erstes Fazit für die Effizienzhaus Plus-Siedlung in Hügelshart nach rund einem Jahr Wohnbetrieb: Die asset bauen wohnen gmbh und die BayWa – konkret der Baustoffbereich des Unternehmens sowie die Konzerntochter BayWa r.e. renewable energies (BayWa r.e.) – sehen ihr Konzept durch die ersten Auswertungen bestätigt. Mit einer durchschnittlichen Eigenversorgung von 53 Prozent, bezogen auf Haushaltsstrom, Warmwasser, Heizung und Kühlung, erreichte die Siedlung bereits im ersten Jahr rund 80 Prozent der im Vorfeld berechneten Simulationswerte. „Lässt man außergewöhnliche Faktoren außen vor, wie zum Beispiel die Kühlung, die bei der Simulation der Anlagentechnik nicht berücksichtigt war, sind wir in etwa bei unserer errechneten Eigenversorgung von 70 Prozent“, so Steffen Mechter, Leiter Strategische Geschäftsentwicklung bei BayWa Baustoffe. Ein Jahr Hügelshart zeige aber auch, wie immens wichtig das Nutzerverhalten und Energiemanagement sei.

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Pollen und Sommerhitze effektiv aussperren: Lüftungsanlagen und energiesparende Kühlung für bestmögliches Raumklima

Des einen Freud ist des anderen Leid: Die aufblühende Frühlingsnatur macht gute Laune – und plagt Allergiker mit Pollen und Blütenstaub. Wer allergisch auf Gräser reagiert, meidet daher das Draußensein, um Symptome wie Niesen, geschwollene Augen, Reizhusten und Kopfschmerzen zu minimieren. Nur: Allergene machen auch vor der Haustür nicht Halt. Jedes Lüften von Wohnung oder Haus lässt die Allergieauslöser in die eigenen vier Wände. Doch nicht nur Allergiker bringt der Sommer „Leid“: Heizen sich die Wohn- und Schlafräume durch starke Sonneneinstrahlung auf, kann das für die Bewohner ebenfalls richtig belastend werden. „Beider unangenehmer Begleiterscheinungen der warmen Jahreszeiten lässt sich Herr werden“, stellt Andreas Habermehl vom Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informa-tionstechnischen Handwerke (ZVEH) fest. „Damit Allergiker wenigstens zuhause frei durchatmen können, ist der Einbau einer kontrollierten Wohnungslüftung mit Pollenfilter sinnvoll. Und um im Sommer die Räume kühl zu halten, empfehlen sich eine Rollladenautomation oder eine Wärmepumpe, die auch kühlen kann.“

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Wie Gebäudeeigentümer auf CO2-neutrale Heizungen umsteigen können

Rund 40 Prozent der Energie verbrauchen die Deutschen in Gebäuden. Ein Großteil davon entfällt heute noch auf fossile Heizungen. Dabei soll der Gebäudebestand nach dem Willen der Bundesregierung bis 2050 klimaneutral werden. Wie Gebäudeeigentümern die Umstellung auf eine kohlendioxidfreie Wärmeversorgung gelingen kann, zeigt nun ein Positionspapier von Experten der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg sowie sieben Forschungsinstituten und Hochschulen. In dem Papier geben die unabhängigen Fachleute grundlegende Empfehlungen für zukunftsfähige Heizungsanlagen. Das 18-seitige Positionspapier ist im März 2019 erschienen und richtet sich sowohl an Gebäudeeigentümer als auch an Investoren, Installateure und Energieberater. Es steht unter www.kea-bw.de kostenlos zur Verfügung.

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