Das Wichtigste zu Wärmepumpen und der Energiewende

Eine der größten Herausforderungen dieser Zeit besteht darin, nachhaltig zu heizen. Im Gebäudesektor ist es erforderlich, bis zum Jahr 2025 20 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes einzusparen. Im Jahr 2030 liegt dieser Wert sogar bei 40 Prozent. Ende Juni dieses Jahres fand der von der Bundesregierung veranstaltete Wärmepumpengipfel statt. Bei diesem riefen die Teilnehmer die Heiztechnik als Wärmewenden-Schlüsseltechnologie aus, um die Klimaziele erreichen zu können.

Screenshot: Sysbus

Um Deutschland, wie beschlossen, bis 2045 klimaneutral aufzustellen, haben Vertreter von Politik, Industrie, Verbänden und Gewerkschaften beim Gipfeltreffen eine Absichtserklärung unterzeichnet. Ab 2024 sollen 500.000 Wärmepumpen jährlich die Energiewende vorantreiben.

71 Prozent des Energieverbrauchs privater Haushalte entfallen auf das Heizen, hier steckt also großes Einsparpotential. Energie muss künftig aus erneuerbaren Quellen wie Wind oder mittels Photovoltaik gewonnen werden. Um diesen Ökostrom für die Wärmeerzeugung im Gebäude zu nutzen, sind Wärmepumpen die beste und effizienteste Lösung. Hauseigentümer setzen damit auf ein sauberes, nahezu emissionsfreies Heizsystem. Und Deutschland würde sich unabhängiger von Öl- und Gasimporten machen sowie einen großen Beitrag zur CO2-Reduzierung leisten. 

Einfach effizient – effizient einfach

Das Prinzip ist einfach: Eine Wärmepumpe nutzt bereits vorhandene Wärme in der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser. Sie arbeitet ähnlich wie ein Kühlschrank, macht diese Technologie jedoch für Heizzwecke nutzbar. Je nach Gerät kann eine Wärmepumpe so aus einem kWh Strom rund vier bis sechs kWh Wärme gewinnen. Das Verhältnis aus aufgenommenem Strom und abgegebener Wärme ist der Wirkungsgrad der Wärmepumpe (COP-Wert). Es gilt: Je höher, desto besser.

Variabel einsetzbar

Hoher Wirkungsgrad, klimaneutral und variabel: Luft, Erdreich und Grundwasser stehen Wärmepumpen als mögliche Energiequellen zur Verfügung. „Luft/Wasser-Wärmepumpen sind besonders beliebt. Sie konnten ihren Marktanteil in Deutschland letztes Jahr auf 82 Prozent steigern“, erläutert Stefan Schrögel, Produktmanager Heizung bei WOLF. „Bei Wasser/Wasser- oder Sole/Wasser-Wärmepumpen sind aufwendige beziehungsweise kostenintensive Maßnahmen wie die Verlegung von Flächenkollektoren oder eine Tiefenbohrung nötig. Im Gegensatz dazu wird eine Luft/Wasser-Wärmepumpe einfach vor dem Haus aufgestellt.“

Dabei ist sie nicht nur für Neubauten sehr gut einsetzbar: In drei von vier Fällen kann eine Wärmepumpe auch in der Modernisierung ein bestehendes Gas- oder Ölgerät ersetzen. Der Wechsel zu einer Luft/Wasser-Wärmepumpe dauert in der Regel drei bis fünf Arbeitstage.

Moderne Wärmepumpen, wie die CHA-Monoblock von WOLF mit dem natürlichen Kältemittel R290, können sowohl mit bereits vorhandener Fußbodenheizung als auch mit normalen Heizkörpern effizient arbeiten. In manchen Fällen müssen einzelne Heizkörper getauscht werden, was für die Hausbesitzer jedoch meist keinen großen Aufwand verursacht. Dank ihrer Monoblock-Bauweise benötigt der Fachhandwerker zudem keinen Kälteschein, um die Installation und Inbetriebnahme der CHA-Monoblock durchzuführen.

Gut beraten in die Wärmewende

Vor der Umrüstung ist eine Vor-Ort-Beratung durch einen Fachhandwerker unabdingbar. Er prüft den Gebäudezustand, die vorhandenen Heizflächen und Nutzergewohnheiten. Anhand dieser Werte kann er dann die Heizlast des Gebäudes und die dafür benötigte Heizleistung berechnen. Ein weiteres Plus der CHA-Monoblock: Auch höhere Vorlauftemperaturen können mit dieser Luft/Wasser-Wärmepumpe effizient erreicht werden.

Weitere Informationen: www.waermepumpe.wolf.eu