Jetzt ist ein guter Zeitpunkt um festzustellen, ob sich ein Dach für Solaranlagen eignet

Im Winter, vor allem um die Zeit der Wintersonnenwende herum, sind die Nächte lang und die Sonne geht spät auf und früh unter. Zu dieser Zeit lässt sich am besten feststellen, ob sich an den ins Auge gefassten Standorten Solaranlagen rentieren können oder nicht. Hierfür steht ein “Selbsttest” zur Verfügung, der bei der Analyse hilft. Steht die Sonne nämlich niedrig am Himmel, so kann sie dennoch gewisse Punkte immer noch mit ihren Strahlen erreichen. Diese Punkte eignen sich bei einer hoch stehenden Sonne im Sommer besonders gut für die Solarproduktion.

Geeignet, ungeeignet, geeignet? Wer darüber nachdenkt, sich eine PV-Anlagen auf das Dach zu legen, sollte jetzt aktiv werden. Um die Wintersonnenwende, mit kurzen Tagen und niedrigem Sonnenstand, ist der beste Zeitpunkt des Jahres, die Solareignung des eigenen Dachs zu erkennen: Je geringer die Verschattung, desto besser die Solareignung. (Bild: © gridX GmbH)

„Solarenergie-Experten sehen jetzt die beste Zeit des Jahres, um die Solareignung von Standorten zu prüfen“, sagt Baptiste Feron, Head of Energy Management bei Europas führendem Smart-Energy-Scale-up gridX. „Vor allem Privatpersonen, die erwägen, sich eine PV-Aufdachanlagen zuzulegen, sollten jetzt um diese Zeit einen genauen Blick auf ihre Dächer werfen, wenn die Sonne scheint“, fährt Feron fort. Ist um die Wintersonnenwende das Hausdach bei Sonnenschein nahezu unverschattet, könnte die Solareignung des Daches fast nicht besser sein, so der Experte weiter. Ist ein Teil des Dachs im Winter verschattet, gibt es Möglichkeiten, die Anlage so zu gestalten, dass die Teilverschattung die gesamte PV-Anlage nicht zu extrem beeinflusst. 

Feron rät, jetzt an einem sonnigen Tag regelmäßig über den Tag verteilt Fotoaufnahmen von der sonnenbeschienenen Dachfläche zu machen, um die Verschattung im Tagesverlauf vergleichen zu können. Außerdem sei diese Dokumentation für einen Solarteur sehr hilfreich. „Stellt man fest, dass die Dachfläche gut geeignet sein könnte, ist es sinnvoll, mit einem Solarteur ein beratendes Gespräch zu führen“, empfiehlt Feron. So lassen sich auch noch andere Aspekte der Eignung, wie unter anderem der allgemeine Zustand von Haus und Dach, die geeignete Verschaltung der Solarmodule, geltende Voraussetzungen und die Anforderungen für den Fördermittelerhalt, klären.

Eine Solaranlage für die Eigenstromproduktion ist gerade jetzt, in Zeiten von Energiekrise und Klimawandel, noch attraktiver denn je. Einerseits verschafft sie einen gewissen Autarkiegrad, was zu Unabhängigkeit von Preisvolatilität und damit Kosteneinsparungen führt. Andererseits erzeugt die PV-Anlage Grünstrom, ermöglicht so also Einsparungen von Emissionen und kann damit einen nicht zu unterschätzenden Wert zum Gelingen der Energiewende beitragen. Wird eine Solaranlage dann auch noch mit verschiedenen anderen Energieressourcen, wie beispielsweise einem Batteriespeicher, einer Wärmepumpe sowie einer Wallbox für ein E-Auto, kombiniert, wird der Wert für den PV-Eigenstrom und seine Nutzenden maximiert. „Im Idealfall verbindet man viele verschiedene Energieressourcen mit der PV-Anlage und steuert diese dann mit einem smarten Energiemanagement-System“, erklärt Feron. So ließe sich der mit Solarenergie erzeugte Eigenstrom am effizientesten nutzen und der eigene Stromverbrauch optimieren, denn: Bei überschüssiger PV-Leistung wird zum Beispiel das E-Auto oder der Batteriespeicher geladen, um die Nutzung aller selbst erzeugten sauberen Energie zu maximieren. In Phasen mit weniger Solarproduktion würde dann auf die vorher eingespeicherten Strommengen zurückgegriffen und es wäre weniger Bezug von Netzstrom nötig, erklärt der Experte. Ein Win für die Umwelt und den eigenen Geldbeutel.

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