Neue Förderung unterstützt bei Optimierung der Speicherheizungsanlage

Derzeit heizen rund 1,2 Millionen deutsche Haushalte ihre Wohnungen mit Elektro-Speicherheizungsanlagen. „Nach Angaben der Hersteller arbeiten jedoch etwa 50 Prozent dieser Anlagen ungeregelt und damit ineffizient“, erklärt Michael Conradi von der Initiative WÄRME+. „Betreiber können jetzt von einer Förderung profitieren, wenn sie ihre Anlage aufrüsten.“ Das ist möglich durch den Einbau einer Aufladesteuerung, ergänzt entweder durch einen Witterungsfühler oder ein Gateway zur Online-Wetterprognose. Die Gesellschaft für Energiedienstleistungen (GED) aus Berlin unterstützt Wohnungseigentümer und Mieter dabei mit einem Zuschuss von 200 beziehungsweise 300 Euro pro Maßnahme und Wohneinheit. Die Förderung ist Teil des Förderprogramms “STEP up! – Stromeffizienzpotentiale nutzen” des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

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Doppelte Kosten vermeiden, heute die Standards der Zukunft fördern

ifeu, das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg, hat vor dem Finanzausschuss des Bundestages zur „steuerlichen Förderung der energetischen Sanierung von selbst genutztem Wohneigentum“ Stellung genommen. Laut Geschäftsführer Dr. Martin Pehnt sollte die Bundesregierung nur technisch zeitgemäße Maßnahmen fördern, die den Gebäudestandards der Zukunft genügen. Sonst drohen doppelte Ausgaben und doppelte Arbeit.

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Europäisches Forschungsprojekt erstellt Leitfaden und Simulationswerkzeug für Kommunen

Dezentralen, dekarbonisierten und intelligent gesteuerten Energiesystemen gehört die Zukunft. Was Regionen, Städte und Gemeinden von bereits existierenden Pilotprojekten lernen können, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den vergangenen drei Jahren in einem europäischen Forschungsprojekt untersucht. Das Ergebnis des Mitte 2019 abgeschlossenen Vorhabens liegt nun in Form eines kostenfrei erhältlichen Leitfadens vor. Die Beteiligten haben außerdem ein Simulationswerkzeug entwickelt. An der Studie beteiligt waren von deutscher Seite das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und das Europäische Institut für Energieforschung EIFER sowie 13 weitere Partner aus Europa. Koordiniert hat die grenzüberschreitende Zusammenarbeit das Austrian Institute of Technology (AIT). Die Europäische Union förderte das Projekt im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon 2020. Der Leitfaden und das Simulationsmodell sind in englischer Sprache kostenfrei zugänglich: http://reflex-smartgrid.eu.

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EU-Anforderungen an Heizungen steigen

Ab dem 26. September 2019 wird das Energieeffizienzlabel für Heizungen der Europäischen Union (EU) aufgrund verschärfter Anforderungen angepasst. Die Stufen der Label, die die Effizienz der Geräte anzeigen, werden neu geordnet. Es entfallen die Stufen E bis G, neu hinzu kommt hingegen die Effizienzstufe A+++.

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Sicherheit steht an erster Stelle: Smarte Alarmanlagen geben Einbrechern keine Chancen

Ein Einbruchversuch kann jeden treffen. Die Aufklärungsquote ist bei professionellen Banden, die über Stadt- und Landesgrenzen hinweg operieren, eher gering. Hilflos ausgeliefert sind Haus- und Wohnungsbesitzer den Attacken von Langfingern aber nicht. Alarmanlagen bieten einen wirkungsvollen Schutz vor Einbrüchen. „Für eine zuverlässige Funktion sind die Qualität der Anlage sowie eine professionelle Planung und Installation entscheidend”, sagt Benjamin Blum, Experte für Sicherheitstechnik. Er empfiehlt eine hochwertige Beratung durch einen Fachmann, der ein individuelles, auf die Wohnsituation zugeschnittenes Sicherheitskonzept erstellt. Blum erklärt für die Initiative ELEKTRO+, worauf es bei der Auswahl der Sicherheitstechnik ankommt.

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Bestmögliche Nutzung von selbsterzeugtem Strom: Neues Online-Dossier berät Eigentümer zur effizienten Nutzung von Eigenstrom

„Seien Sie Mitgestalter der Energiewende!“ Mit dieser Aufforderung steigt ein neues Online-Dossier in das Thema Eigenstromerzeugung und -nutzung ein. Auf der Internetseite www.eigenstrom.hea.de informiert dieses Dossier Besitzer einer Photovoltaikanlagen über die Möglichkeiten, den eigenproduzierten Strom für die Wärmeerzeugung im Gebäude zu nutzen. „Ab 2021 fallen die ersten Photovoltaikanlagen aus der staatlichen Förderung; die im damaligen Erneuerbare-Energien-Gesetz festgelegte Einspeisevergütung für 20 Jahre fällt dann weg“, erklärt Lutz Schulte von der Initiative WÄRME+. „Dadurch stellt sich für viele Besitzer einer Anlage, die ab 2001 in Betrieb genommen wurde, die Frage, wie sie ihre Anlage wirtschaftlich und effizient weiterbetreiben. Das Dossier gibt ihnen dafür wertvolle Tipps und Hintergrundinformationen. Interessant ist das Dossier aber auch für Eigenheimbesitzer, die noch keine PV-Anlage haben, sich aber zukünftig unabhängiger von fossilen Energieträgern machen wollen.“ Herausgeber des Online-Angebots ist die HEA Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e. V.

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Werden Sie Teil der Energiewende – Der Einsatz gegen fossile Brennstoffe

Bis vor einigen Jahren wurden Blockheizkraftwerke genutzt, um Energie und Wärme für ganze Städte oder Wohnblocks zu erzeugen. Daher stammt auch der Name dieser Beheizungsmöglichkeit. In Anbetracht der schwierigen Lage bezüglich fossiler Brennstoffe, dem Klimawandel und einem immer stärker werdenden Wunsch nach ökologischem und wirtschaftlichem Heizen, haben die Entwickler das Prinzip minimiert. Sogenannte Mikroheizkraftwerke oder kleine Blockheizkraftwerke können heute auch für Einfamilienhäuser eingesetzt werden. Innerhalb dieser Anlagen wird Wärme und Strom gleichzeitig zur Nutzung freigegeben. So können Sie die Brennstoffe wie Erdgas, Heizöl, Biogas, Holzgas oder Bioöl, sehr effizient einsetzen. Aus dem damit erreichen Nutzungsgrad geht eine immense Kostenersparnis sowie ein umweltschonendes Heizen hervor. Sollten Sie unsicher sein, ob diese Heizmethode die Richtige für Sie ist, können Sie die Vor- und Nachteile eines Blockheizkraftwerks abwägen.

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Heizungsmodernisierung: Es muss nicht immer der Komplettaustausch sein

Der Sommer ist die ideale Jahreszeit für Hausbesitzer, sich über die Effizienz des Heizsystems Gedanken zu machen und eine Modernisierung in Erwägung zu ziehen – schließlich lassen sich mit modernen Systemen nicht nur deutlich Kosten sparen, auch die Umwelt profitiert von energieeffizienten Heizungen. Aktuelle Erhebungen zeigen, wie hoch der Modernisierungsbedarf in Deutschland ist: Mehr als jede zweite Heizung arbeitet nicht ausreichend effizient, da sie älter als 20 Jahre ist. Ein Heizkessel gilt als energetisch ineffizient, wenn er länger als 15 Jahre in Betrieb ist. „Wenn die Heizung in die Jahre gekommen ist, muss man aber nicht gleich das komplette System austauschen“ stellt Hans-Jürgen Nowak von der Initiative WÄRME+ fest. „Auch mit Teilsanierungen lässt sich viel in punkto Energieeffizienz und damit Klimaschutz erreichen.“

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Klimaschutz im Rechenzentrum der Stadt Horb: „Energieeinsparung 50 Prozent plus X möglich“

Mit Unterstützung des Neu-Ulmer IT-Hauses s.i.g. mbH hat die Stadt Horb jetzt eine neue IT-Infrastruktur auf HPE (Hewlett Packard Enterprise) Simplivity-Basis in Betrieb genommen. Dabei konnte das erklärte Ziel einer mehr als 50-prozentigen Energieeinsparung im kommunalen Rechenzentrum erreicht werden. Somit waren auch die Voraussetzungen für eine Förderung des Projekts durch das Bundesumweltministerium erfüllt, die bei rund 40 Prozent der förderfähigen Investitionskosten von rund 152.400 Euro lag. Die Gesamtinvestitionen lagen bei 206.240 Euro. Alle Projektziele konnten erreicht werden. Der Förderrahmen wurde um 21 Prozent gegenüber dem Planansatz unterschritten. Dies wurde auch durch die kompetente Unterstützung seitens der s.i.g. gmbH und des Herstellers ermöglicht.

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Sonniger Juni treibt Solarstromernte im ersten Halbjahr auf neuen Rekord

Die sonnigen Tage des Juni bescheren Deutschland einen neuen Solarstromrekord: Im ersten Halbjahr 2019 lieferten die mehr als 1,7 Millionen Photovoltaikanlagen rund 24,5 Milliarden Kilowattstunden sauberen Strom. Das ist ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum von rund vier Prozent. Mit der Menge Solarstrom lässt sich rechnerisch der Jahresbedarf von sieben Millionen Drei-Personen-Haushalten decken. Insgesamt sicherte die Solarenergie etwa acht Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland und ersetzte damit im wachsenden Maße schmutzigen Kohlestrom.

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