Klimaschutz im Rechenzentrum der Stadt Horb: „Energieeinsparung 50 Prozent plus X möglich“

Mit Unterstützung des Neu-Ulmer IT-Hauses s.i.g. mbH hat die Stadt Horb jetzt eine neue IT-Infrastruktur auf HPE (Hewlett Packard Enterprise) Simplivity-Basis in Betrieb genommen. Dabei konnte das erklärte Ziel einer mehr als 50-prozentigen Energieeinsparung im kommunalen Rechenzentrum erreicht werden. Somit waren auch die Voraussetzungen für eine Förderung des Projekts durch das Bundesumweltministerium erfüllt, die bei rund 40 Prozent der förderfähigen Investitionskosten von rund 152.400 Euro lag. Die Gesamtinvestitionen lagen bei 206.240 Euro. Alle Projektziele konnten erreicht werden. Der Förderrahmen wurde um 21 Prozent gegenüber dem Planansatz unterschritten. Dies wurde auch durch die kompetente Unterstützung seitens der s.i.g. gmbH und des Herstellers ermöglicht.

Screenshot: DeinEnergieportal

Der Klimaschutz hat bei der Großen Kreisstadt Horb einen hohen Stellenwert. Schon 2010 beteiligte sich die Stadt erfolgreich am Wettbewerb „Klimaneutrale Kommune 2050“, derzeit läuft das Bewerbungsverfahren für den European Energy Award EEA. Deswegen war die Energieeffizienz auch ein zentrales Kriterium für die Beschaffung einer neuen IT-Infrastruktur. Dabei wurde die bestehende HPE-Landschaft mit separaten Storage- und Serversystemen durch eine Hyper Converged Infrastruktur ersetzt, bestehend aus zwei HPE Simplivity 380 GEN10 HCI-Nodes, vier HPE OfficeConnect 1950 SAN Switche sowie drei HPE DL380GEN10-Server für die DMZ-Infrastruktur (Demilitarisierte Zone). Das neue System spart nicht nur Energie, sondern ist auch sehr viel performanter als das Bisherige. „Gefühlt geht alles fast doppelt so schnell: Es gibt keine spürbaren Verzögerungen mehr. Die Benutzeroberfläche ist in die Vmware-Umgebung integriert und die neue Version deutlich intuitiver sowie einfacher zu bedienen als früher“, berichtet Hubert Lanz, IT-Verantwortlicher der Stadtverwaltung.

Durch die Maßnahmen werden jährlich zirka 16,1 Tonnen CO² pro Jahr eingespart. Über die Laufzeit von fünf Jahren summiert sich die Einsparung auf etwa 80,75 Tonnen CO².

Das Klimaschutzprojekt „Klimaschutzmaßnahmen im Rechenzentrum der Stadtverwaltung Horb a.N.“ wurde mit Mitteln aus dem Programm KSI im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums auf der Grundlage eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Horb am Neckar hat knapp 26.000 Einwohner und liegt etwa 50 Kilometer entfernt von Stuttgart. Horb ist Hochschulstadt, größte Gemeinde des Landkreises Freudenstadt, seit 1981 Große Kreisstadt und gehört zur „Kooperationszone Metropolregion Stuttgart“.

Weitere Informationen: www.sig-ulm.de