Bestmögliche Nutzung von selbsterzeugtem Strom: Neues Online-Dossier berät Eigentümer zur effizienten Nutzung von Eigenstrom

„Seien Sie Mitgestalter der Energiewende!“ Mit dieser Aufforderung steigt ein neues Online-Dossier in das Thema Eigenstromerzeugung und -nutzung ein. Auf der Internetseite www.eigenstrom.hea.de informiert dieses Dossier Besitzer einer Photovoltaikanlagen über die Möglichkeiten, den eigenproduzierten Strom für die Wärmeerzeugung im Gebäude zu nutzen. „Ab 2021 fallen die ersten Photovoltaikanlagen aus der staatlichen Förderung; die im damaligen Erneuerbare-Energien-Gesetz festgelegte Einspeisevergütung für 20 Jahre fällt dann weg“, erklärt Lutz Schulte von der Initiative WÄRME+. „Dadurch stellt sich für viele Besitzer einer Anlage, die ab 2001 in Betrieb genommen wurde, die Frage, wie sie ihre Anlage wirtschaftlich und effizient weiterbetreiben. Das Dossier gibt ihnen dafür wertvolle Tipps und Hintergrundinformationen. Interessant ist das Dossier aber auch für Eigenheimbesitzer, die noch keine PV-Anlage haben, sich aber zukünftig unabhängiger von fossilen Energieträgern machen wollen.“ Herausgeber des Online-Angebots ist die HEA Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e. V.

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Damit interessierte Verbraucher Informationen bekommen, die sich konkret auf ihre Situation beziehen, umfasst das Dossier eine Schnellabfrage zur baulichen Substanz und Anlagentechnik des Eigenheims. Abgefragt werden darin zum Beispiel der Gebäudestandard – Alt- oder Neubau? Gedämmt oder nicht? Energiesparhaus? –, die Art der verwendeten Wärmeerzeugung sowie die Art der Wärmeverteilung und Trinkwassererwärmung. Die Abfrage unterscheidet zudem, ob bereits eine PV-Anlage vorhanden ist oder nicht. Als Ergebnis erhalten die Nutzer passgenaue Technikoptionen, deren Funktion und Nutzen ausführlich erläutert werden. Zudem lassen sich auf der Internetseite im „Haus voller Möglichkeiten“ alle Systemkomponenten der Eigenstromerzeugung und -nutzung interaktiv entdecken, vom Photovoltaik-Modul und Batteriespeicher bis zur Wärmepumpe. Eine Fördermittelübersicht sowie eine Fachbetriebssuche runden das Informationsangebot ab.

Weitere Informationen: https://www.waerme-plus.de