Förderung für Lüftungsanlagen in Kindertagesstätten und Schulen

In den letzten Monaten hat sich herausgestellt, dass die Ansteckungsgefahr durch das Corona-Virus in stark frequentierten Räumen besonders groß ist. In solchen Räumen nimmt nämlich der Anteil der möglicherweise virushaltigen Aerosole mit der Zahl der anwesenden Personen zu. Hier können Lüftungsgeräte helfen, da sie dafür sorgen, dass die Luft auf eine kontrollierte Art und Weise ausgetauscht wird. Jetzt wird der Einbau solcher Lösungen vom Staat gefördert und zwar mit 80 Prozent der Investitionskosten.

Mit 80 Prozent der Gesamtkosten fördert der Staat den Einbau effizienter Lüftungsgeräte in Einrichtungen für Kinder unter zwölf Jahren – wie hier das Lüftungsgerät VRL-C von Stiebel Eltron (Bild: Stiebel Eltron)

„Ein Lüftungsgerät bringt nicht nur frische, virenfreie Luft in den Raum und gewinnt wertvolle Energie aus der Abluft zurück. Es senkt auch die CO2-Konzentration und den Feuchtegehalt und führt darüber hinaus andere Luftschadstoffe aus dem Raum ab. Das alles können mobile Luftfilter nicht“, so Matthias Goebel von Stiebel Eltron. „Zudem sind kontrollierte Lüftungslösungen auch dann noch sinnvoll, wenn nach der Corona-Pandemie die Luftreiniger voraussichtlich verschrottet werden. Lüftungsgeräte verbessern dagegen weiterhin die Raumluftqualität und sparen dank Wärmerückgewinnung Heizkosten.“

Förderkonditionen: 80 Prozent der Gesamtkosten

Die „Bundesförderung für Corona-gerechte stationäre raumlufttechnische Anlagen“ (RLT) wurde im Juni beschlossen. Gefördert werden Neuinstallationen von Lüftungsanlagen mit bis zu 80 Prozent der Gesamtkosten für Planung, Kauf und Installation. Antragsberechtigt sind Einrichtungen für Kinder unter zwölf Jahren und deren öffentliche und private Träger, also Kitas, Horte, Kindertagespflegestellen und staatlich anerkannte allgemeinbildende Schulen.

Geringer Installationsaufwand – maximale Förderung

Das Stiebel Eltron-VRL-C ist bestens für die nachträgliche Ausstattung entsprechender Räume geeignet. „Mit diesem Lüftungsgerät lässt sich ein bis zu vierfacher Luftwechsel pro Stunde im jeweiligen Raum realisieren“, so Lüftungsexperte Goebel. „Die Konzentration von potenziell virushaltigen Aerosolen wird so deutlich verringert und damit das Ansteckungsrisiko minimiert.“ Technisch sei es relativ simpel, einen Raum nachträglich mit einer solchen Lüftungsanlage auszurüsten. Durch die integrierte Wärmerückgewinnung der Lüftungsgeräte sei auch keine Anpassung der Heizung erforderlich: „Die Räume werden wie gewohnt weiterhin warm.“ Das Lüftungsgerät VRL-C von Stiebel Eltron gibt es in verschiedenen Größen und Ausstattungen.

Weitere Informationen: www.stiebel-eltron.de/grossraumlueftung