Wäschetrockner: Tipps für den Gerätekauf

Die Kleidung in kürzester Zeit trocknen, und zwar unabhängig von Winter und Wetter und auch bei wenig Stellfläche – Wäschetrockner bieten zahlreiche Vorteile und erleichtern die Wäschepflege ungemein. Für Haushalte, die keinen Trockenplatz im Freien haben, sind sie außerdem die sparsamste Trockenmethode. Allerdings gibt es auf dem Markt große Unterschiede bei den Geräten. Daher sollten Verbraucher beim Kauf einige Aspekte berücksichtigen. „Wir empfehlen, auf Wäschetrockner mit Wärmepumpentechnologie zu setzen. Diese arbeiten besonders effizient und umweltschonend und erreichen daher die beste Energieeffizienzklasse A+++“, erklärt Claudia Oberascher von der Initiative HAUSGERÄTE+.

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Trockner mit einer Wärmepumpe sind deshalb so sparsam, weil sie die Trocknungswärme immer wieder für den weiteren Trocknungsprozess nutzen und sie nicht an den Raum abgeben. Im Vergleich zu herkömmlichen Kondensationstrocknern verbrauchen sie bis zu 65 Prozent weniger Energie. Da zudem die Prozesstemperatur geringer ist, schonen Wärmepumpentrockner die Wäsche. Einige Modelle können selbst empfindliche Textilien wie Wolle schonend trocknen – ohne separaten Wollekorb. Weitere Informationen und Tipps für die Kaufentscheidung finden Interessierte in der „Checkliste Wäschetrockner“ der Initiative HAUSGERÄTE+, die auf der Website der Initiative zum kostenlosen Download zur Verfügung steht: https://www.hausgeraete-plus.de/downloads.  

Qualitativ hochwertige Wärmepumpentrockner sind in der Anschaffung zwar etwas teurer, bieten in der Regel aber auch eine bessere Ausstattung und sind langlebiger. Claudia Oberascher erklärt: „Wer billig kauft, kauft zweimal – hinter dieser Binsenweisheit steckt ein wahrer Kern. Das belegt unter anderem die Stiftung Warentest mit ihren Lebensdauerprüfungen, die zeigen, dass preiswerte Geräte wesentlich anfälliger für Defekte und Ausfälle sind. Daher lohnt es sich, beim Kauf lieber etwas mehr auszugeben, langfristig aber Kosten und Ärger zu sparen.“ Denn hinter dem höheren Gerätepreis steckt ein anspruchsvolles und damit kostenintensives Qualitätsmanagement des Herstellers, die Produkte sind dadurch robuster und haltbarer. Kaufinteressenten sollten außerdem auf das Reparaturangebot und die Ersatzteilverfügbarkeit achten. „Ist doch mal etwas defekt, ist eine Reparatur bei einem hochwertigen Gerät meist deutlich günstiger und umweltschonender als ein Neukauf“, betont Claudia Oberascher. Der Fachhändler kann über die Garantieleistungen, das Serviceangebot und die Reparaturmöglichkeiten Auskunft geben.

Wer sich für den Austausch seines alten Wäschetrockners gegen einen modernen Wärmepumpentrockner der Energieeffizienzklasse A+++ entscheidet, kann sich eine Förderung von zu 100 Euro sichern. Gewährt wird dieser Zuschuss von der Gesellschaft für Energiedienstleistungen (GED) aus Berlin. Das Projekt ist Teil des Förderprogramms „STEP up! – Stromeffizienzpotentiale nutzen“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Um den Zuschuss zu erhalten, müssen sich die Kaufinteressenten vor dem Kauf auf der Förderwebsite www.foerderung-waeschetrockner.de registrieren. Förderfähig sind Geräte mit der Energieeffizienzklasse A+++ und einem Mindestkaufpreis von 690 Euro (inklusive Liefer- und Installationskosten). Ein Entsorgungsnachweis für das Altgerät muss mit eingereicht werden. Die Höhe der Förderpauschale hängt von der maximalen Füllmenge des neu gekauften Gerätes ab. 100 Euro Zuschuss gibt es für einen Wäschetrockner mit neun Kilogramm Füllmenge und mehr, bei maximal acht Kilogramm sind es 80 Euro und Geräte mit sieben Kilogramm Füllmenge werden mit 60 Euro gefördert. Nähere Informationen zu den Förderkonditionen finden Interessierte unter www.foerderung-waeschetrockner.de. Wer die Förderung noch in Anspruch nehmen will, sollte sich schnell registrieren. Da der Zuspruch sehr groß ist, ist das Förderkontingent schon fast komplett vergeben.

Weitere Informationen: www.foerderung-waeschetrockner.de