Was Anwender von Photovoltaik-Anlagen, die älter als 20 Jahre sind bei einem Auslauf der Förderung tun können

Die Betreiber, die ihre Solaranlagen in der Zeit bis Ende 2000 in Betrieb genommen haben, stehen vor einem Problem. Der Förderzeitraum der gesetzlichen EEG-Vergütung geht am 31. Dezember dieses Jahres zu Ende. Das bedeutet, dass die Netzbetreiber ab Neujahr den Strom, den die genannten Anlagen erzeugen, nicht mehr abnehmen und demzufolge auch nicht mehr vergüten dürfen. Leider haben es Gesetzgeber und Bundesregierung versäumt, hier eine Anschlussregelung in Kraft zu setzen. Was ist also zu tun?

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Viele Solaranlagen vor dem Aus

Ein kürzlich veröffentlichtes, von der Speicher- und Solarbranche beauftragtes, Gutachten besagt, dass in Deutschland in den nächsten zehn Jahren zu erwarten ist, dass etwa 447.000 funktionsfähige Solaranlagen stillgelegt werden. Das Gutachten nahm genau unter die Lupe, wie sich der aktuelle Gesetzesentwurf in Bezug auf die Novelle des EEG auf den Weiterbetrieb von Solaranlagen auswirkt, die nicht mehr gefördert werden.

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Nächstes Jahr könnten tausende Solaranlagen stillgelegt werden

Im kommenden Jahr fürchtet die Solarwirtschaft, dass die Zahl neu installierter Solardächer in Deutschland stark einbrechen wird. Darüber hinaus ist auch zu erwarten, dass tausende alte, aber noch voll funktionsfähige, Photovoltaikanlagen stillgelegt werden müssen. Letzteres lässt sich nur durch Änderungen am Erneuerbare-Energien-Gesetz vermeiden.

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2020: Fast die Hälfte des Stromverbrauchs wurde durch erneuerbare Energien gedeckt

Die erneuerbaren Energien deckten in den ersten drei Quartalen dieses Jahres fast 48 Prozent des Bruttoinlandsstromverbrauchs. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um fünf Prozentpunkte. Das geht aus vorläufigen Berechnungen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft und des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hervor.

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Mehr als 50 Prozent erneuerbarer Strom im ersten Quartal 2020

Im ersten Quartal dieses Jahres betrug der Anteil des erneuerbaren Stroms lauf statistischem Bundesamt 51,2 Prozent gesamten Strommenge, die in Deutschland eingespeist wurde. Die Windkraft kam dabei mit plus 21,4 Prozent auf den höchsten Anstieg, was auf das sehr windreiche erste Quartal zurückzuführen ist.

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Windbranchentag im Netz erfolgreich

Es ist unbedingt erforderlich, die Bedingungen für den Ausbau der Windenergie im Südwesten zu verbessern. Zu diesem Ergebnis kamen die Teilnehmer des Windbranchentages Baden-Württemberg am 20. Mai dieses Jahres. Die Veranstaltung, an der sowohl Politiker als auch Mitarbeiter aus der Windbranche teilnahmen, fand aufgrund der aktuellen Situation virtuell statt. Mehr als 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren dabei. Zu den Forderungen der Windbranche gehörten eine weniger restriktive Auslegung des Artenschutzes, weitere ausgewiesene Flächen und schnellere Verfahren. Franz Untersteller, der Umweltminister von Baden-Württemberg, hoffe auf die bevorstehende Novellierung des EEG. Zudem begrüßte er die Einigung auf Bundesebene, die es zum größten Teil den Ländern überlässt, den Abstand von Windparks zu Siedlungsflächen zu regeln.

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6,9 Milliarden Kilowattstunden Strom aus Solarenergie diesen April

Der April dieses Jahres war sehr sonnig, was seinen Niederschlag in der Stromerzeugung findet. Letzten Monat gab es insgesamt 6,9 Milliarden Kilowattstunden Strom aus der Photovoltaik. Das ist mehr als in jedem April zuvor. Darüber hinaus gab es nur einen Monat, in dem mehr Strom aus Photovoltaik erzeugt wurde, das war im Juni 2019, mit 7,1 Milliarden. Im April 2019 lag die Erzeugung bei nur 5,6 Milliarden Kilowattstunden.

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Solardeckel gefährdet Unternehmen und Jobs

Laut Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) brach die Geschäftserwartung der Photovoltaikbranche in Deutschland in den letzten Wochen massiv ein. Daran sind nach BSW-Meinung aber nicht die Auswirkungen der Corona-Krise schuld – wie man normalerweise annehmen würde – sondern der 52 Gigawatt-Föderdecker für neue Photovoltaikanlagen, der in Kürze erreicht wird.

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Ein Solarpark im Kornfeld

Etwa 1.900 Einwohner zählt die Ortschaft Katlenburg in Niedersachsen mittlerweile – Tendenz steigend. Die hohe Lebensqualität des Dorfes spiegelt sich in modernen Wohnsiedlungen, guter Infrastruktur, qualifiziertem Bildungsangebot, der familienfördernden Schullandschaft sowie der landschaftlich reizvollen Gegend wider. Damit seine Kommune floriert, nutzt der Bürgermeister Uwe Ahrens aktiv verschiedene Förderprogramme und unterstützt mit dem Bau eines Solarparks auch das Thema erneuerbare Energien. Seit Oktober 2018 ist die erste Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) auf einem früheren Ackergelände in Betrieb und erwirtschaftet erste Erträge.

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2021 fallen die ersten Photovoltaikanlagen aus der Solarförderung

Am 1. Januar 2021 fallen die ersten Photovoltaikanlagen aus der EEG-Einspeisevergütung. Nach 20 Jahren plus den Monaten des Inbetriebnahmejahres endet für sie die Förderung. Eigentümer der ersten Generation von Hausdachanlagen müssen ihre Solaranlage danach aber nicht stilllegen. Darauf weist das Solar Cluster Baden-Württemberg hin. Um die Anlage weiter profitabel betreiben zu können, sollten die Eigentümer unter anderem auf den Eigenverbrauch des Solarstroms umstellen. Auch Batteriespeicher sind hier sehr bald eine wirtschaftliche Option. Was nicht selbst verbraucht werden kann, können die Eigentümer an spezialisierte Stromabnehmer verkaufen, so Franz Pöter vom Solar Cluster. Erste Anbieter auch für die Vermarktung von Strom aus Kleinanlagen gibt es bereits.

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