2G Flex-Konzept: Mit Biogas-BHKW auch nach dem EEG attraktive Erlöse erzielen

Die Flexibilitätsprämie finanziert Zusatzinvestitionen in neue BHKW – ein Förderpotenzial, das 2G kooperativ mit seinen Kunden erschließen will
Die Flexibilitätsprämie finanziert Zusatzinvestitionen in neue BHKW – ein Förderpotenzial, das 2G kooperativ mit seinen Kunden erschließen will

Mit dem 2G Flex-Konzept bietet der BHKW-Hersteller 2G Energy AG in Heek seinen Kunden im Sektor Biogas-BHKW einen neuen Anreiz, die Flexibilitätsprämie im EEG 2014 stärker als bisher zu nutzen. Alfred Gayer, Leiter Vertrieb von 2G Energy, erkennt eine starke Zurückhaltung am Markt, die insgesamt etwa 175 Millionen Euro jährlich in den kommenden zehn Jahren aus dem EEG-Umlagetopf zu nutzen, um damit Biogasanlagen zur bedarfsorientierten Einspeisung aus Sicht des Stromnetzes zu ertüchtigen: „Die Flexibilitätsprämie fördert noch bis zu einer gesamt installierten Leistung von 1350 MW. Von diesem Deckel waren bis Ende März 2016 nur rund 130 MW ausgenutzt. Dieses Förderpotenzial wollen wir kooperativ für unsere Kunden erschließen und übernehmen damit als Hersteller auch eine Beratungsfunktion.“

Bei Biogasanlagen, die aus der EEG-Förderung herausfallen, können deren Betreiber mit der über zehn Jahre gezahlten Flexibilitätsprämie dafür sorgen, dass ihre Anlagen über den gesamten möglichen Förderzeitraum abgesichert sind, ihren Wert steigern und auf die Zeit nach dem EEG vorbereiten, um gegebenenfalls nach dem zukünftigen EEG 2016 auch an Ausschreibungen weiter teilnehmen zu können. Gayer sieht in dem Zehn-Punkte-Fahrplan von 2G ein wertvolles Hilfsmittel für den Kunden, um die bestmögliche Leistungsgröße des BHKW für den Flex-Betrieb festzulegen und die komplexen administrativen Prozesse zu beherrschen. „Unsere 2G Fachberater ermitteln mit dem Netzbetreiber die maximale Einspeiseleistung am Netzzugangspunkt und stimmen auf dieser Basis eine Anlagenauslegung inklusive Gasstrecke und Gasspeicher mit dem Kunden ab. Von der Investitionsermittlung über den Umbau der Anlage bis zur Beauftragung eines Umweltgutachters für das Flexgutachten mit dreitägigem Probebetrieb und die anschließende Direktvermarktung des erzeugten Stroms unterstützt 2G bei der Projektabwicklung und reduziert so ganz wesentlich die operativen Hemmschwellen beim Betreiber.“

Auf der technischen Seite wurden in den letzten Jahren bereits die notwendigen Entwicklungen bei 2G vorangetrieben, um einen zuverlässigen BHKW-Betrieb auch bei wechselndem Start-Stopp-Betrieb oder unter den Teillastanforderungen des Strommarktes zu gewährleisten. Für die Kunden zahlt sich die Kombination aus Flexibilitätsprämie und hohen elektrischen Wirkungsgraden moderner BHKW von 2G Energy nach Einschätzung von Gayer doppelt aus: „Die Zusatzinvestition in ein neues BHKW finanziert sich quasi durch die Flexibilitätsprämie, darüber hinaus profitiert der Anlagenbetreiber von den elektrischen Wirkungsgraden unserer BHKW auf weltweitem Spitzenniveau, denn diese sichern signifikante Einsparungen beim Einsatzstoff in Relation zur Stromproduktion.“

Die 2G Energy AG hat die technischen Voraussetzungen für eine Regelbarkeit der BHKW-Module entsprechend den Strommarktanforderungen einerseits durch die Anpassung der Mechanik geschaffen und andererseits mit der Entwicklung innovativer Steuerungs- und Softwarelösungen die erforderliche Funktionalität sichergestellt. Bei der Hardware stand die Verwendung von verschleißfesten Komponenten für die stark beanspruchten Bauteile im Gasmotor im Fokus, bei der Entwicklung peripherer Komponenten ging es zum Beispiel um eine größtmögliche Flexibilität bei der Justierung der Gasgemischbildung. Als Antwort auf die zunehmende Digitalisierung des Energiemarktes erfüllt die moderne BHKW-Software von 2G die Anforderungen des Regelenergiemarkts sowohl für Sekundärreserveleistung als auch für Primärreserveleistung.

Weitere Informationen: www.2-g.de