2G: kostenlose Lastganganalyse identifiziert BHKW-Potenzial

Muster Jahreslastgang für Wärme und Strom

Für eine schnelle Vorklärung der Wirtschaftlichkeit von Investitionen in Blockheizkraftwerke (BHKW) bietet der BHKW-Hersteller 2G Energy AG eine neue Dienstleistung auf Basis eines rechnerbasierten Tools an, das im Schwerpunkt die Strom- und Gaslastgänge von BHKW-Interessenten analysiert. Für Alfred Gayer, Vertriebsleiter von 2G und Geschäftsführer der 2G Rental GmbH, ist die kostenlose Lastganganalyse von 2G ein wirksames Instrument, um eine realistische Berechnung der Wirtschaftlichkeit von BHKW-Investments in kurzer Zeit vorzunehmen: „Erforderlich ist nur die Eingabe derjenigen Daten, die tatsächlich im konkreten Fall zu berücksichtigen sind. Dazu gehören zum Beispiel die individuellen Bezugspreise für Strom und Gas, die BHKW-Laufzeit sowie die Pufferspeichergröße und möglichst aktuelle Lastgänge. Die sich häufig ändernden und komplizierten politischen Rahmenbedingungen wie das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) oder das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) werden auf Basis einer Datenbank tagesaktuell und automatisch in die Wirtschaftlichkeitsberechnung einbezogen. Bereits umgesetzte Anlagen über das gesamte 2G Portfolio von 20 bis 4.000 kW elektrisch machen deutlich, dass die Wirtschaftlichkeitsanalyse in der Praxis den Nachweis ihrer Richtigkeit erbringt.“

Sollten keine realen Lastgänge als Basis für die Wirtschaftlichkeitsanalyse kundenseitig zur Verfügung stehen, so kann auf Basis von einer großen Zahl an Standardlastprofilen, die nach Branchen differenziert sind, ein virtueller Lastgang mit Hilfe des Analysetools erzeugt werden. Neben der Berücksichtigung von Branchenspezifika wird dieser unter anderem abhängig vom Klimastandort, den Betriebszeiten und dem Anteil an Prozesswärme berechnet. Bei der Auslegung der wirtschaftlich sinnvollsten BHKW-Leistung unterstützt das Analysetool durch die Berechnung verschiedener Varianten mit BHKW-Modulen unterschiedlicher Leistung.

Die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von 2G war für die Bezirksklinik Rehau in Oberfranken die Grundlage zur Investition in eine g-box 50 mit einer elektrischen Leistung von 50 kW sowie einer thermischen Leistung von 100 kW. Das BHKW deckt einen Großteil des durchschnittlichen jährlichen Bedarfs an Strom (zirka 60 Prozent) und Wärme (zirka 40 Prozent) ab. Timo Stumpf, Gesamtleiter Facility Management der GeBO (Kommunalunternehmen Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken) mit Sitz in Bayreuth, sieht sich in seiner Investitionsentscheidung bestätigt: „Bei einer Laufleistung von gut 8.600 Betriebsstunden in den ersten 13 Monaten und einer Gesamtverfügbarkeit von über 99 Prozent hat das BHKW von 2G unsere Erwartung bestätigt, ein sicherer und effizienter Baustein der Klinikversorgung zu sein. Mit Energiekosteneinsparungen von jährlich rund 55.000 Euro erreichen wir die Wirtschaftlichkeitsprognose. Bei uns hat sich die g-box 50 in gut 2,3 Jahren amortisiert.“

Die in der Bezirksklinik Rehau eingesetzte g-box 50 mit Brennwerttechnik erzielt einen Gesamtwirkungsgrad von 103,1 Prozent (34,5 Prozent elektrisch, 68,6 Prozent thermisch). Alfred Gayer identifiziert für die im April 2017 vorgestellte Hochtemperaturvariante g-box 50 HT eine Vielzahl von erweiterten Einsatzmöglichkeiten: „Überall dort, wo die Rücklauftemperatur in einem Heizkreis über 70 Grad Celsius liegt, kann die g-box 50 HT ideal zum Einsatz kommen. Das betrifft zum Beispiel Krankenhäuser und Altenheime oder auch die Industrie, wo ein vom Standard abweichendes höheres Temperaturniveau der Einspeisung bis 95 Grad Celsius erforderlich ist. Den zweiten idealtypischen Einsatzbereich sehen wir in der Kopplung beispielsweise mit einer Absorptionskältemaschine. Da die Effizienz einer Sorptionsanlage mit dem Temperaturniveau der verfügbaren Wärme steigt, gewinnt die Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung (KWKK) auch wirtschaftlich an Attraktivität.“

Weitere Informationen: www.2-g.de

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