Mit Mieterstrom wird die Energiewende sozial

Vor zwei Jahren startete der Solaranlagenprojektierer WIRSOL seine ersten Mieterstromprojekte. Inzwischen wurden etliche Projekte erfolgreich umgesetzt. Die Leuchtturmprojekte hat WIRSOL im baden-württembergischen Heimatmarkt realisiert. Die Photovoltaikexperten des Unternehmens ziehen eine positive Bilanz des Engagements in diesem Bereich.

Die bisher umgesetzten Projekte waren nach Einschätzung des Mieterstrom-Fachmanns Johannes Groß sehr erfolgreich. Vor allem die Leuchtturmprojekte in Mosbach und Heidelberg stießen bei den Mietern auf eine hohe Akzeptanz. Sie konnten mit den jeweiligen Wohnungsbaugenossenschaften und Energieversorgern als Partner erfolgreich umgesetzt werden. Weit mehr als die Hälfte der Mieter bezieht den Strom vom „eigenen“ Dach. Die Projekte sind allesamt wirtschaftlich höchst attraktiv. Mietpreiserhöhungen gibt es durch die Investition nicht. Die beiden großen Vorzeigeanlagen haben zusammen eine Erzeugungsleistung von 1390 KWp. Insgesamt hat WIRSOL Mieterstromprojekte für über 1000 Wohneinheiten und mit einer Gesamtleistung von über 2,2 Megawatt realisiert.

„Durch den Bezug des Sonnenstroms direkt von der Photovoltaikanlage auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses ermöglichen wir den Mietern eine echte Beteiligung an den Vorteilen der Energiewende. Wir machen damit die Energiewende sozial“, erklärt Mieterstromexperte Johannes Groß, Vertriebsleiter von WIRSOL. Er sieht darin einen der zentralen Vorteile für die Mieter in einer Immobilie, für die ein entsprechendes Modell angeboten wird. Sie können wie Hausbesitzer günstigen Sonnenstrom beziehen, während der Vermieter seinen Mietern eine zusätzliche Leistung ohne Mieterhöhung anbieten kann. Dies ist insbesondere für Baugenossenschaften wie in Mosbach und Heidelberg sehr interessant. Die Genossenschaften legen viel Wert auf Mieterbindung und nicht auf kurzfristige Ertragsmaximierung. Mit dem Mieterstrom können sie ihren Mitgliedern einen hohen Mehrwert bieten.

WIRSOL bietet seine Modelle insbesondere für Immobiliengesellschaften und Wohnungsbaugenossenschaften an. Bereits im Vorfeld hilft WIRSOL bei der Projektierung, oder auch Finanzierung und Beantragung von Fördermitteln – und das anbieterunabhängig, orientiert an den konkreten Bedürfnissen vor Ort. Ein System, das für alle Beteiligten viele Vorteile mit sich bringt. Mit Unterstützung der Photovoltaik-Profis kann so jeder zum eigenen Direktversorger werden – mit sauberem Strom und hoher Kostenkontrolle. Während Hausbesitzer schon länger vom Sonnenstrom profitieren können, waren Mieter in der Vergangenheit benachteiligt. Die Mieterstrom-Modelle haben das geändert. Das Prinzip ist einfach: Mehrfamilienhäuser erzeugen ihren eigenen Strom mittels Photovoltaikanlage. Zusätzlicher Strom aus dem öffentlichen Netz trägt dazu bei, eventuell auftretende Schwankungen auszugleichen. Die Abrechnung ist unabhängig von den Nebenkosten und läuft für die Mieter wie gewohnt. Das lässt den Mietern die freie Wahl, ob sie vom Mieterstrommodell profitieren wollen oder ihren Strom weiter vom bisherigen Anbieter beziehen.

Über den Wegfall einiger staatlichen Umlagen sinkt die finanzielle Belastung der einzelnen Haushalte und regelmäßige Preiserhöhungen müssen nicht mehr befürchtet werden. Der Hausbesitzer beziehungsweise Vermieter kann von dem Modell profitieren, indem er die Attraktivität und Wertigkeit seines Objektes steigert. Die Finanzierung der Photovoltaikanlage wird durch die EEG-Vergütung langfristig garantiert und gesichert. Dabei ist es nicht notwendig, dass jeder Mieter im Haus den Mieterstrom bezieht. In einer Immobilie ist auch eine Mischung aus Mietern mit Mieterstrom und normalem Strombezug wirtschaftlich realisierbar.

Die Erfahrungen von WIRSOL mit Mieterstromprojekten sind gefragt und wurden gerade bei verschiedenen Kongressen und Fachveranstaltungen präsentiert, beispielsweise dem Solarbranchentag des SolarClusters Baden-Württemberg oder dem SolarForum Baden-Württemberg.

Weitere Informationen: www.wirsol.de