Europäisches Forschungsprojekt erstellt Leitfaden und Simulationswerkzeug für Kommunen

Dezentralen, dekarbonisierten und intelligent gesteuerten Energiesystemen gehört die Zukunft. Was Regionen, Städte und Gemeinden von bereits existierenden Pilotprojekten lernen können, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den vergangenen drei Jahren in einem europäischen Forschungsprojekt untersucht. Das Ergebnis des Mitte 2019 abgeschlossenen Vorhabens liegt nun in Form eines kostenfrei erhältlichen Leitfadens vor. Die Beteiligten haben außerdem ein Simulationswerkzeug entwickelt. An der Studie beteiligt waren von deutscher Seite das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und das Europäische Institut für Energieforschung EIFER sowie 13 weitere Partner aus Europa. Koordiniert hat die grenzüberschreitende Zusammenarbeit das Austrian Institute of Technology (AIT). Die Europäische Union förderte das Projekt im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon 2020. Der Leitfaden und das Simulationsmodell sind in englischer Sprache kostenfrei zugänglich: http://reflex-smartgrid.eu.

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Bestmögliche Nutzung von selbsterzeugtem Strom: Neues Online-Dossier berät Eigentümer zur effizienten Nutzung von Eigenstrom

„Seien Sie Mitgestalter der Energiewende!“ Mit dieser Aufforderung steigt ein neues Online-Dossier in das Thema Eigenstromerzeugung und -nutzung ein. Auf der Internetseite www.eigenstrom.hea.de informiert dieses Dossier Besitzer einer Photovoltaikanlagen über die Möglichkeiten, den eigenproduzierten Strom für die Wärmeerzeugung im Gebäude zu nutzen. „Ab 2021 fallen die ersten Photovoltaikanlagen aus der staatlichen Förderung; die im damaligen Erneuerbare-Energien-Gesetz festgelegte Einspeisevergütung für 20 Jahre fällt dann weg“, erklärt Lutz Schulte von der Initiative WÄRME+. „Dadurch stellt sich für viele Besitzer einer Anlage, die ab 2001 in Betrieb genommen wurde, die Frage, wie sie ihre Anlage wirtschaftlich und effizient weiterbetreiben. Das Dossier gibt ihnen dafür wertvolle Tipps und Hintergrundinformationen. Interessant ist das Dossier aber auch für Eigenheimbesitzer, die noch keine PV-Anlage haben, sich aber zukünftig unabhängiger von fossilen Energieträgern machen wollen.“ Herausgeber des Online-Angebots ist die HEA Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e. V.

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Heizungsmodernisierung: Es muss nicht immer der Komplettaustausch sein

Der Sommer ist die ideale Jahreszeit für Hausbesitzer, sich über die Effizienz des Heizsystems Gedanken zu machen und eine Modernisierung in Erwägung zu ziehen – schließlich lassen sich mit modernen Systemen nicht nur deutlich Kosten sparen, auch die Umwelt profitiert von energieeffizienten Heizungen. Aktuelle Erhebungen zeigen, wie hoch der Modernisierungsbedarf in Deutschland ist: Mehr als jede zweite Heizung arbeitet nicht ausreichend effizient, da sie älter als 20 Jahre ist. Ein Heizkessel gilt als energetisch ineffizient, wenn er länger als 15 Jahre in Betrieb ist. „Wenn die Heizung in die Jahre gekommen ist, muss man aber nicht gleich das komplette System austauschen“ stellt Hans-Jürgen Nowak von der Initiative WÄRME+ fest. „Auch mit Teilsanierungen lässt sich viel in punkto Energieeffizienz und damit Klimaschutz erreichen.“

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Laut, unhygienisch und überflüssig? WÄRME+ räumt mit weit verbreiteten Vorurteilen zur Wohnungslüftung auf

Bauherren kommen an dem Thema Wohnungslüftung kaum vorbei. Moderne Häuser werden aus energetischen Gründen immer dichter gebaut, ein natürlicher Luftwechsel über Undichtigkeiten in der Fassade ist damit passé. „Für eine gute Raumluftqualität und um Schimmelbildung vorzubeugen ist die Installation einer Wohnungslüftungsanlage sinnvoll“, erklärt Thomas Miksch von der Initiative WÄRME+. „Sie sorgt für einen kontinuierlichen und effizienten Luftwechsel und führt dabei Luftfeuchtigkeit und Schadstoffe aus der Raumluft ab.“ Doch nach wie vor herrschen über moderne Lüftungsanlagen viele Vorurteile und falsche Einschätzungen. WÄRME+ klärt die größten Irrtümer auf.

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Kälte- und Wärmeerzeugung ohne CO₂-Emissionen

Zum kürzlich stattgefundenen ersten offiziellen Welttag der Kältetechnik belegt eine Kurzstudie des Deutschen Kälte- und Klimatechnischen Vereins (DKV e. V.) das riesige Klimaschutzpotential der Kälte-, Klima- und Wärmepumpentechnik. Der DKV kommt in seiner Studie zu dem Ergebnis, dass mit dem Einsatz von Wärmepumpen die Emissionen im Wärmesektor bis 2050 um 250 Millionen Tonnen, entsprechend 80 Prozent, reduziert werden können.

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Förderaktion für vollelektronische Durchlauferhitzer verlängert

Das Förderprogramm für den Austausch alter elektrischer Durchlauferhitzer gegen moderne vollelektronische Geräte wird verlängert. Die Gesellschaft für Energiedienstleistungen (GED) aus Berlin unterstützt Haushalte mit einem Pauschal-betrag von 100 Euro bei der Optimierung ihrer dezentralen Warmwasserversorgung. Das Projekt ist Teil des Förderprogramms „STEP up! – Stromeffizienzpotentiale nutzen“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

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Im Sommer an die Heizung denken: Jährliche Wartung der Heizung erhöht die Sicherheit und Lebensdauer der Anlage

Mit steigenden Temperaturen geht auch die Heizperiode endgültig zu Ende. In Haushalten, in denen die Warmwasserversorgung nicht über die Zentralheizung läuft, kann diese nun sogar ganz abgeschaltet werden. Dennoch sollte die Heizung über die Sommermonate nicht in Vergessenheit geraten, denn jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, die Anlage auf den Prüfstand zu stellen. „Häufig merkt man erst im Herbst mit den ersten kalten Nächten, wenn die Heizung nicht einwandfrei läuft und sitzt dann schnell im Kalten“, erklärt Michael Muerköster von der Initiative WÄRME+. „Daher sollte man die komplette Heizungsanlage am besten im Sommer von einem Fachmann überprüfen lassen. Stehen Reparaturen oder sogar ein kompletter Austausch an, hat man noch genügend Zeit für die Umsetzung, bevor es wieder kalt wird.“ Eine jährliche Überprüfung hilft dabei, die Sicherheit und Lebensdauer der Anlage zu erhöhen und Energie und Betriebskosten einzusparen.

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The Smarter Europe 2019: Gemeinsam auf dem Weg in die neue Energiewelt

50.000 Besucher, über 1.300 Aussteller, 100.000 Quadratmeter: Vom 15. bis 17. Mai findet Europas größte energiewirtschaftliche Plattform The smarter E Europe auf dem Gelände Messe München statt. Als Innovationsplattform für die neue Energiewelt vereint sie vier Einzelmessen: die Intersolar Europe, ees Europe, Power2Drive Europe und EM-Power. Von erneuerbaren Energien über Speicherlösungen und virtuelle Kraftwerke bis hin zu Ladeinfrastruktur für Elektromobilität: Die Themen 2019 sind vielfältig und finden in insgesamt zehn Hallen ihre Präsentationsfläche. Größen der Branche, Aussteller und Partner stellen dort neue Konzepte und Lösungen für die effiziente Erzeugung, Speicherung, Verteilung und Nutzung von Energie vor.

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Die nächste Generation der Viessmann Gas-Wandgeräte – entwickelt im Schulterschluss mit Partnern aus dem Fachhandwerk

Die zuverlässige und effiziente Versorgung des eigenen Heims mit Raumwärme und warmem Wasser steht für Hausbesitzer und Wohnungseigentümer an erster

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