Der Speicher steht – in Regensburg entsteht das erste Mehrfamilien-Sonnenhaus

Ruhig schwebt der knapp fünf Meter hohe Stahltank durch die Luft, wird umsichtig und routiniert von dem Kranführer an seinen Aufstellort dirigiert und findet seinen Platz in dem Rohbau des ersten Mehrfamilien-Sonnenhauses in Regensburg. Der Wärmespeicher mit 9.400 Liter Fassungsvermögen ist das Herzstück des Gebäudes und wird künftig die Wärme von 40 Quadratmetern Solarkollektoren speichern. Das wird den Mietern des Neubaus im Stadtteil Kumpfmühl niedrige Heizkosten bescheren und der Umwelt viele klimaschädliche Emissionen ersparen. Denn dank des ausgeklügelten solaren Heizsystems kann etwa die Hälfte des Energiebedarfs für die Raumheizung und das Warmwasser solar gedeckt werden. Am Mittwoch, 13. November 2019, wurde der Wärmespeicher in der Nibelungenstraße aufgestellt. Um das Engagement der Baugemeinschaft zu würdigen, nahm Jürgen Huber, dritter Bürgermeister der Stadt Regensburg, an dem sogenannten Speichereinbringen teil.

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Vom 60er-Jahre-Bau zum energieeffizienten Bürogebäude

Im Jahr 2015 brachte der Stuttgarter Haus- und Grundbesitzerverein sein vierstöckiges Bürogebäude energetisch auf Vordermann. Vier Jahre nach Abschluss der Sanierung hat der Eigentümer nun eine positive Bilanz gezogen: Der Endenergiebedarf ist wie berechnet von 228 auf 53 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (kWh/m2a) gesunken, der CO2-Ausstoß hat sich um vier Tonnen jährlich reduziert. Zudem erscheint das Gebäude in moderner Optik und sorgt ganzjährig für ein angenehmes Klima in den Büroräumen. Auf das vorbildhafte Sanierungsprojekt weist Zukunft Altbau hin, das vom Umweltministerium geförderte Informationsprogramm. Zu dieser Wandlung haben die Dämmung der Gebäudehülle, die Erneuerung der Heizung und der Einbau einer Lüftungsanlage beigetragen. Zudem setzt der Verein auf Solarstrom vom eigenen Dach – auf einer Fläche von 43 Quadratmetern erzeugt die Photovoltaikanlage über 5.000 Kilowattstunden klimafreundlichen Strom im Jahr. Neutrale Informationen gibt es auch kostenfrei über das Beratungstelefon von Zukunft Altbau 08000 12 33 33 oder per E-Mail an beratungstelefon [at] zukunftaltbau.de.

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Drei Tipps für die Heizsaison

Mit dem Start der Heizsaison ist es wieder so weit: Wer den Thermostat voll aufdreht und falsch lüftet, riskiert eine unnötig hohe Nebenkostenabrechnung und belastet über Gebühr das Klima. Das lässt sich ganz einfach vermeiden. Am wichtigsten ist es, den Thermostat nicht über Stellung drei aufzudrehen und regelmäßig querzulüften. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. „Wer sich an diese einfachen Tipps hält, kann die Heizkosten um bis zu 20 Prozent reduzieren. Das hilft auch dem Klima“, erklärt Frank Hettler von Zukunft Altbau. Hauseigentümer sollten besonders Kipplüften sowie einen Wärmestau an den Heizkörpern durch zu nah platzierte Möbel oder überhängende Gardinen vermeiden. Auch den Thermostat auf vier oder fünf zu drehen, um es schneller warm zu haben, ist ein Irrglaube. Zu Beginn der kalten Jahreszeit lohnt es sich zudem, die Heizkörper zu entlüften. Solch einfache Verhaltensänderungen sparen je nach Größe und energetischem Standard der Wohnung zwischen 100 und 250 Euro pro Jahr. Neutrale Informationen gibt es auch kostenfrei über das Beratungstelefon von Zukunft Altbau 08000 12 33 33 oder per E-Mail an beratungstelefon [at] zukunftaltbau.de.

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Beim Dachausbau Energieverluste vermeiden

Egal ob man ein Home Office benötigt, die heranwachsenden Kinder nach mehr Raum verlangen oder ein neues Gästezimmer gewünscht ist – mit einem Dachausbau lässt sich in vielen Häusern zusätzlicher Wohnraum gewinnen. Um im neuen Dachzimmer das ganze Jahr über hohen Wohnkomfort genießen zu können, spielt die Dämmung hier eine besonders wichtige Rolle. Sie sorgt dafür, dass die Temperaturen in den Sommermonaten erträglich bleiben und hilft im Winter Heizenergie einzusparen. „Um Wärmebrücken und Energieverluste zu vermeiden, darf diese luftdichte Dämmschicht nicht durch unsachgemäße elektrische Installationen beschädigt werden“, erklärt Stefan Born von der Initiative ELEKTRO+. Die Durchdringung der luftdichten Gebäudehülle geschieht beispielsweise durch Kabeldurchführungen zur Satellitenschüssel oder beim Anschluss von außen liegenden Rollläden und Jalousien. Dabei kann es zu sogenannten Leckagen kommen, die nicht nur zu erheblichen Wärmeverlusten führen, sondern auch Schäden durch Kondenswasser oder Schimmelbildung nach sich ziehen können. „Abhilfe schaffen geeignete Systemlösungen, welche die Luftdichtheit gewährleisten beziehungsweise wiederherstellen“, so Stefan Born.

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Kontrollierte Wohnungslüftung: Gesundes Raumklima und mehr Wohnkomfort

Einfach besser durchatmen – ein gesundes Raumklima mit frischer Luft sorgt in den eigenen vier Wänden für Wohlbefinden bei Arbeit, Schlaf und Entspannung. Doch die reine Fensterlüftung reicht bei modernen Wohngebäuden oftmals nicht aus: Bei kalter Witterung können die Fenster nur begrenzt geöffnet werden und es entweicht wertvolle Wärme – die frische Luft muss mit hohem Energieaufwand wieder aufgeheizt werden. Auch Straßenlärm, eine jahreszeitbedingte Pollenbelastung, Insekten oder die Angst vor Einbrechern können ein entspanntes Lüften verhindern. Negativ auf das Raumklima wirkt sich zudem der Trend der besonders energieeffizienten Bauweise aus: Um den Anforderungen der Energieeinsparungsverordnung EnEV zu entsprechen und Heizenergie einzusparen, verfügen immer mehr Neubauten über eine luftdichte Gebäudehülle, die einen natürlichen Luftaustausch stark einschränkt. Eine unzureichende Wohnungslüftung führt dann zu einer schlechteren Raumluftqualität mit höherer Schadstoff-, Staub- und CO2-Belastung sowie der Gefahr von Schimmelpilzbefall.

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Schön Wohnen ohne Barriere

Es gibt Lebensumstände, die neue Denkansätze erfordern: Karoline Schweiger erkrankte an Multipler Sklerose. Weil sich ihr altes Haus nicht behindertengerecht umbauen ließ, baute sie mit ihrem Mann ein gesundheitlich unbedenkliches Zuhause bei Passau. In ihrem barrierefreien Domizil von Baufritz hat sie ihre Freiheit und Selbstständigkeit zurückgewonnen.

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Neustart mit Schiefer – Naturprodukt am Naturschutzgebiet

An dem Ort stand schon ein Haus, ein Winkel-Bungalow mit einer Kalksandstein-Verblendfassade und einem Walmdach. Die Bauherrin, selbst vom Fach, interessierte sich vor allem für die Lage an einem Bach im Naturschutzgebiet. Im Rahmen der Modernisierung wurden beim Bestandsgebäude das alte Dach und die KS-Verblendschale abgerissen. Übrig blieben nur die Ziegel-Hintermauerwerke und die Betondecke zum einstigen Dach. Der Grundriss im Bestandsgebäude wurde nur geringfügig verändert, dafür bestehende Fensteröffnungen vergrößert und einige neu angelegt.

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Schnell, sicher, sauber: Mit puren Perfect schnell im Trockenen

Die Sanierungsquote ist mit nur zirka einem Prozent des Baubestandes hierzulande viel zu gering. Viele Bauherren haben Angst vor Schmutz und Staub und fürchten zudem, dass sich die Arbeiten unendlich hinziehen. In Reichenbach bei Stuttgart waren Profis am Werk und die Dachbaustelle in wenigen Tagen wieder im Trockenen. Alles blieb sauber, und der Innenausbau wurde nicht angerührt. Dies gelang vor allem mit Hilfe der neuen Hochleistungsdämmung puren Perfect. Dieses Dämmsystem ist ab Werk mit einer neuen robusten Unterdeckbahn beschichtet, lässt sich schnell oberhalb der Sparren verlegen und wird mit speziellen Systembauteilen montiert. Die neue Dachdämmung widerstand bereits in der Bauphase – ohne Dachdeckung – schadensfrei einem der im Frühjahr gefürchteten Starkregen.

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DeinEnergieportal Themenfokus Lüftung: Mehr Lebensqualität im Gebäude

Das Thema Luftqualität und Lüftung spielt eine immer größere Rolle. Das liegt nicht nur an der zunehmenden Zahl der Allergiker, sondern auch am Feinstaub und der Umweltverschmutzung in manchen Regionen. An vielen Orten führen geöffnete und gekippte Fenster auch zu Lärmproblemen, da sie die Geräusche aus der Umwelt ungefiltert durchlassen. In Neubauten und in sanierten Gebäuden kommt noch hinzu, dass die Gebäudehülle verhältnismäßig dicht ist und die Luft aufgrund der Dämmung häufig nicht mehr von sich aus so gut zirkulieren kann, wie bei Altbauten. Der Einbau einer Wohnraumlüftung ergibt also in vielen Szenarien Sinn. Solche Systeme können auch beim Sparen von Energie helfen, da sie im Gegensatz zu einem Fenster in der Regel über eine Funktion zur Wärmerückgewinnung verfügen. Dieser Beitrag zeigt, was Anwender bei der Auswahl einer Lüftungslösung beachten müssen.

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