Tipp zur Dämmung: Alte Dämmungen überkleben statt ersetzen

Gebäude, die gut gedämmt sind, können fünfmal weniger Wärme nach draußen abgeben, als schlecht gedämmte Häuser. Das verhindert Schimmelbildung, spart Kosten und verbessert den Komfort. Bei der Dämmung von Fassaden ergibt es Sinn, Dämmstoffdicken zwischen 14 und 24 Zentimetern zu verwenden. Sollte bereits eine Dämmschicht vorhanden sein, so lässt sich diese beim Anbringen der neuen Dämmung problemlos weiter nutzen. Dieses Vorgehen nennt sich “Aufdopplung” und ermöglicht es, die Dicke der neuen Dämmschicht zu verringern, ohne dabei Zugeständnisse beim Wärmschutz zu machen.

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Energetische Schwachstellen finden und beseitigen

In vielen Gebäuden führen undichte Türen und Fenster beziehungsweise mangelhaft gedämmte Wände zu einem hohen Wärmeverbrauch und damit auch zu unnötig hohen Heizkosten. Solche Schwachstellen lassen sich aber nur schwer finden. Hier kommen Thermografieaufnahmen ins Spiel. Diese zeigen farblich, an welchen Stellen welche Temperaturen herrschen und geben so Aufschluss über den energetischen Zustand eines Gebäudes. Mit diesen Erkenntnissen können die Hausbesitzer dann ihre Sanierung effizient planen.

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Wann es sich lohnt, nicht mehr geförderte Photovoltaikanlagen weiter zu nutzen

Die staatliche Förderung für die Einspeisung von Solarstrom ist Ende letzten Jahres für die ersten geförderten Solaranlagen ausgelaufen. Manche dieser Anlagen lassen sich aber auch jetzt noch profitabel weiter betreiben. Dafür stehen mehrere Modelle zur Verfügung. Die Anfang dieses Jahres in Kraft getretene EEG-Novelle bietet einerseits die Option, den erzeugten Solarstrom komplett dem Netzbetreiber zur Verfügung zu stellen. In diesem Fall erhalten die Anlagenbetreiber eine Art Einspeisevergütung light. Andererseits ist auch ein Mix aus Eigenverbrauch und Einspeisevergütung möglich. Der Weiterbetrieb einer Solaranlage rentiert sich ab einer installierten Leistung von fünf Kilowatt.

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Ab Mai ändern sich die Regeln für Energieausweise für Bestandsgebäude

Für bestehende Wohngebäude ändern sich Anfang Mai die Regeln für Energieausweise. Zu den erfassten Informationen gehört in Zukunft auch die Höhe der Treibhausgas-Emissionen. Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer müssen in Zukunft bei den Verbrauchsausweisen umfassende Angaben in Bezug auf die energetische Bewertung ihres Gebäudes vornehmen. Die Aussteller der Ausweise sind verpflichtet, diese Angaben entweder mit Hilfe passender Fotos oder vor Ort zu überprüfen. Auf diese Weise soll sich die Aussagekraft der Ausweise erhöhen.

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Mehrkosten durch die neue CO2-Bepreisung

Seit Anfang des Jahres wird im Gebäudesektor der Verbrauch von CO2 bepreist. Pro Liter Heizöl entstehen so dieses Jahr Mehrkosten von 7,9 Cent. In den nächsten Jahren werden die Ausgaben für Erdgas und Heizöl immer weiter zunehmen. Verbraucht ein Einfamilienhaus mit einer Ölheizung zum Beispiel 3000 Liter Heizöl pro Jahr, so werden die zusätzlichen Kosten in den nächsten 20 Jahren (das ist die übliche Betriebsdauer einer Heizung) voraussichtlich zwischen 15.000 und 25.000 Euro liegen. Am stärksten betroffen von der Kostensteigerung sind die Besitzer von unsanierten Gebäuden mit einem schlechten energetischen Zustand und fossilen Heizungsanlagen. Häuser, die zum Heizen auf erneuerbare Energien setzen und die gedämmt sind, werden dadurch attraktiver, da sie keine Zusatzkosten verursachen.

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Im Winter effizient Lüften und Heizen

Nicht alle wissen, wie man im Winter am besten lüftet und heizt. Eigentlich ist es aber sehr einfach, die Räume sowohl mit Wärme, als auch mit ausreichender Frischluft zu versehen. Was die Heizung angeht, so ist der Mittelweg optimal. Zu wenig Wärme führt zu Schimmel, zu viel sorgt für einen hohen CO2-Ausstoß und hohe Kosten. Das Lüften sollte mehrmals täglich erfolgen, was für Frischluft sorgt und das Schimmelrisiko minimiert.

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Heizungs-Check hilft beim Finden von Einsparpotentialen

Es ist nach wie vor so, dass in Deutschland viele der verbauten Heizungen unnötige Betriebskosten verursachen. Viele Heizungen sind alt und ineffizient beziehungsweise verdreckt oder nicht gut eingestellt. Deswegen ergibt es jetzt, vor Beginn der nächsten Heizsaison, Sinn, einen Heizungs-Check durchzuführen. Das sagt unter anderem auch das Informationsprogramm “Zukunft Altbau”, das vom Umweltministerium in Baden-Württemberg gefördert wird.

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14. Energiewendetage in Baden-Württemberg

Unter dem Motto “Wir sind Energie!” finden in Baden-Württemberg vom 18. bis zum 21. September die 14. Energiewendetage statt. Das Motto weist darauf hin, dass sich sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch Unternehmen und Politik intensiv für die Rettung ihrer Heimat engagieren sollten. Die Klimaschutz– und Energieagentur Baden Württemberg (KEA) nimmt an zwei Orten an der Veranstaltung teil, und zwar mit dem Informationsprogramm “Zukunft Altbau”.

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Drei Teilnahmeoptionen für das Herbstforum Altbau

Es gibt dieses Jahr drei unterschiedliche Optionen, um beim Herbstforum Altbau dabei zu sein: Entweder in Stuttgart vor Ort oder über zwei unterschiedliche virtuelle Wege, nämlich als regionale Gruppe oder als Einzelperson. Die Veranstaltung, die am 25. November stattfinden wird, wendet sich an Bau- und Energie-Fachleute, die sich über den aktuellen Stand der energetischen Sanierung informieren wollen.

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Mit klimaschutz_konkret online bietet die KEA-BW ein neues Live-Format

Da normale Veranstaltungen vor Ort momentan unmöglich sind, bietet die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) jetzt Online Möglichkeiten zum Austausch und zur Information. Die neue Serie “klimaschutz_konkret” soll sich – wie der Name schon sagt – mit der Klimaschutzthematik befassen. Bei den Online-Veranstaltungen handelt es sich jeweils um Seminare, die eine Stunde dauern und Live-Beiträge in diversen Formaten umfassen. Außerdem werden jeweils unterschiedliche Schwerpunkte im Mittelpunkt stehen. Anfangen wird der Geschäftsführer Dr. Volker Kienzlen um 10:45 Uhr am 19 Mai.

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