Bestmögliche Erträge mit blank geputzten Solaranlagen

Solarthermie- und Photovoltaikanlagen werden durch Minustemperaturen, Niederschlag und Herbstlaub in Mitleidenschaft gezogen. Deswegen ergibt es Sinn, immer im Frühjahr einen Check der Solaranlagen durchzuführen, um während des Frühjahrs und des Sommers den bestmöglichen Ertrag sicher zu stellen. Bei einem solchen Check untersuchen Spezialisten die Anlagen, entfernen Laub und Schmutz und beseitigen zudem die dabei gefundenen Mängel. Auf diese Art und Weise werden auch die Schäden beseitigt, die nicht aus der Ferne zu sehen sind. Falls vorhanden, kann der Batteriespeicher im Haus bei dieser Gelegenheit gleich mit überprüft werden.

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Ist eine Pelletheizung ökologisch?

Viele, die über einen Heizungstausch nachdenken, sind der Ansicht, dass Pelletheizungen das Klima nicht schonen und dass es zudem schädlich für die Wälder ist, Holz als Heizrohstoff einzusetzen. Dies triff aber nicht zu. Das liegt daran, dass eine Pelletheizung beim Verbrennen der Holzpellets nur so viel CO2 freisetzt, wie vorher beim Wachstum des Holzes gebunden wurde. Damit unterscheiden sich Pelletheizungen deutlich von Gas- oder Ölheizungen. Außerdem verbrennen die Pelletheizungen auch kein hochwertiges Holz, sondern Reste, die bei der Holzverarbeitung übrig bleiben.

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Hauskäufer müssen energetisch Nachrüsten

Ältere Wohnhäuser befinden sich oft in einem schlechten energetischen Zustand. Viele von ihnen wurden nicht oder nur in Teilen modernisiert. Deswegen wird es unter Umständen gesetzlich gefordert, solche Altbauten nach dem Kauf energetisch nachzurüsten. Konkret gibt es dreierlei Nachrüstpflichten für Käuferinnen und Käufer von Ein- oder Zweifamilienhäusern. Zunächst ist es erforderlich, die Warmwasser- und Heizungsleitungen zu dämmen, die sich in ungeheizten Räumen befinden. Zweitens müssen diejenigen Heizungen ausgetauscht werden, die älter als 30 Jahre sind. Und drittens sind oberste Geschossdecken, die über keine Dämmung verfügen, mit einer solchen zu versehen. Für all diese Maßnahmen haben die Hauskäufer zwei Jahre Zeit. Generell gilt, dass die Häuser, die vor dem Jahr 2002 gebaut wurden, von der Nachrüstpflicht betroffen sind. Positiv ist in diesem Zusammenhang zu vermerken, dass sich die dazu erforderlichen Investitionen wirtschaftlich rechnen.

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Viele ältere Heizkessel, die vor 1992 in Betrieb genommen wurden, müssen dieses Jahr ersetzt werden

Heizungen, die älter als 30 Jahre sind, müssen dieses Jahr eventuell ersetzt werden. Deswegen ergibt es Sinn, das Alter des eigenen Kessels einmal unter die Lupe zu nehmen. Es lässt sich entweder über die Bauunterlagen, oder über die Schornsteinfegerprotokolle beziehungsweise das Typenschild herausfinden. Nur Konstanttemperaturkessel sind von der Regelung betroffen, für Brennwert- und Niedertemperaurkessel gilt sie nicht. Außerdem müssen alle Eigentümerinnen und Eigentümer, die schon lange in ihren Ein- und Zweifamilienhäusern wohnen, ihre Heizungen nicht ersetzen.

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Neue Batteriespeicher und Photovoltaikanlagen können jetzt vom Bund mit bis zu 50 Prozent bezuschusst werden

Für neu errichtete Photovoltaikanlagen steht jetzt ein staatlicher Zuschuss von bis zu 50 Prozent des Gesamtpreises zur Verfügung. Das gleiche gilt auch für Speicher für Solarstrom. Damit wird eine energetische Sanierung für einen deutlich größeren Personenkreis als zuvor interessant. Grundlage für den Zuschuss: Die BEG, also die Bundesförderung für effiziente Gebäude. Deren zweite Stufe trat im Juli 2021 in Kraft und sie stellt eine für Photovoltaik interessante Alternative zur EEG-Einspeisevergütung (Erneuerbare Energien Gesetz) dar.

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Ist die “atmende Wand” ein Mythos?

Seit etwa 170 Jahren sind die Deutschen der Meinung, dass Wände “atmen” würden und deswegen nicht gedämmt werden dürfen. Hält man sich nicht an diese Regel, so kommt es zu Schimmel und feuchter Luft in der Wohnung, so der Mythos. Das ist aber völlig falsch. Der Austausch von verbrauchter, feuchter Innenluft und die Belüftung erfolgen nämlich nicht durch die Wände, sondern über Lüftungsanlagen oder offene Fenster. Die Wände selbst sind gar nicht in der Lage zu atmen und Schimmel, der sich an Wänden bildet, ist keine Folge der Fassadendämmung, sondern ein Ergebnis eines zu geringen Luftwechsels. Durch das Dämmen der Außenwände wird das Schimmelrisiko sogar gesenkt, da eine gedämmte Wand eine höhere Oberflächentemperatur hat.

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Förderung von energetischen Sanierungen: neue Rahmenbedingungen zur Jahresmitte

Der Bund wird ab nächsten Monat energetische Sanierungsmaßnahmen mit bis zu 50 Prozent fördern. Diese verbesserte Förderung, bei der die Zuschüsse des Staates pro Wohneinheit um bis zu 27.000 Euro steigen, gehört zur zweiten Stufe der BEG, also der Bundesförderung für effiziente Gebäude. Diese kann schon jetzt beantragt werden und tritt zum 1. Juli in Kraft. Die Effizienzklasse 40 ist mit einer guten Förderung neu dazugekommen und es lässt sich für alle, die nach dem Abschluss der Sanierung hauptsächlich erneuerbare Energien einsetzen, ein Bonus von insgesamt fünf Prozentpunkten realisieren. Darüber hinaus können die Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer auch von der Erhöhung der Kosten, die förderfähig sind profitieren. Die genannten förderfähigen Kosten erhöhen sich von von 120.000 auf 150.000 Euro. Das alles macht die Förderung der energetischen Sanierungen attraktiver als jemals zuvor.

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Austauschpflichtige Heizungen können bezuschusst werden

Das Gebäudeenergiegesetz schreibt vor, dass Heizkessel nach einer Betriebsdauer von 30 Jahre ausgetauscht werden müssen. Bislang war es so, dass Hauseigentürmer und Hauseigentümerinnen, deren Heizung diese Frist überschritten hatte, keine Bundesfördermittel in Anspruch nehmen konnten, wenn sie eine neue Heizung einbauen wollten. Das hat sich dieses Jahr geändert und es ist an sofort möglich, auch für austauschpflichtige Heizkessel, die über 30 Jahre alt sind, Zuschüsse zu bekommen.

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Energetische Sanierungsmaßnahmen gehören in die Steuererklärung

Energetische Sanierungsmaßnahmen werden seit dem letzten Jahr steuerlich gefördert. Deswegen ist es jetzt bei der Steuererklärung 2020 zum ersten Mal möglich, die damit zusammenhängenden Kosten geltend zu machen. Bei Einzelmaßnahmen wir dem Tausch von Heizungen und Fenstern oder auch der Wärmedämmung gibt es die Option, die steuerliche Belastung über einen Zeitraum von drei Jahren um bis zu 20 Prozent (dabei gilt eine Maximalgrenze von 40.000 Euro) zu mindern. Wenn es um Fachplanung und Baubegleitung geht, können Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer sogar bis zu 50 Prozent der Kosten geltend machen. Dazu ist es aber Voraussetzung, dass die Umbauten erst 2020 begonnen worden sind und dass die betroffene Immobilie ein Alter von mindestens zehn Jahren hat. Außerdem müssen einige technische Voraussetzungen erfüllt werden. Zusätzlich müssen die Hauseigentümer und Hauseigentümerinnen beachten, dass es keine Möglichkeit gibt, Maßnahmen, die bereits durch das BAFA oder die KfW gefördert wurden, steuerlich geltend zu machen.

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Wärmepumpen im Einsatz in Bestandsgebäuden

In Neubauten stellen Wärmepumpen fast die Hälfte aller Heizungsinstallationen. Bei Bestandsgebäuden sieht das anders aus, der Trend geht aber auch hier immer mehr in Richtung dieser Heizungssysteme. Neue Forschungsergebnisse untermauern, dass die klima- und umweltfreundlichen Wärmepumpen auch in älteren Gebäuden gut funktionieren. Deshalb ergibt es Sinn, bei jedem Heizungstausch zu prüfen, ob auch eine Wärmepumpe zum Einsatz kommen könnte. Frank Hettler von Zukunft Altbau weist allerdings in diesem Zusammenhang darauf hin, dass für einen erfolgreichen Betrieb auch etliche äußere Faktoren eine Rolle spielen. Dazu gehören beispielsweise der Energiebedarf und die Dämmung des Hauses. Übrigens ist die Wärmepumpenförderung dieses Jahr erneut gestiegen und Käufer können jetzt bis zu 50 Prozent ihrer Investitionskosten zurück bekommen.

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