Der Absatz von Green-Tech-Heizungen hat sich in Deutschland in den letzten fünf Jahren verdoppelt

In Deutschland wurden im letzten Jahr 154.000 Wärmepumpen für Heizungsanlagen verkauft. Dies entspricht im Vergleich zu 2016 einer Zunahme von 134 Prozent. Luft-Wasser-Wärmepumpen kamen 2021 auf einen Marktanteil von 82 Prozent. Das entspricht 127.000 Geräten und verglichen mit 2020 einer Steigerung von 33 Prozent. Die erdgekoppelten Wärmepumpen konnten im gleichen Zeitraum um zehn Prozent zulegen. Die Zahl der verkauften Anlagen dieser Art lag 2021 bei 27.000.

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Die Sanierungsquote ist zu niedrig

Die drei Verbände BWP, ZVEI und ZVEH fordern für die Gebäudesanierung langfristig gestaltete Anreize, die einen Fokus auf Elektrifizierung und Energieeffizienz haben. Eine höhere Sanierungsquote ist nämlich unverzichtbar, wenn es darum geht, den CO2-Ausstoß der Gebäude zu verringern. Gebäude nehmen eine wichtige Rolle beim Erreichen der Klimaziele ein. Sie erzeugen Energie, speichern sie und sind schließlich durch den Einsatz intelligenter Gebäudetechnik dazu in der Lage, sie effizient einzusetzen.

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Grüner Wasserstoff zu schade zum Verheizen

Laut einer Studie von Fraunhofer IEE eignen sich Solar- und Windstrom am besten für den Einsatz im Wärmesektor. Sie lassen sich am effizientesten mit Hilfe von Wärmepumpen nutzen. Grüner Wasserstoff ist für diesen Einsatzbereich zu schade, denn er spielt eine zentrale Rolle beim Erreichen von Klimazielen. Außerdem ist die Menge an erneuerbarem Strom, die erforderlich ist, um Wasserstoff für die Gebäudewärme zur Verfügung zu stellen, 500 bis 600 Prozent größer als die Menge, die anfällt, wenn Wärmepumpen zur Wärmeerzeugung zum Einsatz kommen.

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Abwrackprämie für alte Ölheizungen ergibt nur bei gleichzeitiger massiver Unterstützung erneuerbarer Heizungssysteme Sinn

Die Idee einer Abwrackprämie für alte Ölheizungen hat Wellen geschlagen und Diskussionen ausgelöst. Dr. Martin Sabel, Geschäftsführer des Bundesverbands Wärmepumpe (BWP) e.V. dazu: „Eine Abwrackprämie für alte Ölheizungen kann eine sinnvolle Maßnahme sein, um die Energiewende in den Heizungskellern voranzutreiben. Sie hat aus unserer Sicht allerdings nur dann einen wirkungsvollen Effekt für die langfristige Minderung der CO2 -Emissionen im Gebäudesektor, wenn statt des Ölkessels erneuerbare Heizungssysteme eingesetzt werden. Dies muss am Wärmemarkt unterstützt werden – sowohl durch Förderung, also auch durch eine faire CO2-Bepreisung und eine deutliche Senkung der Strompreise.“

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Mehrfamilienhaus aus dem 14. Jahrhundert heizt mit Wärmepumpe

Das Erzgebirge ist für seine große Ingenieurstradition ebenso bekannt wie für die teils sehr strengen Winter. In Freiberg beheizt eine moderne erdgekoppelte Wärmepumpenanlage ein gut erhaltenes Gebäude aus dem 14. Jahrhundert. Das Projekt zeigt, dass Erdwärme auch auf schwierigen Untergründen erschlossen werden kann und beweist zudem, dass Wärmepumpen auch für sehr alte Gebäude eine attraktive Lösung sein können.

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Baugenehmigungen 2018: Wärmepumpe erneut auf Platz eins

Die Wärmepumpe verteidigt 2018 ihre Spitzenposition im Neubau. Nach den neusten Zahlen des Statistischen Bundesamtes baute die Wärmepumpe ihren Vorsprung vor dem fossilen Energieträger Gas bei den genehmigten Wohngebäuden mit einem Anteil von rund 44 Prozent weiter aus. Anders als im Jahr 2017 erreicht die Wärmepumpe diesmal auch den ersten Platz bei der Betrachtung aller genehmigten Gebäude.

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