Produkt des Monats: Gute Luftqualität mit dem Luftreiniger AC2939 von Philips

Dr. Götz Güttich

Diesen Monat lieferte uns Philips für unseren Produkt-des-Monats-Test einen WLAN-kompatiblen Luftreiniger namens “AC2939”. Das Produkt kann über Sprachassistenten und Apps konfiguriert und gesteuert werden, für die direkte Arbeit mit der Lösung hat der Hersteller aber auch auf der Geräteoberseite ein entsprechendes Bedienfeld angebracht. Im Test haben wir analysiert, wie sich der AC2939-Luftreiniger in Betrieb nehmen lässt und wie die tägliche Arbeit mit dem Produkt abläuft.

Bild: Philips

Der Luftreiniger Philips AC2939 filtert Schadstoffe und Allergene aus der Luft und kommt mit Räumen bis zu einer Größe von 98 Quadratmetern klar. Die Luftreinigungsrate (CADR, Clean Air Delivery Rate) liegt bei 380 Kubikmetern pro Stunde. Nach Angaben des Herstellers entfernt die Lösung 99,9 Prozent der Aerosole, Allergene, Schadstoffe und Viren aus der Luft. Bei Partikeln mit einer Größe von mindestens 0,003 Mikrometern fängt der Filter sogar 99,97 Prozent ein. Dazu setzt das Produkt auf eine dreischichtige Filterung mit NanoProtect HEPA-, Aktivkohle- und Vorfilter. So schützt das System gleichermaßen vor Bakterien, Gasen, Pollen, Staub und Tierhaaren. Ein Luftfilter ist dazu in der Lage, 20 Quadratmeter in sechs Minuten zu reinigen.

Die Geräte sind von der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) zertifiziert. Sie scannen die sie umgebende Luft 1000 Mal pro Sekunde und erkennen dabei ultrafeine Artikel. Zusätzlich zeigen sie in Echtzeit die Luftqualität an und wählen im automatischen Modus selbstständig die jeweils richtige Lüftergeschwindigkeit zum Reinigen der Umgebung aus. Das klappte im Test hervorragend. Für den Einsatz in Ruheräumen verfügen die Luftreiniger zudem über einen Ruhemodus mit gedimmter Anzeige und einem leise laufenden Lüfter.

Die Display-Beleuchtung passt sich im Betrieb automatisch an die Helligkeit der Umgebung an, damit das Gerät nicht störend auffällt. Auch dies konnten wir im Test bestätigen. Die Leistungsaufnahme des Geräts liegt bei 46 Watt und das Display auf der Oberseite zeigt die Luftqualität stets in Form eines farblichen Rings an. Dieser leuchtet bei guter Luft Blau und wird mit zunehmend schlechterer Luft immer violetter beziehungsweise später roter. Darüber hinaus präsentiert das Display auch in Form von Zahlenwerten die erkannten Allergene und den Feinstaub mit einem aerodynamischen Durchmesser, der kleiner als 2,5 Mikrometer (PM 2.5) ist. Außerdem zeigt das Display auch an, wie es mit der Lebensdauer des Filters aussieht und wann dieser ausgetauscht werden muss.

Möchte man den automatischen Modus nicht verwenden, so kann man den Lüfter auch fest auf eine von drei Geschwindigkeiten (Ruhemodus, Normalgeschwindigkeit und Turbo) einstellen. Im Ruhemodus liegt der Geräuschpegel bei 15 dB, im Turbomodus bei 54 dB.

Die Inbetriebnahme und die Erstkonfiguration

Um den Luftreiniger in Betrieb zu nehmen, müssen die Anwender zunächst einmal die Clean-Home+-App, die für Android und iOS zur Verfügung steht, aus dem Play- oder dem App-Store auf einem ihrer Mobilgeräte installieren. Anschließend ist es erforderlich ein Benutzerkonto bei Philips zu erstellen. Danach kann es daran gehen, das Gerät, das wir zu diesem Zeitpunkt bereits ausgepackt und mit dem Stromnetz verbunden hatten, zu der Umgebung hinzuzufügen. Das geht über einen Klick auf des “+”-Symbol am oberen rechten Bildschirmrand.

Die Aufnahme der Verbindung ins Internet (Screenshot: DeinEnergieportal)

Dieser Klick startet einen Wizard, der die Einbindung des Luftreinigers ins WLAN übernimmt. Dabei ist lediglich zu beachten, dass die Lösung nur WLANs mit 2,4-GHz unterstützt. Ansonsten müssen die Benutzer sich lediglich über ihr Endgerät mit dem WLAN verbinden, das auch der Luftreiniger nutzen soll und dazu den entsprechenden Zugriffsschlüssel eingeben.

Im nächsten Schritt testet die App die WLAN- und Internetverbindung und prüft, ob die Möglichkeit besteht, auf den Device Service und das Philips Backend zuzugreifen. Jetzt muss der Anwender noch sicherstellen, dass der Kopplungsmodus des Luftreinigers aktiv ist. Sollte das nicht der Fall sein, so umfasst die App eine umfangreiche Sammlung von Anleitungen, die zeigen, wie sich diverse Philips Staubsauger und Luftreiniger in den Kopplungsmodus versetzen lassen. Wir fanden im Test die Vorgehensweise für unsere Lösung auf Anhieb und konnten dann das Gerät in unser WLAN integrieren. Die Einbindung geht folglich schnell und einfach. Sie dürfte niemanden vor unüberwindbare Schwierigkeiten stellen.

Nachdem die Kommunikation mit dem Luftreiniger funktioniert, möchte der Einrichtungsassistent ihn erstmalig konfigurieren. Dazu stellt er den Benutzern diverse Fragen, etwa was ihnen bei der Luft in Innenräumen am meisten Sorgen macht (zum Beispiel Staub, Formaldehyd, Kochgerüche, Staubmilben, Pollen, Viren oder Zigarettenrauch) und wie lange die letzte Renovierung des Gebäudes zurückliegt. Zum Abschluss des Vorgangs mussten wir das Produkt nur noch einem Raum in unserer Umgebung hinzufügen, danach war alles betriebsbereit. Sollten sich die Anforderungen ändern, so ist es später jederzeit problemlos möglich, sie über die App nachträglich anzupassen.