Sonnenhaus-Institut gewinnt führende Autohäuser für Elektromobilität als Mitglieder

Kinderleicht zu handhaben: das Aufladen der Batterie beim Elektroauto (Foto: Gemeinhardt AG / Udo Geisler)

Das Autohaus Müller aus Freising und Auto Sangl aus Landsberg am Lech verstärken das Sonnenhaus-Institut als neue Mitglieder. Beide Autohäuser zählen zu den führenden bundesweiten Anbietern für Elektroautos. „Wir freuen uns über die zusätzliche Kompetenz im Bereich Elektromobilität. Gemeinsam werden wir das Zusammenspiel von Sonnenhaus-Konzept und Elektromobilität noch bekannter machen. Durch ein Elektroauto lässt sich die Eigenversorgung mit Solarstrom im Sonnenhaus signifikant steigern“, sagt Bernd Kerscher, Mitglied im Vorstand des Sonnenhaus-Institut e.V.

Michael Müller, Geschäftsführer des Autohauses Müller, hat sich im Dezember vergangenen Jahres entschlossen, dem Sonnenhaus-Institut e.V. beizutreten. „Das Thema erneuerbare Energien interessiert mich schon lange und das Sonnenhaus-Konzept gefällt mir“, erklärt er seine Entscheidung. Müller beschäftigt sich seit 2013 mit Elektromobilität und vertreibt Elektrofahrzeuge von Renault und Tesla sowie anderen Herstellern. Mit rund 50 Mitarbeitern hat er über 1.400 elektrisch betriebene Elektroautos in Deutschland und den angrenzenden Ländern verkauft. „90 Prozent aller Nutzer könnten elektrisch fahren“, schätzt Müller. Viele Fahrzeuge würden als Zweitwagen oder nur für kurze Strecken genutzt, deshalb sei auch die Batterie-Reichweite kein Hindernis.

Jürgen Sangl, Inhaber von Auto Sangl in Landsberg am Lech, ist seit Februar Mitglied im Sonnenhaus-Institut. Mit seinem Autohaus vertreibt er Elektroautos von Hyundai, sie machen mittlerweile 60 Prozent der Verkäufe aus. Sangl ist überzeugt: „Alles außer E-Antrieb ist automobile Steinzeit“ und scheut sich nicht, dies auch seinen Kunden zu sagen. Warum er in das Sonnenhaus-Institut eingetreten ist, erklärt er so: „Es ist eine schlüssige Sache: Wer ein Elektroauto fährt, hat auch den Gedanken an saubere Energie und möchte gern die Energie selbst erzeugen, die er verbraucht. Mit der Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach passt es zusammen. Das ist nachhaltig und stimmig.“

„Die beiden Autohäuser passen wunderbar zu uns“, sagt Rainer Körner, zweiter Vorsitzender des Sonnenhaus-Instituts. „Ihre Inhaber leben die Elektromobilität schon lange und sind echte Vorreiter.“ In Sonnenhäusern kann durch das Elektroauto die Eigenversorgung mit Solarstrom erhöht werden. Denkbar ist auch, dass die Autobatterie als Solarstromspeicher für das Haus dient. Erste Automobilhersteller bieten diese Variante bereits an. „Die kosten- und emissionsfreie Sonnenenergie ist zu zwei Dritteln des Jahres üppig vorhanden und sollte so reichlich wie möglich selbst genutzt werden“, sagt Körner. „Dadurch werden die Netze, die Umwelt und der Geldbeutel geschont. Und letztlich ist Elektromobilität nur sinnvoll, wenn regenerativ erzeugter Strom genutzt wird.“

Weitere Informationen: www.sonnenhaus-institut.de, www.AHM.gmbh und www.auto-sangl.de