Elektrische Flächenheizungen sollen dabei helfen, vom Gas loszukommen

Zur Zeit explodieren die Kosten für fossile Energieträger wie Gas und Öl förmlich. Viele Menschen machen sich darüber sorgen, ob sie ihre Heizkosten im nächsten Winter überhaupt begleichen können und ob die Versorgung überhaupt sicher ist. Elektrische Flächenheizungen können hier eine kurzfristige Hilfestellung bieten, da sie geeignet sind, die Abhängigkeit von den fossilen Brennstoffen zu verringern und auf diese Weise sowohl Kosten zu sparen als auch das Klima zu schützen.

E-NERGY CARBON bietet eine einfache Lösung, um eine Photovoltaikanlage in eine Heizung zu verwandeln (Bild: mfh systems)

Was ist eine elektrische Flächenheizung?

Systemlösungen wie “E-NERGY CARBON” von mfh systems bestehen aus nur 0,4 Millimeter dünnen Heizfolien. Diese können an Decke, Wand und Boden unmittelbar an der Oberfläche angebracht werden – schnell, sauber und mit geringen baulichen Eingriffen, sodass der Einbau auch im bewohnten Zustand erfolgen kann. Die Heizfolien verschwinden nach der Verlegung unsichtbar hinter der Wand- oder Deckentapete beziehungsweise unterhalb der Bodenbeläge. Die Verlegung kann durch qualifizierte Handwerksbetriebe erfolgen. Das System benötigt einen Stromanschluss für den Trafo, der die nötige Niedervolt-Spannung bereitstellt.

Wie energieeffizient sind moderne, elektrische Flächenheizungen?

Im Gegensatz zu herkömmlichen, hydraulischen Heizsystemen, bei denen zunächst Wasser und dann über die Heizkörper die Luft erwärmt wird, erzeugt das Flächenheizsystem “E-NERGY CARBON” eine Strahlungswärme, die sofort bereitsteht: behaglich, gesund und geräuschlos. Die Bewohner können die Heizung über die intuitive Bedienung oder per Smartphone-App somit kurzfristig immer dann einschalten, wenn im betreffenden Raum Wärme benötigt wird. Lange und energieintensive Aufheizzeiten sowie unnötige Heizzeiten gehören der Vergangenheit an. Ein weiterer Effekt: Jede Minute Heizen ohne Gas und Öl schont das Klima, spart Kosten und minimiert Abhängigkeiten.

Für welche Gebäude lohnt sich die elektrische Flächenheizung?

In nicht optimal wärmegedämmten Bestandsgebäuden sind Hybridanwendungen aus Gas-Kessel und elektrischen Flächenheizsystemen in Decke, Wand und Fußboden die schnell verfügbare und wirtschaftlich tragbare Lösung. So funktioniert das Zusammenspiel: Bis zu einer definierten Außentemperatur ruht der vorhandene Heizkessel. In diesen Zeiten werden teure Brennstoffe eingespart. Statt die Zentralheizung in Betrieb zu nehmen und unbewohnte sowie selten benutzte Räume mit einer unnötigen und energieintensiven Grundtemperatur zu versorgen, können die elektrischen Flächenheizsysteme in den einzelnen Räumen als sogenannte Raum-Heizungen effizient, gezielt und sofort behagliche Wärme erzeugen.

Bei modernen oder energetisch sanierten Gebäuden mit guter Wärmedämmung, die die heutigen GEG-Anforderungen (Gebäudeenergiegesetz) erfüllen, kann ganz auf eine Öl- oder Gasheizung verzichtet werden. Elektrische Flächenheizungen in Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage bieten hier eine zugleich ökologische und ökonomische Lösung, da der Strom direkt zur Raumerwärmung eingesetzt werden kann.

Daniel Schuschan, Geschäftsführer mfh systems GmbH: „Mit E-NERGY CARBON steht eine schnell zu installierende Lösung zur energieeffizienten und klimafreundlichen Versorgung mit Wärme bereit. Unser System eignet sich in der Altbaurenovierung ebenso wie in Neubauten. Mehrere Tausend Quadratmeter wurden bereits erfolgreich installiert und überzeugen durch ihre langlebige Qualität und den wartungsfreien Betrieb.“

Weitere Informationen: Start | mfh systems (mfh-systems.com)