Fotokalender zur Energiewende

Für all diejenigen, die noch keinen passenden Kalender für das neue Jahr gefunden haben, hier ein Tipp: Der Protestonaut-Fotokalender 2022 widmet sich dem Thema Energiewende. Dementsprechend entstand das Titelfoto auf einem Windrad in 140 Meter Höhe. Die Bilder des Kalenders stammen von der Werbefotografin Sophia Hauk (Sophia Lukasch Photography), die Texte schrieb der Energieexperte und Diplom-Politologe Alexander Hauk. Neben dem Titelblatt besteht der Kalender noch aus zwölf unterschiedlichen Monatsmotiven.

Bild: Protestonaut

Diese Motive zeigen, welche Möglichkeiten es für die Produktion, Speicherung und Versorgung von und mit erneuerbaren Energien gibt. Unter anderem ist der Protestonaut im Kalender vor den Fallrohren eines Wasserkraftwerks in den Alpen in einem Rapsfeld und in einem Batteriespeicher zu sehen. Außerdem war er zu Besuch in einem „Energiedorf“ im Allgäu. Weitere Motive zeigen unter anderem eine Wasserstoffanlage, ein Hightech-Haus und ein Feld mit Photovoltaikanlage.

Sophia und Alexander Hauk haben zu den einzelnen Motiven recherchiert, mehrere Anlagen besucht, fotografiert und vor Ort mit Verantwortlichen gesprochen. Ein Energiesystem mit 100 Prozent erneuerbaren Energien ist nach Angaben von Hauk bereits heute möglich: „Worauf es ankommt, sind Speichermedien und Technologien, die schnell auf Angebot und Nachfrage reagieren können“, so der Energieexperte, der bisher für mehrere international tätige Energieunternehmen gearbeitet hat.

Die einzelnen Fotos sind an verschiedenen Orten in Deutschland entstanden, unter anderem in Bernau bei Berlin, Durach, Lichterfeld, München, Werlte und Wildpoldsried. Rund ein halbes Jahr haben die Macher an dem 16-seitigen Kalender (ISBN: 978-3-947423-44-6) im DIN-A3-Format gearbeitet, der im Verlag Hans Högel erschienen und für 20 Euro erhältlich ist. Zum Projekt: Der Protestonaut ist ein journalistisches Kunstprojekt, das mit Fotos und kurzen Texten die Aufmerksamkeit auf wichtige gesellschaftliche Herausforderungen lenkt. Der Kalender ist ein Impulsreferat in gedruckter Form, das zur Diskussion einladen will.

Das Besondere: Auf allen Monatsmotiven taucht ein Astronaut auf, den die Kalendermacher Protestonaut (von lat.: protestari – öffentlich bezeugen und griech.: -nautēs – Matrose) getauft haben. Die Idee hinter dem Kostüm: Im All haben Astronauten einen außergewöhnlichen Blick auf die Erde und schweben über Problemen des blauen Planeten. „Im Kostüm könnte jeder stecken“, sagt Sophia Hauk.

Seit der ersten Kalenderausgabe 2015 haben Menschen in vielen Ländern das Projekt unterstützt. Die bisherigen Recherchereisen führten bis nach Griechenland. Die weiteste Kalenderbestellung erreichte den Protestonaut aus Australien. In den vergangenen Jahren waren die inzwischen mehr als 100 Kalendermotive bei mehreren Ausstellungen zu sehen.

Hier ein Video zum Kalender:

Weitere Informationen: www.protestonaut.de