Weltweit erster mobil 3D-gedruckter Keller in Weißenhorn realisiert
In Weißenhorn ist ein technologischer Meilenstein gelungen: Erstmals wurde ein kompletter Keller direkt auf der Baustelle mit einem mobilen 3D-Betondrucker gedruckt. Das Pilotprojekt vereint die Expertise von Rupp Gebäudedruck, INSTATIQ, Heidelberg Materials, Remmers, INOTEC und Liebherr und markiert eine neue Entwicklungsstufe im automatisierten 3D-Betondruck in Deutschland. Dreh- und Angelpunkt ist der mobile Großraum-Roboter INSTATIQ P1, der digitale Entwurfsdaten millimetergenau in tragende Betonwände umsetzt – effizient, präzise und ohne Schalung.

Für den Bau kamen speziell entwickelte 3D-Druckbetone von Heidelberg Materials sowie die multifunktionale Bauwerksabdichtung MB 2K von Remmers zum Einsatz. INOTEC lieferte die Pumptechnik für eine nahtlose Abdichtung, während Liebherrs mobiler Energiespeicher die Baustelle nachhaltig mit Strom versorgte, CO₂-Emissionen reduzierte und Lärmbelastung minimierte. Die Technologie senkt den Materialverbrauch deutlich und unterstützt eine CO₂-effiziente Bauweise.
Rupp Gebäudedruck setzte den Keller innerhalb weniger Tage um; der INSTATIQ P1 war in nur 60 Minuten einsatzbereit. Michael Oßwald, Geschäftsführer von Rupp, betont: „Das Projekt zeigt, wie digitale Prozesse und mobile Robotik den Rohbau transformieren – mit höchster Präzision, reduziertem Materialeinsatz und klar strukturierten Abläufen.“ Das Pilotprojekt in Weißenhorn setzt einen neuen Standard für automatisierten, nachhaltigen und hochpräzisen Betonbau – „Zukunft bauen. Direkt vor Ort.“
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