Die Qual der Wahl – Fahrrad oder „Fuß vom Gas“

Zum achten Mal heißt es in diesem Jahr rund um Aachen wieder: Autofasten! Wie in den Vorjahren will der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW auch 2016 zum bewussten Umgang mit dem Auto sowie klimaschonenderen Alternativen motivieren. Die Aktion Autofasten startete am 20. Februar und läuft noch bis zum 20. März.

Wer fastet, übt Enthaltung. Üblicherweise wird während des Fastens auf einen übermäßigen Genuss verzichtet. Beim Autofasten ist das nicht viel anders. Des Deutschen liebstes Gefährt soll während des Aktionszeitraums – wann immer möglich – in der Garage bleiben. Stattdessen ist aber alles andere erlaubt: Bus und Bahn, Fahrrad, Spazieren – oder alternative Nutzungsmodelle wie Car-Sharing und Fahrgemeinschaften. „Und wer ganz und gar nicht auf das Auto verzichten kann, der sollte es vielleicht mal mit einem spritsparenden Fahrverhalten probieren. Dadurch lässt sich der Kraftstoffverrauch mitunter auch um bis zu ein Viertel reduzieren“, so Lars Schulze-Beusingsen vom Netzwerk Kraftstoffe und Antriebe der Zukunft der EnergieAgentur.NRW. Im vergangenen Jahr hatten die Teilnehmer insgesamt 10.568 Autokilometer gespart und damit ein ambitioniertes Ziel für die Aktion 2016 gesetzt.

Auf dem Programm des Autofastens stehen auch diesmal wieder zahlreiche Aktionen, zum Beispiel Energie-Exkursionen mit einem alternativ angetrieben Bus (5. März), ein Fahrrad-Reparaturkurs (12. März) oder eine Wanderung im Nationalpark Eifel (19. März).

Weitere Informationen: www.autofasten-im-bistum-aachen.de