Werkzeug zum schnellen Planen von Wärmepumpenanlagen

Vaillant stellt Fachhandwerkern jetzt ein Werkzeug zur Verfügung, mit dem sie dazu in die Lage versetzt werden, schnell, verlässlich und einfach Hybrid- und Wärmepumpenanlagen zu planen. Dazu müssen sie lediglich einige, wenige Daten, die schnell verfügbar sind, eingeben. Das Tool übernimmt dann den Rest und stellt den Anwendern eine technisch korrekte und sichere Auslegung der Wärmepumpenanlage zur Verfügung.

Bild: Vaillant

Die Software prüft dazu die eingegebenen Daten auf ihre Plausibilität und mögliche Ineffizienzen bei der Anlagenplanung. So werden Fehler bei der Planung vermieden. Darüber hinaus gibt die Software dem Fachhandwerk alle Einstellwerte, darunter die Bivalenzpunkte oder die maximale Restförderhöhe der Pumpe für die ausgelegte Anlage, in die Hand. Selbst Fachhandwerker, die über wenig Routine bei der Anlagenplanung verfügen, können mit dem Wärmepumpen-Schnellauslegungstool technisch einwandfreie und fehlerfreie Anlagen konzipieren und einbauen. Die neue Software kann kostenfrei von allen Vaillant Fachhandwerkspartnern innerhalb des FachpartnerNET genutzt werden.

Verlässliche Anlagenplanung auch für Einsteiger

„Unser Ziel ist, auch weniger erfahrenen Fachhandwerkern die sichere und fehlerfreie Auslegung einer Wärmepumpenanlage zu ermöglichen“, beschreibt Gerrit Lau, Leiter Systemberatung bei Vaillant Deutschland. Für das Projekt haben wir die häufigsten Fehler bei der Planung und Installation von Wärmepumpenanlagen ermittelt und ausgewertet. Gemeinsam mit Fachhandwerkspartnern haben wir dann die Planung beziehungsweise Auslegung einer Wärmepumpenanlage vereinfacht und standardisiert. In aufeinander aufbauenden, selbsterklärenden Schritten führt die Software durch die Anlagenplanung und fragt die dafür relevanten Daten ab. So startet das Tool mit der Eingabe der Postleitzahl des Objektes, um im Hintergrund die Normaußentemperatur zu berechnen. Für die tatsächliche Heizlast des Gebäudes stehen zwei verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung – entweder durch Angabe der Wohnfläche und einfacher Daten zur Art des Gebäudes oder durch Eingabe der Gas- oder Öl-Verbräuche der letzten drei Jahre. Wählt der Anwender eine Vorlauftemperatur von mehr als 55 Grad, wird automatisch die Betriebsart „bivalent alternativ“ gewählt. Dieses Vorgehen vermeidet mögliche Ineffizienzen bereits bei der Auslegung der Anlage.

In allen Auslegungsschritten sind für die Anwender auf Wunsch weiterführende Informationen abrufbar, die Erklärungen über die Auswirkung einer Entscheidung in der Zusammenstellung der Wärmepumpenanlage bieten. Zudem können aktuelle Strom- und Gaspreise hinterlegt werden. Abschließend sind sowohl die objektspezifische Wärmepumpenanlage mit ihren Elementen als auch eine erste Verbrauchsprognose zu sehen. Aus den gesamten Planungsdaten wird jeweils eine PDF-Datei zur Auslegung, zu Installationshinweisen und zu Einstellwerten der Wärmepumpenanlage erzeugt. In den Installationshinweisen sind besonders praxisrelevante Angaben wie die Größe der Anlagenbestandteile und die Position der Anschlüsse aufgeführt. Die Software selbst ist einfach und intuitiv bedienbar. „Fachhandwerker können ohne eine zeitaufwendige Einführung in die Software direkt mit der Auslegung einer Wärmepumpe starten“, so Lau.

Weitere Informationen: www.vaillant-group.com