Wärmepumpentour Teil III: Nochmal Ahaus

Ebenfalls in Ahaus befand sich die dritte Station der Wärmepumpentour. Hier konnte man sehen, dass eine Kombination von Wärmepumpe und Photovoltaik einen großen Nutzen haben kann, wenn es darum geht, energieautark und effizient zu bauen. Die beiden genannten Technologien können auf kluge Art und Weise miteinander vernetzt werden und dann für Unabhängigkeit und Transparenz sorgen.

Bild: DeinEnergieportal

Ganz nach dem Motto von Franz Alt „Solares Bauen ist soziales Bauen, denn Leben mit der Sonne ist gesund, spart Geld und schont die Umwelt“ hat Theo Schwarte 2010 voll auf erneuerbare Technologien gesetzt und sein Mehrfamilienhaus klug gebaut. Bestmöglich ausgerichtete Dachflächen werden durch Photovoltaikplatten zur Stromproduktion und mit Solarkollektoren zur Gewinnung von Solarenergie für Heizung und Warmwasser genutzt.

Dank guter Isolierung (KW 55) und durch die Erstellung der Gebäude mit nach Süden ausgerichteten Hauptfensterfronten wird die ebenfalls installierte Wärmepumpe nur noch bei sehr kaltem Wetter und bei bedecktem Himmel zum Einsatz kommen und damit entsprechend wenig Strom benötigen. Mit der Sole-Wasser Wärmepumpe wird solare Energie aus dem Boden gefördert (Bohrtiefe 100 Meter), durch Verdichtung auf die gewünschte Temperatur gebracht und dem Heizkreislauf zugeführt. Dieser Energiebedarf wird durch die Photovoltaikanlage ausgeglichen. Aktuell leben zwölf Personen auf insgesamt 650 Quadratmetern.

Hier ein Videointerview mit Henning Schulz, Pressesprecher von Stiebel Eltron, der sich über die Installation äußert:

Video: DeinEnergieportal

Auf diese Weise wurde im Zusammenspiel von Solarkollektoren, Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen die Basis für dieses Nullenergiehaus gesetzt. „Die Investition lohnt sich. Es ist eine hochwertige Immobilie entstanden, von der auch noch die kommenden Generationen profitieren“, freut sich Herr Schwarte.