2018 – ein gutes Jahr für die Erneuerbaren

Erneuerbare Energien deckten in den ersten drei Quartalen dieses Jahres bereits 38 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland. Ein Erfolg, der auch dem privaten Engagement der Bürger zuzuschreiben ist, die einen großen Teil der Projekte finanziert haben. Allein die Erneuerbare-Energie-Projekte der UDI-Gruppe können rein rechnerisch den Verbrauch privater Haushalte einer Großstadt mit 1,8 Millionen Menschen decken. Ein wichtiger Meilenstein, der vor Jahren undenkbar war. Trotzdem ist die Energiewende noch lange nicht geschafft.

Es waren fast 170 Milliarden Kilowattstunden Strom, die aus Sonne, Wind, Biomasse und Wasser in den ersten drei Quartalen dieses Jahr gewonnen wurden. Das ist ein Anstieg von drei Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr 2017. 38 Prozent des Stromverbrauchs konnte durch Erneuerbare gedeckt werden. Zu diesem Ergebnis kommt der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg ZSW. Damit sind die erneuerbaren Energien fast gleichauf mit der Stromerzeugung aus Braun- und Steinkohle, die gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent zurückging.

„2018 ist ein gutes Jahr für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien“, erklärt Stefan Keller, Geschäftsführer der UDI Beratungsgesellschaft mbH in Nürnberg. „Während der Beitrag der konventionellen Energieträger zur Deckung des Bruttostromverbrauchs zurückgeht, wächst der Anteil der Erneuerbaren kontinuierlich. Diesen Erfolg verdanken wir aber nicht nur den großen Energieerzeugern. Die Privatinitiative vieler Hausbesitzer, zahlreiche Bürgerbeteiligungsprojekte und sinnvolle Geldanlagen in Sachen ‚grünes Geld‘ haben der Energiewende maßgeblich auf die Sprünge geholfen.“

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