Zuschuss vom Land für die Sanierung von Nichtwohngebäuden im Südwesten

Das Förderprogramm Klimaschutz-Plus ist wieder gestartet, nun für die Jahre 2018 und 2019 (Foto: KEA)

Eigentümer von Nichtwohngebäuden im Südwesten erhalten wieder Zuschüsse für die energetische Sanierung ihrer Liegenschaften. Am 15. Juni hat das Umweltministerium Baden-Württemberg das Förderprogramm Klimaschutz-Plus für die Jahre 2018 und 2019 neu gestartet. Insgesamt stehen 26 Millionen Euro zur Verfügung. Neu hinzugekommen in dieser Programmrunde sind weitere Förderangebote für die energieeffiziente Sanierung von Schulgebäuden. Hier können Kommunen nun pro Sanierungsvorhaben bis zu 1,2 Millionen Euro Förderung bekommen – zusätzlich zur Förderung des Kultus- und des Finanzministeriums. Die Förderung von Bildungsprojekten in Schulen hat sich von 20.000 auf 30.000 Euro pro Kreis erhöht und wird jetzt auch für Kindertagesstätten gewährt. Änderungen gibt es auch bei der Förderung anderer Eigentümer von Nichtwohngebäuden. Darauf weist die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg hin, die das Programm inhaltlich begleitet. Die L-Bank nimmt die Förderanträge an. Mehr unter www.kea-bw.de.

Klimaschutz-Plus wendet sich an Kommunen und kommunale Betriebe, Träger von Schulen und Kindertageseinrichtungen, kleine und mittelgroße Unternehmen sowie Kirchen und Vereine. Auch Träger von Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen und Heimen erhalten für die Sanierung ihrer Liegenschaften Geld vom Land. „Die finanzielle Unterstützung gibt ihnen Rückenwind für ihre Klimaschutzaktivitäten“, sagt Martin Sawillion von der KEA. „Wer sie in Anspruch nimmt, spart bares Geld.“

Eine Antragsfrist wie bislang gibt es nicht. Anträge für Klimaschutz-Plus können bis zum 30. November 2019 eingereicht werden – vorausgesetzt der Fördertopf ist noch nicht leer.

Weitere Informationen: https://um.baden-wuerttemberg.de/de/klima/informieren-beraten-foerdern/klimaschutz-plus