Green City Energy AG startet Ausschreibung für Investition in Stromspeicher

Der Anteil erneuerbarer Energien am deutschen Bruttostrom-verbrauch ist 2017 auf 38,1 Prozent gestiegen. Um den fluktuierenden Wind- und Solarstrom bedarfsgerecht bereitstellen zu können, ist der massive Ausbau von Stromspeichern notwendig. Die Green City Energy AG will im Rahmen der Festzinsanleihe »Kraftwerkspark III« nun erstmal konkret in einen Stromspeicher investieren. Über eine technologieoffene Ausschreibung sollen bis zu 2,0 Millionen Euro in die derzeit ökonomischste und energiewirtschaftlich sinnvollste Speichertechnologie investiert werden. Bis 31. Mai 2018 können Angebote abgegeben werden. Die Tranche C des Kraftwerkspark III steht Anlegerinnen und Anlegern aktuell zur Investition offen. Bislang haben rund 2.000 Investoren mit über 45 Millionen Euro Investitionen ein Portfolio aus Solar-, Wind- und Wasserkraftwerken finanziert.

Seit 2011 finanzieren die Green City-Kraftwerksparks erfolgreich den Ausbau neuer Solar-, Wind- und Wasserkraftwerke. Diese Investitionen tragen dazu bei, die Preise zu senken: Seither sind die Technologiekosten für Solarstrom um über die Hälfte gefallen, für Windstrom um nahezu 30 Prozent. „Stellen Sie sich vor, wir lösen durch Investitionen in Stromspeicher eine ähnliche Entwicklung aus! Dann werden wir den erzeugten Ökostrom speichern und auf Dauer günstiger anbieten können als konventionelle Energieversorger“ beschreibt Vorstand Jens Mühlhaus den übergeordneten Ansatz für die nun geplante Investition in Stromspeicher.

Das Investitionskonzept des Kraftwerkspark III sieht den Aufbau eines regenerativen Kraftwerkspools insbesondere mit mehreren Wind-, Wasser- und Solarkraftanlagen vor. Zusätzlich sollen nun bis zu 2,0 Millionen Euro in einen Stromspeicher investiert werden. Der Zeitpunkt dafür ist günstig, Stromspeicher werden zunehmend günstiger, es entstehen tragfähige Betriebsmodelle. Stromspeicher können unter anderem zur Lastregulierung eingesetzt werden und das Netz entlasten. Stromspitzen, die durch den massiven Ausbau von Solar- und Windkraftwerken zunehmend entstehen, werden durch Speicher ausgeglichen.

Die Green City Energy AG plant nun der Energiewende durch die Investition in Stromspeicher den entscheidenden Schub zu geben. „Früher hieß es, die Erneuerbaren hätten nicht ansatzweise das Potenzial, unseren Strombedarf zu decken. Dann hieß es, Strom aus regenerativen Quellen sei unbezahlbar. Beides ist zweifelsfrei widerlegt, das Gegenteil ist der Fall. Allein das Argument der stark fluktuierenden erneuerbaren Energien hat noch Bestand – doch wie lange noch?“ fragt Mühlhaus.

Energiewirtschaftlich wäre es schlichtweg logisch, vor allem Solar- und Windkraftwerke mit Speichern zu kombinieren. Stromspeicher stehen nun an der Schwelle zur Wirtschaftlichkeit – und damit zur weit verbreiteten Anwendung. Ähnlich wie zum Beispiel bei der Solarenergie selbst werden mit der Massenproduktion auch bei Speichern massive Kostenreduktionen einhergehen. So werden diese wirtschaftlich nutzbar. „Mit der Investition in Stromspeicher beschleunigen wir also deren Verbreitung“, erläutert Mühlhaus sein Anliegen.

Um diesen Prozess weiter zu beschleunigen, sind Investitionen in innovative Speichertechnologien erforderlich. Bisher waren die Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen und eine aktive Beteiligung an der Energiewende die wesentlichen Motive zur Installation eines Speichers. An deren Stelle treten nun vermehrt wirtschaftliche Interessen: Das ist der Investitionsgedanke des Kraftwerkspark III im Hinblick auf Stromspeicher.

Der Speicherbaustein des Kraftwerkspark III-Portfolios sieht eine Investition von bis zu 2,0 Millionen Euro in diejenige Speichertechnologie vor, die zum Zeitpunkt des Ausschreibungsverfahrens die für die Energiewende technologisch sinnvollste Lösung bietet und die Investitionskriterien des Kraftwerkspark III erfüllt.

Weitere Informationen: https://www.greencity-energy.de