Im Test: Smarte Kinetik-Schalter ohne Verkabelung von codalux

Die Empfangseinheit mit Antenne. Letztere sollte nicht mit in das Lampengehäuse eingebaut werden, um einen guten Empfang zu gewährleisten.

Die codalux kinetic switches stellen eine Serie von smarten Schalterlösungen dar, die auf Basis der Piezo-Technik arbeiten. Das bedeutet, sie sind selbstversorgend und benötigen weder Verkabelung noch Batterie. Sie lassen sich einfach auf Flächen – auch auf Glas, Kacheln oder Marmor – aufkleben und erzeugen ihren geringen Energiebedarf selbst durch die Bewegung des Schalters beim Ein- und Ausschalten. Damit eignen sich die Schalter sowohl für Neubauten, als auch für Szenarien, in denen in bestehenden Gebäuden Schaltmöglichkeiten nachgerüstet werden sollen.

Sämtliche codalux-Schalter sind CE-, RoHS- und DIN-konform und sorgen damit für Sicherheit. Auch arbeiten sie sehr emissionsarm, was die Belastung durch elektromagnetische Strahlung reduziert.

Die codalux-Schalter benötigen keine Wartung, da sie verschleißfrei sind und keine Batterien ausgetauscht werden müssen. Das Schalterset besteht aus einem Schalter beziehungsweise Bedienelement mit bis zu drei Tasten und einem dazu gehörigen Empfänger mit elektronischem Regler, der vor das elektrische Gerät, zum Beispiel eine Lampe, eingebunden wird.

Ein Empfänger/Regler lässt sich mit bis zu zehn Schaltern koppeln, beispielsweise in einem Treppenhaus. Ebenso kann ein Schalter mit mehreren Lampen gekoppelt werden. Die zwei- beziehungsweise dreitastigen Schalterlösungen von codalux lassen sich mit zwei beziehungsweise drei verschiedenen Empfängern oder Empfängergruppen verbinden. Die kinetischen Schalter haben eine Lebensdauer von bis zu 250.000 Schaltungen. Die Lebensdauer der Empfänger/Regler beträgt mehr als 150.000 Schaltungen.

Für den Test stellte uns codalux eine Kombination aus einem Schalter und einem passenden Empfangsteil zur Verfügung. Die Komponenten kommen mit einer Kurzbeschreibung und in der Größe passenden Doppelklebern, damit die Anwender sie problemlos ankleben können. Bei Bedarf lassen sich die Komponenten aber auch anschrauben.

Inbetriebnahme

Um das Produkt in Betrieb zu nehmen, genügt es, es mit einer Stromquelle – zum Beispiel einer Stromzufuhr für eine Lampe – zu verbinden. Da der Empfänger Strom mit 230 Volt und 50 Herz erwartet, ist es auch möglich, ihn über einen Stecker an eine Steckdose anzuschließen und beliebige Komponenten damit zu betreiben. Der Spannungsbereich liegt nach Angaben des Herstellers zwischen 85 und 260 Volt, der Temperaturbereich zwischen minus 20 und plus 55 Grad. Der Standby-Energieverbrauch ist mit weniger als 0,15 Watt äußerst niedrig.

In der Praxis kann jeder den codalux-Empfänger in Betrieb nehmen, der dazu in der Lage ist, mit einer Lüsterklemme umzugehen und ein Kabel durchzuschneiden und abzuisolieren. Die Anwender müssen lediglich die stromführenden Leiter und neutralen Leiter mit der Stromquelle und dem Verbraucher verbinden. Da auf dem Gehäuse klar markiert ist, welches Kabel wo hin muss, sollte das niemanden vor besondere Schwierigkeiten stellen.

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