Neue Modelle bringen Energiewende auch zum Mieter

Schaubild_Mieterstrom

Seit der Jahrtausendwende haben sich die Strompreise für Endverbraucher im Schnitt nahezu verdoppelt. Aber eine Trendumkehr ist möglich. Im Zuge der Energiewende rückt die dezentrale Energieversorgung in den Fokus. Eine besondere Rolle spielt dabei die Solarenergie. Die Selbstversorgung mit Strom bringt Unabhängigkeit von den großen Grundversorgern und bremst die Strompreisspirale.

Mit Unterstützung von Profis kann heute jeder zum eigenen Energieversorger werden – mit sauberem Strom und hoher Kostenkontrolle. Das badische Unternehmen WIRSOL, das langjährige Erfahrung in der Realisierung auch großer Photovoltaik-Projekte hat, bietet künftig auch Mieterstrommodelle für Immobiliengesellschaften und Wohnungsbaugenossenschaften an. WIRSOL hilft bereits im Vorfeld bei der Projektierung, oder auch Finanzierung und Beantragung von Fördermitteln – und das anbieterunabhängig, orientiert an den konkreten Bedürfnissen vor Ort. Ein System, das für alle Beteiligten viele Vorteile mit sich bringt.

Während Hausbesitzer schon länger vom Sonnenstrom profitieren können, waren Mieter bisher benachteiligt. Die neuen Mieterstrom-Modelle können das ändern. Das Prinzip ist einfach: Mehrfamilienhäuser erzeugen ihren eigenen Strom mittels Photovoltaikanlage. Zusätzlicher Strom aus dem öffentlichen Netz trägt dazu bei, um etwaige auftretende Schwankungen auszugleichen. Die Abrechnung ist unabhängig von den Nebenkosten und läuft für die Mieter wie gewohnt. Das lässt den Mietern die freie Wahl.

„Durch den Bezug des Sonnenstroms direkt vom Dach eines Mehrfamilienhauses ermöglichen wir den Mietern eine echte Beteiligung an den Vorteilen der Energiewende. Wir machen die Energiewende damit sozial“, erläutert Peter Vest, Geschäftsführer bei WIRSOL, einen der zentralen Vorteile für die Mieter in einer entsprechenden Immobilie, für die das Mieterstrommodell angeboten wird.

Über den Wegfall der meisten staatlichen Umlagen sinkt die finanzielle Belastung der einzelnen Haushalte; auch regelmäßige Preiserhöhungen müssen nicht mehr befürchtet werden. Auch der Hausbesitzer beziehungsweise Vermieter kann von dem Modell profitieren, indem er die Attraktivität und Wertigkeit seines Objektes steigert. Die Finanzierung der Photovoltaik-Anlage wird durch die EEG-Vergütung langfristig garantiert und gesichert. Dabei muss nicht einmal jeder Mieter im Haus den Mieterstrom zu beziehen. In einer Immobilie ist auch eine Mischung aus Mieterstrom und normalem Strombezug realisierbar.

In einigen Städten gibt es bereits erfolgreiche Mieterstrom-Projekte, bei denen Mieter oder Genossenschaftsmitglieder ganz wie Eigenheimbesitzer Sonnenstrom vom eigenen Hausdach beziehen und dafür insgesamt weniger zahlen als beim örtlichen Grundversorger. Jährliche Einsparungen im dreistelligen Bereich sind keine Seltenheit. Das Konzept Mieterstrom birgt so das Potenzial, die Akzeptanz für nachhaltige und ökologische Energiegewinnung zu erhöhen. Schon jetzt hat Ökostrom in Deutschland einen Anteil von rund 30 Prozent. Mit steigender Tendenz.

Weitere Informationen: www.wirsol.com

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