E3/DC: Hof Hörnemann erweitert Solarstromspeicher auf 225 kWh
Der Hof Hörnemann im münsterländischen Raesfeld hat seinen hohen Energiebedarf mit einer umfassenden Photovoltaik- und Speicherlösung von E3/DC deutlich unabhängiger von externen Energiequellen gemacht. Auf dem Familienbetrieb werden heute 180 kWp Photovoltaikleistung mit insgesamt neun Hauskraftwerken und rund 225 kWh nutzbarer Speicherkapazität kombiniert. Hinzu kommen drei Luft-Wasser-Wärmepumpen und zwei E3/DC-Wallboxen. Mit der Erweiterung um sechs neue one-Hauskraftwerke wurde die bestehende Speicherlösung aus drei S10 E PRO mit einer neuen Gerätegeneration verbunden. Für 2026 erwarten die Planer einen PV-Ertrag von rund 160.000 kWh und einen Autarkiegrad von etwa 52 Prozent.

Hoher Energiebedarf durch Gewerbe und Wohneinheiten
Der Hof Hörnemann betreibt unter anderem einen Hofladen, ein Lager und mehrere Verkaufsfahrzeuge für frische Lebensmittel. Vor allem die notwendige Kühlung verursacht einen hohen Strombedarf. Der Gewerbebetrieb benötigt jährlich rund 103.000 kWh Strom, hinzu kommen der Energiebedarf von vier Wohneinheiten, drei Wärmepumpen und zwei Elektroautos. Insgesamt liegt der jährliche Bedarf bei etwa 146.000 kWh.
Bereits 2021 wurde gemeinsam mit dem E3/DC-Fachpartner Dirks Bedachungen aus Heiden eine PV-Speicher-Lösung geplant. Zunächst entstand eine rund 100 kWp große Photovoltaikanlage mit drei S10 E PRO und insgesamt 150 kWh Speicherkapazität. 2022 wurde die PV-Leistung auf 180 kWp erweitert.
Wärmepumpen ersetzen Blockheizkraftwerk
Im Zuge der energetischen Weiterentwicklung ersetzten drei Luft-Wasser-Wärmepumpen in Kaskadenschaltung ein bestehendes Blockheizkraftwerk. Dadurch konnte der Energiebedarf für die Wärmeversorgung laut E3/DC von rund 160.000 kWh Erdgas auf 24.000 bis 25.000 kWh Strom pro Jahr reduziert werden. Seit 2023 werden die Wärmepumpen soweit möglich mit selbst erzeugtem Solarstrom betrieben. Der Gasanschluss für die Lkw-Halle und die Wohneinheiten konnte inzwischen vollständig entfallen.
Zwei Gerätegenerationen in einer Speicherfarm
2026 wurde die Anlage um sechs neue E3/DC-one-Hauskraftwerke erweitert. Damit steigt die Speicherkapazität um 75 kWh auf insgesamt rund 225 kWh. Über den E3/DC-Farmmanager werden nun drei ältere S10 E PRO und sechs neue one-Hauskraftwerke gemeinsam gesteuert.
„Die Kombination von alten und neuen Geräten ist durchaus eine Herausforderung für uns als Hersteller, aber gleichzeitig ein unfassbares Alleinstellungsmerkmal im Markt“, erklärt Tarik Guss, technischer Berater im E3/DC-Außendienst. Der Farmmanager übernimmt bei den insgesamt neun Systemen die zentrale Steuerung und Regelung.
Der gespeicherte Solarstrom kann gezielt für Kühlung, Wärmepumpen und Elektromobilität eingesetzt werden. Nach der aktuellen Planung werden 2026 rund 160.000 kWh PV-Ertrag und eine Autarkie von etwa 52 Prozent erwartet.
Für die Familie Hörnemann steht neben der Wirtschaftlichkeit vor allem die langfristige Unabhängigkeit im Mittelpunkt. „Wir sind dadurch zukunftsfester und fühlen uns deutlich besser aufgestellt“, sagt Christian Hörnemann.
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