Vielfalt macht die Entscheidung leicht

Fünftens: Der gepflasterte Eingangsbereich eines Bauernhauses oder der Dielenboden mit Geschichte in einer Jugendstilvilla muss nicht rückgebaut und dann, wenn überhaupt möglich, wieder aufwendig rekonstruiert werden. In solchen Fällen sollte die Flächenheizung gleich an die Wand oder die Decke wechseln. Hierzu verwendet man Gipsplatten-Verbundelemente, in denen Heizungsrohre integriert sind. Im Bereich der Decke können auch Aludeckenelemente im 600 mal 600 Millimeterraster als Teil einer abgehangenen Deckenkonstruktion verwendet werden.

Bild: Empur

Zwei Produkte, die für dieses Anforderungsprofil geeignet sind: Die Empur Trockenbauelemente bestehen aus einer 12,5 Millimeter starken Gipskartonplatte, in die das hochwertige PE-RT 5-Schicht Rohr werkseitig integriert ist. Rückseitig sind die Elemente mit 30 Millimetern EPS-Wärmedämmung (WLS 035) kaschiert. Die Gesamtplattenstärke von 42,5 Millimetern sorgt für eine ausreichende Plattenstabilität bei geringem Gewicht. Das Wand- und Deckenheiz- und Kühlsystem ist für die Trockenbauweise im Neubau oder für die Renovierung konzipiert.

Das Empur Deckenelement „Heizen/Kühlen Alu“ wird einfach in die abgehangene Metallschienenkonstruktion der Rasterdecke – mit dem gängigen 600 mal 600 Millimeterraster – eingelegt und kann in Kombination mit Beleuchtungs- oder Lüftungselementen in die Decke integriert werden. Alle Zuleitungen werden im Raum zwischen Decke und Rohdecke verlegt – wo sich auch weitere Teile der Haustechnik befinden. Im eingebauten Zustand sieht man vom Element nur das weiße, perforierte Aluminiumblech auf der Unterseite. Die Perforierung ermöglicht nicht nur die schnelle Abgabe von Wärme oder Kälte, sie verbessert auch die Raumakustik. Um diesen Effekt noch zu steigern, liegt auf dem perforierten Aluminiumblech zusätzlich ein Akustikvlies. Darüber befindet sich eine 30 Millimeter starke EPS-Dämmstoffplatte. In ihr sind die hochwertigen PE-RT 5-Schicht Heizungsrohre integriert. So wird effektiv ein Abstrahlen der Wärme oder Kälte zur Decke hin verhindert.

Bild: Empur

Sechstens: Ist die Beschaffenheit des Bestandsestrichs ausreichend können Kanäle eingefräst werden, in welche die (Heiz)-Rohre für die Fußbodenheizung eingelegt werden. Technisch besteht zur „klassischen“ Fußbodenheizung, bei der das Heizungsrohr mit Estrich bedeckt wird, kein Unterschied. Eine gefräste Fußbodenheizung zeigt aber ein schnelleres Ansprechverhalten, da die Heizrohre unmittelbar unter dem Bodenbelag verlaufen.

Beispielhaft sei hier folgendes System genannt: Das Empur Cut-Therm Flächenheizungssystem wird in den Estrich eingefräst. Die Mitarbeiter der EM-Solution GmbH, einem Unternehmen der EM-Gruppe, fräsen mit ihren Spezialmaschinen praktisch staubfrei die Kanäle in den mindestens 40 Millimeter starken Estrich und verlegen darin die Heizungsrohre. Sie unterstützen so das SHK-Fachhandwerk und sorgen für einen schnellen Baufortschritt.

Bild: Empur

Siebtens: Neben der Frage, welche Flächenheizsysteme zum Einsatz kommen, sollte man auch bei der Regeltechnik auf Produkte setzen, welche die regelkonforme Sanierung einfach machen. Im Sanierungsbereich, wo die tatsächliche Länge der Heizkreise oft unbekannt ist, vereinfacht der Einsatz einer Regelklemmleiste den vom Gesetzgeber vorgeschriebenen und neuerdings auch förderfähigen hydraulischen Abgleich erheblich.

Neu auf dem Markt: Die Empur Regelklemmleiste Balance. Das System sorgt durch seine Regelcharakteristik bei den angeschlossenen Heizkreisen für den automatischen Abgleich der Durchflussmenge am Verteiler. Es ist laut TÜV-Zertifikat mindestens gleichwertig zum manuellen hydraulischen Abgleich.

Bild: Empur

Fazit

Es gibt eine Vielzahl von Produkten, die sich bei Sanierungsprojekten bewährt haben. Wenn man im Vorfeld einige Punkte klärt, ist die richtige Lösung schnell gefunden. Natürlich lohnt auch immer das Gespräch mit den Herstellern. Die EM-Gruppe unterstützt selbstverständlich Heizungsfachleute umfassend bei der Planung und Durchführung einer Sanierung.