FI-Schalter regelmäßig überprüfen

Der FI-Schutzschalter befindet sich in jedem Sicherungskasten in jedem Zuhause. Schon nach wenigen Millisekunden stellt dieser den Strom ab, falls Strom über die Erde abfließt und nicht über die Leitungen wieder zurück ins Stromnetz. Das ist beispielsweise der Fall, wenn ein Gerät einen elektrischen Defekt aufweist. Dies erkennt der FI-Schalter und unterbricht den Stromkreis sofort.

Bild: Eaton

Jeder FI-Schalter sollte zweimal im Jahr getestet werden. Es handelt sich dabei um einen Fehlerstromschutzschalter, der Leben retten kann – jedoch nur, wenn er funktioniert. Um die Sicherheit der Elektroinstallation zu gewährleisten, empfehlen Hersteller den FI-Schalter zweimal im Jahr zu testen.

Die Fehlerstromschutzschalter verfügen über einen kleinen, oft bunten Testknopf. Beim Drücken des Testknopfes wird ein Fehlerstrom simuliert und der Strom sofort unterbrochen. Das manuelle Auslösen des Schalters ist wichtig, da die Mechanik des Schalters Schwankungen der Temperatur und Raumluftfeuchte ausgesetzt ist und korrodieren kann. Bei Überlastung können zudem die Kontakte verkleben. Durch die regelmäßige Betätigung wird diese Mechanik bewegt und deren Funktion überprüft. Zusätzlich kann festgestellt werden, ob der Schutzschalter durch die Umstellung auf neue Beleuchtungstechnik oder Elektrogeräte überhaupt noch in der Lage ist, die daraus resultierenden Fehler- beziehungsweise Ableitströme zu erkennen.

Sollte es bei Betätigung des bunten Testknopfs zu keiner Abschaltung kommen, muss unbedingt ein Elektriker zur Überprüfung des Schutzschalters beziehungsweise der elektrischen Anlage hinzugezogen werden. Hersteller wie Eaton empfehlen, diese Wartung mit der Zeitumstellung zu verbinden. Der Vorgang kostet nur einen Tastendruck und ein paar Sekunden, kann aber im Zweifel lebensrettend sein.

Weitere Informationen: www.eaton.com