Eisbären in Sicht: Intelligente Videoüberwachung von Bosch auf einer Bohrinsel in Alaska

Der Schutz von Eisbären in der North-Slope-Region in Alaska ist Caelus Natural Resources Alaska, LLC sehr wichtig.  Das Unternehmen betreibt dort die Ölbohrinsel Oooguruk, auf der seit 2008 mehr als 30 Millionen Barrel Öl gefördert wurden. Da sich rund um die Bohrinsel auch immer wieder die in Alaska heimischen Eisbären einfinden, setzt Caelus auf ein intelligentes Sicherheitssystem von Bosch. Die Technik muss die Bären dabei möglichst früh und zuverlässig erkennen. Das bedeutet: Das eingesetzte Videosystem muss den extremen Bedingungen am Polarkreis trotzen, auch bei Temperaturen bis zu minus 40 Grad Celsius und zwei Monaten kompletter Dunkelheit pro Jahr. „Unser oberstes Ziel ist der Schutz des Personals und der Eisbären, und zwar so, dass die Tiere so wenig wie möglich gestört werden“, erklärt John Hellén, Health, Safety and Environmental Manager von Caelus Natural Resources Alaska, LLC.

Foto: Bosch

Bosch löst diese Herausforderung mit der hochleistungsfähigen Kamera MIC IP Fusion 9000i. Sie verbindet nach Herstellerangaben robustes Design mit intelligenter Videoanalyse und wurde speziell für den Einsatz unter extremen Bedingungen entwickelt. Elf Kameras sind bisher auf der Insel installiert, fünf weitere sind in Planung. Die intelligente Kamera ist mit einem massiven Metallgehäuse und der Bosch Starlight-Technologie ausgestattet. Selbst bei schwierigster Witterung und schlechten Lichtverhältnissen ermöglicht sie hochqualitative Aufnahmen. „Innerhalb von zwei Wochen nach Installation der Kameras tauchten zwei Mal Eisbären auf der Insel auf. Die Kamera lieferte kristallklare Aufnahmen. Eine Kamera ist in 30 Metern Höhe installiert und die Auflösung der Bilder ist hervorragend“, erläutert Dale Hoffmann, damals Manager von Caelus Natural Resources Alaska, LLC.

Ein weiterer Vorteil der MIC IP Fusion 9000i ist ihre die intelligente Videoanalyse. Die integrierte Funktion verarbeitet und interpretiert Daten direkt an der Quelle. Dank der zusätzlichen Wärmebildtechnologie registrieren die Kameras sich nähernde Eisbären bereits sehr früh – sogar dann, wenn sich die Tiere unter Wasser und in weiter Entfernung befinden.

Sobald eine mögliche Gefahr für Tier oder Mensch erkannt wird, löst die Tracking-Funktion der Kamera automatisch aus und das Personal wird alarmiert. Die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen können dadurch schnell und effizient umgesetzt werden.

Mit der innovativen Lösung von Bosch ist die Sicherheit für Menschen und Tiere auf der Insel beträchtlich gestiegen. Außerdem kann das Personal nun gezielter eingesetzt werden: „Wir sind nicht mehr darauf angewiesen, dass jemand ständig das Kamerabild überwacht, um die Eisbären zu entdecken“, sagt John Héllen.

Weitere Informationen: www.boschbuildingtechnologies.com