Erstmals Hackgut-Brennwertkessel

Nach intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit bringt Herz mit der Firematic Condensation 30/40 die erste Hackgutanlage mit Brennwerttechnik in zwei Leistungsgrößen mit 30 und 40 kW Nennleistung auf den Markt. Mit der T-Control-Steuerungstechnik sind sie nach Angaben des Herstellers besonders bedienerfreundlich.

Die Hackgut-Brennwertkessel sind erstmals in der Lage, zusätzlich die im Abgas enthaltene, sogenannte „latente“ Wärme, zu nutzen, indem das heiße Abgas so weit abgekühlt wird, dass der darin vorhandene Wasserdampf kondensiert und dabei die enthaltene Energie freisetzt. Diese Kondensationswärme wird dem Heizsystem zusätzlich wieder zugeführt. Dadurch können Wirkungsgrade über 105 Prozent erreicht sowie gesetzlich geforderte Staubemissionen bei weitem unterschritten werden. Eine Anhebung der Rücklauftemperatur ist nicht notwendig. Die Verbrennung erfolgt energiesparend durch die Lambdasonde.

Eine weitere Herz-Innovation ist die bedienfreundliche Regelung T-Control mit Touch-Display. Über sie werden die Verbrennung und die Warmwasserbereitung geregelt. Außerdem überwacht sie den Vorlauftemperatur-Booster, die Heizkreise, den Solarkreis und den Frostschutz. Schließlich organisiert sie auch noch das Puffermanagement. Bis zu 55 Module können hier verwaltet werden. T-Control zeichnet laut Hersteller sich durch komfortable Menüführung und einfachen Bildschirmaufbau aus. Fernvisualisierung und Fernwartung via Smartphone, PC oder Tablet-PC sowie Datentransfer und Softwareupdates via USB-Stick sind ebenso möglich wie Modbus-Kommunikation (Kommunikationsprotokoll für Steuerungen).

Der komplette Kesselkörper besteht aus hochfestem und säurebeständigem Edelstahl. Das Hackgut wird seitlich in die Brennkammer eingeschoben, der Rost durch automatisches Kippen in eine Matrize vollständig gereinigt. So ist eine bestmögliche Luftzuführung durch den sauberen Verbrennungsrost stets gewährleistet und händischer Arbeitsaufwand nicht notwendig. Ebenso automatisiert wurde die Reinigung des Wärmetauschers. Die Flächen aus Edelstahl werden durch einen Spülmechanismus (Wasser) sowie durch die integrierten Turbulatoren (sorgen für die Verwirbelung der Luft) auch während des Heizbetriebes gereinigt und somit ohne manuelles Eingreifen sauber gehalten. Der gleichbleibend hohe Wirkungsgrad durch gereinigte Wärmetauscherflächen sorgt für niedrigen Brennstoffverbrauch. Anfallende Flugasche sowie das Kondensat und das Spülwasser werden automatisch über den Kondensat- und Reinigungswasserablauf in den Kanal gespült.

Weitere Informationen: www.herz-energie.at