Warme Luft trocknet den Keller

Kaum ist der Sommer vorbei machen sich manche Kellerräume wieder mit muffigem Geruch unangenehm bemerkbar. Insbesondere wenn der Keller kühl und feucht ist. Im Wohnhaus von Diplom-Ingenieur Peter Kapelari und seiner Frau Judith musste früher deshalb das ganze Jahr über die Ölheizung laufen, um die Kellerräume auf angenehme wohntaugliche Temperaturen zu bringen.

In seiner Funktion als Hütten- und Wegreferent des Österreichischen Alpenvereins hat Peter Kapelari bereits mehrfach sehr positive Erfahrungen im Einsatz von Solarluft-Systemen im Bereich der Berghütten gemacht. Im Juni 2015 ließ er sich deshalb einen sechs Quadratmeter großen Kollektor, der autark und unabhängig vom Stromnetz ausschließlich mit Sonnenenergie arbeitet, auf seinem Haus installieren.

Peter Kapelari berichtet über drei Jahre Betriebserfahrung: „Wie zu erwarten, hat sich die Installation des ‚Twinsolar Compact Systems‘ zur Beheizung, Lüftung und Trockenhaltung der potenziell bewohnbaren Räume in unserem Keller in jedem Fall rentiert“, so Peter Kapelari. Er fasst das Ergebnis der Solarlüftung so zusammen: „Bereits nach wenigen Tagen betrug die Raumtemperatur in den Kellerräumen nicht mehr 14 bis 16 Grad, sondern wohlige 21 bis 22 Grad, bei einer Luftfeuchtigkeit von deutlich unter 60 Prozent. Vorher waren es über 80!“ Ein wichtiges Ergebnis sei auch, dass die Wandtemperatur ebenfalls um etwa fünf Grad angestiegen sei. Damit liege sie über der Kondensationstemperatur, bei der sich Luftfeuchtigkeit an der Wand niederzuschlagen beginnt. „Die warme Luft verteilt sich bestens, ein Zuheizen in der Übergangszeit ist nicht mehr notwendig“, resümiert Kapelari.

Weitere Informationen: www.grammer-solar.de