Digitale Sprachassistenten werden schon fast zum Familienmitglied

Digitale Sprachassistenten wie Alexa werden seit Weihnachten zunehmend zum Familienmitglied. Schon im Vorfeld des Weihnachtsfestes war das Interesse an den intelligenten Helfern deutlich angestiegen und gleichzeitig die Preise gesunken. Dies führte offensichtlich dazu, dass unter vielen Weihnachtsbäumen ein Echo oder Google Home System lag. Wie groß das Interesse für die Möglichkeiten der Sprachassistenten inzwischen ist, konnten die Experten der homeandsmart GmbH direkt auf ihrem Verbraucherportal messen. Punkt 18 Uhr, in vielen Familien unmittelbar zur Bescherung, stiegen die Anfragen nach Informationen und Expertentipps rund um die digitalen Helfer massiv an.

Die Zahl der Besucher des Fachportals home&smart verdoppelte sich am 24. Dezember zwischen 18 und 19 Uhr und erreichte ihren Höhepunkt um 22 Uhr. Die Zahl der Besucher lag vier Mal so hoch wie kurz vor 18 Uhr. Insgesamt stieg das Interesse am intelligenten Zuhause über die Weihnachtsfeiertage massiv an. Am 24. Dezember war die Besucherzahl des Portals 1,5 Mal und am 25. Dezember doppelt so hoch wie am 23. Dezember. Bis zum Ende der Weihnachtsferien hat sich diese hohe Besucherzahl gehalten, bevor sie sich mit dem Ende der Ferien am 9. Januar wieder normalisierte. Das Hauptinteresse galt dabei den intelligenten Sprachassistenten.

Die Familien wollten am Weihnachtsabend wohl vor allem mit dem Neuankömmling Alexa spielen, denn auf besonderes Interesse stieß an Weihnachten ein Beitrag über deren Easter Eggs. So genannte Easter Eggs sind gut versteckte Extras und Überraschungen in unterschiedlichen Medien. Kompatible Systeme und Alexa Skills waren zunächst zweitrangig. Erst nach Weihnachten gab es ein gestiegenes Interesse an Skills und kompatiblen Systemen und weiter starkes Interesse an den Easter Eggs.

„Von unseren Nutzern wissen wir, dass mit den Sprachassistenten schon fast wie mit einem Familienmitglied umgegangen wird, das man um etwas bittet und bei dem man sich nach einer Auskunft auch bedankt“, erklärt Sven Häwel vom Verbraucherportal homeandsmart GmbH.

In ihrer monatlichen Preisanalyse haben die Experten von home&smart festgestellt, dass die Preise für eine Ausstattung der eigenen vier Wände mit intelligenter Sprachsteuerung deutlich nach unten gegangen sind. Diese Preisentwicklung macht die Sprachassistenten für immer mehr Familien erschwinglich. Im Juli 2017 lagen die Preise noch zwischen 59 und 175 Euro, im Dezember waren die Geräte schon für 34 bis 80 Euro zu haben. Der home&smart Preisindex Haussteuerung für die Ausstattung eines Musterhaushaltes mit entsprechenden Geräten sank von 572 Euro im Januar 2017 auf 289 Euro im Dezember.

Weitere Informationen: www.homeandsmart.de

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