Westnetz erfüllt als einer der ersten großen Netzbetreiber die Anforderungen des IT-Sicherheitsgesetzes

Von links nach rechts: Dr. Achim Schröder (Westnetz-Geschäftsführer), Arno Hahn (Westnetz-Geschäftsführer), Michael Reusch, Projektleiter und Informationssicherheitsbeauftragter bei Westnetz, Jörg Brand, Leiter Projektlenkungskreis, Dr. Stefan Küppers (Westnetz-Geschäftsführer) und Dr. Jürgen Grönner (Westnetz-Geschäftsführer), mit dem Zertifikat

Moderne Gesellschaften sind auf eine zuverlässige Infrastruktur angewiesen. Störungen und Ausfälle beispielsweise in der Energie- und Wasserversorgung können erhebliche volkswirtschaftliche Schäden nach sich ziehen und weite Teile der Bevölkerung unmittelbar betreffen. Eine zunehmende Gefahr stellen dabei Angriffe über das Internet dar. Solche „Hackerangriffe“ können zu schwerwiegenden und langanhaltenden Ausfällen mit entsprechenden katastrophalen Folgen für Staat und Bevölkerung führen.

Um kritische Infrastrukturen, wie die von Westnetz betriebenen Strom- und Gasnetze, noch besser vor Bedrohungen von außen zu schützen, hat die Bundesregierung im Jahre 2015 das IT-Sicherheitsgesetz beschlossen. Es enthält die Verpflichtung, dass die Betreiber IT-Sicherheitsvorfälle melden und bestimmte IT-Sicherheitsstandards in ihren Prozessen verankern müssen. Alle Verteilnetzbetreiber müssen sich zertifizieren lassen und die Ergebnisse bis zum 31. Januar 2018 der Bundesnetzagentur nachweisen.

Als einer der ersten der großen deutschen Verteilnetzbetreiber hat die Westnetz GmbH die Zertifizierung für die Sparten Strom und Gas erfolgreich absolviert. Nach 18-monatiger Vorbereitung hat die PwC Certification Services GmbH die Systeme der Westnetz an insgesamt 25 Tagen überprüft. Das Zertifizierungsaudit wurde durch die Deutsche Akkreditierungsstelle begleitet und überwacht. Kontrolliert wurden vor allem technische Unternehmensbereiche, die Netzinfrastruktur führen, betreiben oder Instand halten sowie Prozesse rund um Gebäudezugangsbeschränkungen und Arbeits- und Betriebsdokumentationen. Auch das Schulen und Sensibilisieren der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Stärkung der Informationssicherheit ist Teil der Zertifizierungsanforderungen.

„Das Ergebnis liegt nun vor: Westnetz erfüllt die Anforderungen im vollen Umfang. Als Betreiber kritischer Infrastruktur erfüllt Westnetz die Anforderungen des IT-Sicherheitsgesetzes der Bundesregierung bereits frühzeitig. Wir haben dafür die schon bestehenden Regeln der Informationssicherheit ausgeweitet und in der Prozessdatenverarbeitung neue Standards und Maßnahmen eingeführt“, erklärt Westnetz-Geschäftsführer Dr. Stefan Küppers. Der zertifizierte Bereich umfasst rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Netzbetreibers an sechs Netzführungsstandorten und mit über 1.000 technischen Anlagen wie zum Beispiel Umspannanlagen und Gasregelstationen.

Weitere Informationen: www.westnetz.de/web/cms/de/3346370/westnetz

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