Keine Energiewende ohne KWK

Um die Ziele der Bundesregierung, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 Prozent gegenüber 1990 zu senken, zu erreichen, sind Effizienzmaßnahmen von entscheidender Bedeutung. Dabei werden die Sektoren Strom und Wärme in den nächsten Jahrzehnten immer stärker zusammenwachsen. In diesem Kontext spielt die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) eine besondere Rolle, da KWK-Anlagen die bei der Herstellung von Strom entstehende Wärme nutzbar machen – beispielsweise als Wärmeenergie für öffentliche und private Verbraucher.

Mit dem neuen Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG) setzt die Bundesregierung Anreize für Investitionen in hocheffiziente und CO2-arme KWK-Anlagen, um den Anteil der Stromerzeugung aus KWK zu erhöhen. Werden bereits etwa 80 Prozent der Fernwärmeerzeugung durch KWK bereitgestellt, wurde das bisher auf die Gesamtnettostromerzeugung bezogene relative Ziel (25 Prozent KWK-Anteil bis 2020) durch das absolute Mengenziel von 110 Terawattstunden bis zum Jahr 2020 sowie 120 Terawattstunden bis 2025 ersetzt. Das große Interesse an der Technologie zeigen auch die aktuellen Zahlen des BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) – so wurden allein in den letzten fünf Jahren rund 30.000 Anlagen neu zugelassen.

Die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der KWK für Immobilien- und Energiewirtschaft, Industrie, Handel, Gewerbe, Gesundheitswesen & Kommunen zeigt die interCOGEN, Deutschlands einzige KWK-Messe mit begleitenden Fachkongressen, am 28. und 29. Juni in der Messe Karlsruhe.

Weitere Informationen: www.reeco.eu

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