Ees Europe: Energiespeichermarkt profitiert von fallenden Preisen

Bildquelle: © Solar Promotion GmbH

Von Großspeicher über Heimspeicher bis hin zur Elektromobilität – die ees Europe, Europas größte und besucherstärkste Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme, beschäftigt sich vom 31. Mai bis 2. Juni 2017 mit den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten für Energiespeicher. Aufgrund der fallenden Preise ist die rasante Entwicklung des Marktes ungebremst. 2017 bietet die ees Europe Herstellern, Anbietern und Verbrauchern eine Plattform, um sich über Innovationen und Trends der Branche zu informieren.

Das Geschäftsfeld für Energiespeicher boomt. Allein in Deutschland werden bis Mitte 2017 voraussichtlich 60.000 Solarstromspeicher installiert, so eine Prognose des Branchenverbands Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar). Unter anderem ist dafür die Entwicklung der Preise verantwortlich: In den vergangenen drei Jahren fielen die Kosten für Solarstromspeicher, insbesondere für Systeme auf Lithiumbasis, um rund 40 Prozent. Der BSW-Solar geht davon aus, dass bis 2020 bis zu 170.000 neue Systeme installiert werden.

Die fallenden Preise hängen unmittelbar mit den steigenden Installationszahlen zusammen: Je mehr Speicher verkauft und installiert werden, desto mehr produzieren die Unternehmen. Innovative Konzepte, neue Technologien und automatisierte Produktionen sorgen außerdem dafür, dass die Herstellungskosten sinken und der Einkauf von Rohmaterialien günstiger wird. Das erlaubt den Anbietern, Speicher günstiger an Kunden verkaufen zu können.

Inzwischen profitieren Verbraucher nicht nur von günstigeren Speichermöglichkeiten. Für sie ist auch attraktiv, dass Photovoltaikanlagen ebenfalls preiswerter werden und sich heute gerade für Hauseigentümer rentieren. Mit entsprechenden Speichertechnologien können Haushalte wie Unternehmen einen wichtigen und bezahlbaren Beitrag zur Energiewende leisten.

Hinzu kommen neue Player auf dem Markt: Neben klassischen Batterie- und Speichersystemherstellern drängen zunehmend große Unternehmen aus der Automobilindustrie in die Branche und errichten Fertigungsstätten für die Batterieproduktion. Das Thema Elektromobilität und mobile Speichersysteme ist einer der wichtigsten Trends in diesem Jahr. Die neuen mobilen Anwendungsbereiche erweitern den Markt, der bisher von stationären Speichersystemen beherrscht wurde.

Mit zunehmender Wirtschaftlichkeit wird der Trend zu Photovoltaik und Energiespeichern in den kommenden Jahren weiter anhalten. Die ees Europe beschäftigt sich daher auch in ihrem Rahmenprogramm mit der Zukunft von mobilen und stationären Speichern. Die Sonderschau „E-Mobility & Renewable Energy“ widmet sich den Themen Energiemix der Zukunft, neue Geschäftsmodelle und Ladelösungen bei Elektrofahrzeugen. Das Thema Elektromobilität rückt insbesondere auf der ees Europe Conference, die zeitgleich zur Messe stattfindet, in den Fokus.

Die Konferenz deckt zusammen mit dem ees Forum, in dem Experten von ihren Erfahrungen berichten, das gesamte Themenspektrum der Branche ab – mit Diskussionsrunden und Vorträgen zu Themen wie die Marktentwicklung von Energiespeichern, neue Technologien bei wieder aufladbaren Batterien, Batterieproduktion oder alternativen Speichertechnologien ohne Batterien und USV-Anlagen (Unterbrechungsfreie Stromversorgung). Highlight der drei Tage im Zeichen von Energiespeichern und Batterien ist die Verleihung des ees AWARDs, der innovative und wegweisende Produkte und Lösungen für die stationäre und mobile Speicherung elektrischer Energie prämiert. Die Auszeichnung der AWARD-Gewinner findet am 31. Mai um 17:00 Uhr auf dem Innovations- und Anwenderforum (Halle A4, Stand A4.530) statt. Die ees Europe 2017 findet vom 31. Mai bis 2. Juni parallel zur Intersolar Europe auf der Messe München statt, die ees Europe Conference vom 30. bis 31. Mai im ICM – Internationales Congress Center München.

Weitere Informationen: www.ees-europe.com

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