25 Jahre DEPV: Moderne Holzenergie als Schlüssel für Versorgungssicherheit und bezahlbare Energiewende
Beim Festakt zum 25-jährigen Bestehen des Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e. V. in Berlin wurde wurde betont, dass moderne Holzenergie für eine stabile und bezahlbare Energiewende wichtig sei. In seiner Festrede erläuterte Bundesminister a.D. Jürgen Trittin, warum Pelletheizungen in der aktuellen Krise für Unabhängigkeit stehen.

Unter den über 100 Gästen befanden sich neben Mitgliedern zahlreiche Wegbegleiter und Vertreter befreundeter Verbände, die die Anfänge des DEPV Revue passieren ließen. Ein Meilenstein in der Verbandsarbeit war die Einführung der Pelletzertifizierung ENplus vor 15 Jahren, die den heute international standardisierten Pelletmarkt begründete. Verbandsvorsitzender Helmut Schellinger wurde erneut bestätigt, ebenso wie der gesamte Vorstand. Neu im Beirat sind Heike Stang, Michael Almberger und Andreas Groll.
In der anschließenden Diskussionsrunde standen die politischen Rahmenbedingungen für den Wärmemarkt und die Rolle Erneuerbarer Energien im Gebäudesektor im Mittelpunkt. Beate Schmidt-Menig (Ökofen Heiztechnik GmbH) kritisierte das geplante Gebäude-Modernisierungsgesetz (GMG), während Dr. Martin Sabel vom Bundesverband Wärmepumpe klare Vorgaben und eine Priorisierung Erneuerbarer Energien forderte. Weitere Verbandsvertreter wie Doris Stiksl (proPellets Austria), Dr. Christine Falken-Großer (Bundesverband Erneuerbare Energien), Andreas Peeters (Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks) und Markus Staudt (Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie) unterstrichen, dass moderne Holzenergie und Pellets unverzichtbar für die Erreichung der Klimaziele im Wärmemarkt sind.
Der DEPV bleibt damit eine zentrale Plattform für den Austausch entlang der gesamten Pellet-Wertschöpfungskette und für die politische Vertretung der Interessen seiner Mitglieder – sowohl auf lokaler als auch auf nationaler Ebene.
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