Bau/SanierungNews für Installateure und Fachhandwerker

IBK – Zweites Leben für den Boden: Sanieren statt austauschen

Viele Bodenbeläge müssen nicht ersetzt werden, wenn sie in die Jahre gekommen sind – sie lassen sich aufbereiten. Während dies bei Holzböden weithin bekannt ist, gilt es ebenso für zahlreiche elastische Beläge wie PVC, Vinyl, Kautschuk oder Linoleum. Durch professionelle Sanierung können diese Böden nicht nur optisch erneuert, sondern auch funktional verbessert werden. Das Ergebnis ist häufig sogar robuster und pflegeleichter als im ursprünglichen Zustand. Gleichzeitig bietet die Aufbereitung klare ökologische Vorteile, da Ressourcen geschont und Emissionen reduziert werden.

Die Sanierung des Designbodens sollte auf jeden Fall einem Profi überlassen werden. Danach sieht der alte Boden wieder wie neu aus. Quelle: Ponimah/AdobeStock/IBK

Voraussetzung für eine erfolgreiche Sanierung ist jedoch die fachgerechte Ausführung – und die richtige Ausgangssituation. Der Belag muss fest mit dem Untergrund verklebt sein, da lose verlegte Böden dem Schleifprozess nicht standhalten würden. Ist diese Bedingung erfüllt, stellt die Sanierung eine wirtschaftlich attraktive Alternative dar: Sie ist im Schnitt rund 40 Prozent günstiger als eine Neuverlegung und kann die Ausfallzeiten um bis zu 50 Prozent reduzieren.

Neben Kosten- und Zeitersparnis sprechen auch technische Argumente für die Aufbereitung. Eine hochwertige Versiegelung macht den Boden widerstandsfähiger gegenüber Abnutzung und erleichtert die Reinigung, da Schmutz und Keime schlechter anhaften. Zudem erhöht sich die Rutschhemmung, was die Sicherheit im Alltag verbessert. Auch unter Nachhaltigkeitsaspekten überzeugt die Lösung: Durch die Verlängerung des Lebenszyklus werden Materialeinsatz und Energieverbrauch deutlich reduziert, was sich positiv auf den CO₂-Fußabdruck auswirkt.

Die Sanierung selbst erfolgt in drei Schritten: Grundreinigung, Abschleifen und Versiegelung. Jeder dieser Arbeitsschritte erfordert spezifisches Fachwissen – von der Auswahl geeigneter Reinigungsmittel über die richtige Schleiftechnik bis hin zur passenden Beschichtung. Gerade bei elastischen Belägen ist Vorsicht geboten, da die Nutzschicht oft sehr dünn ist und bereits kleine Fehler zu irreparablen Schäden führen können. Deshalb sollte die Durchführung grundsätzlich Fachbetrieben überlassen werden.

Wer Kosten sparen möchte, kann durch vorbereitende Maßnahmen unterstützen, etwa durch das Ausräumen der Räume oder das Freilegen schwer zugänglicher Bereiche. Die eigentliche Sanierung bleibt jedoch eine Aufgabe für Profis, die Materialeigenschaften und Verarbeitungsprozesse genau kennen.

Nach der Aufbereitung profitieren Nutzer nicht nur von einem technisch verbesserten Boden, sondern häufig auch von einer optischen Aufwertung. Moderne Designs und Oberflächen lassen sich vielfach nachträglich realisieren. Ergänzend sorgen geprüfte Materialien und Zertifizierungen wie Emicode-Siegel für ein gesundes Raumklima. So wird aus einem alten Boden ein nachhaltiger und langlebiger Bestandteil moderner Wohnräume.

Die IBK ist ein Zusammenschluss international führender Unternehmen und Gremien der bauchemischen Industrie, Organisationen des Handwerks sowie Medienpartner aus dem Fachjournalismus. IBK-Mitglieder sind BASF (www.basf.com), „FussbodenTechnik“ (snfachpresse.de),  GEV – Gemeinschaft Emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe e.V. (www.emicode.com), Mapei (www.mapei.de), Objekt (www.objekt-verlag.de), Schönox (www.schoenox.de), Thomsit (www.thomsit.de), Uzin Utz (www.uzin-utz.com), Wakol (www.wakol.de), Zentralverband Parkett und Fußbodentechnik (www.zv-parkett.de) und Zentralverband Raum und Ausstattung (www.zvr-info.de).

Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von Ihnen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für Sie am interessantesten und nützlichsten sind.