Mieterstrom bietet ganz neue Perspektiven für Vermieter und Mieter

Im Zuge der Energiewende liegen Stromerzeugung und Strommarkt nicht mehr allein in den Händen der Energiewirtschaft. „Mieterstrom“ heißt das neue Zauberwort: Für viele Verbraucher bietet Mieterstrom die Möglichkeit, Stromdirektlieferungen auch in Mehrfamilienhäusern für sich zu nutzen. Die NRW-Landesregierung will die Verbreitung von Mieterstromprojekten unterstützen und hat deshalb seit Ende 2016 ein Förderprogramm aufgelegt, bei dem Mieterstromprojekte mit bis zu 30.000 Euro bezuschusst werden. Wie das Ganze funktioniert, erläutert die druckfrische Kurzbroschüre „Mieterstrom kurz erklärt“ der EnergieAgentur.NRW.

In fünf Kapiteln werden auf insgesamt zwölf Seiten Anlagenplanung und Wirtschaftlichkeit, Vertragsbeziehungen, Kundenakquise, das Messkonzept Summenzählermodell und die energiewirtschaftlichen Pflichten erläutert. Im Jahr 2016 wurden bundesweit durch etwa 1,58 Millionen Photovoltaik-Anlagen mit zirka 40.800 Megawattpeak (MWp) Leistungsstärke rund 38 Milliarden kWh klimafreundlicher Strom erzeugt. Damit trug Photovoltaik einen Anteil von rund sechs Prozent zur deutschen Stromerzeugung bei. Die etwa 233.000 Anlagen in NRW hatten eine Leistung von mehr als 4.300 MWp. Damit liegt NRW bundesweit hinter Bayern und Baden-Württemberg auf Platz drei aller Bundesländer bei der Nutzung von Photovoltaik. Die Broschüre „Mieterstrom kurz erklärt“ findet sich kostenlos im Internet unter www.energieagentur.nrw/broschueren.

Weitere Informationen: www.energieagentur.nrw

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