Kunststoffdübel mit galvanisch verzinkten Schrauben zur Verwendung im Außenbereich

Schraube mit Bitumenspray (Large)

Wer Wandhalter für Fassadenunterkonstruktionen auf Mauerwerk oder Beton befestigt, hat die Wahl zwischen verschiedenen Verankerungselementen. Jedes dieser Produkte hat Vor- und Nachteile. Wesentliche Entscheidungskriterien für die Wahl des besten Verankerungselementes sind ausreichende Tragfähigkeit und Korrosionsbeständigkeit sowie die Kosten. Die richtige Lösung ist also sicher und wirtschaftlich zugleich.

Wer hohe Lasten in Beton abtragen muss, kann beispielsweise Bolzenanker, Betonschrauben oder Injektionstechnik in Betracht ziehen. Diese Verankerungselemente erzielen hohe Traglasten. Beispiel EJOT Bolzenanker BA-E (Edelstahl A4, Durchmesser zehn Millimeter): Die charakteristische Tragfähigkeit für Versagen durch Herausziehen bei Anwendungen in gerissenem Beton liegt bei 9 kN. Im Vergleich dazu schafft es ein Kunststoffdübel, zum Beispiel der EJOT SDF-10V, auf „nur“ 4,5 kN.

Dennoch ist der Kunststoffdübel häufig die erste Wahl zur Befestigung von Wandhaltern. Denn die charakteristische Tragfähigkeit von 4,5 kN ist oftmals völlig ausreichend, um alle anfallenden Lasten einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade abzutragen, da die Wandhalter für die Fassadenunterkonstruktion in ausreichend engen Abständen positioniert werden müssen. Die Verwendung eines Bolzenankers wäre für diesen Anwendungsfall aus statischer Sicht überdimensioniert.

Stützwände aus Beton werden in der Regel mit Bewehrungsstahl verstärkt, damit eine höhere Druck- und vor allem Zugfestigkeit erzielt werden kann. Dieser Stahlbeton so die fachliche Bezeichnung, entsteht, nachdem runde Stahlstäbe in die Schalung eingebaut und mit Beton vergossen werden.

Für den Einbau des Verankerungselementes im Beton muss zunächst ein Bohrloch erstellt werden. Die Tiefe des Bohrloches ist abhängig von der jeweiligen Verankerungstiefe des Befestigungselementes. Hierbei kann es passieren, dass der Verarbeiter mit dem Bohrer auf eines der Bewehrungseisen stößt beziehungsweise dieses sogar durchtrennt, was dazu führen kann, dass die Tragfähigkeit des Stahlbetonbauteils vermindert wird. Man spricht dann von einer Fehlbohrung, denn es ist davon auszugehen, dass bei einem Bewehrungstreffer die erforderliche Bohrlochtiefe nicht erreicht beziehungsweise dass das Verankerungselement nicht mehr ordnungsgemäß eingebaut werden kann.

Hat eine Fehlbohrung stattgefunden, muss ein neues Bohrloch erstellt werden, und zwar in einem Abstand, der mindestens der doppelten Tiefe der Fehlbohrung entspricht. Ein geringerer Abstand ist auch möglich, allerdings muss die Fehlbohrung dann mit hochfestem Mörtel verfüllt werden. Je tiefer gebohrt werden muss, desto wahrscheinlicher ist es, dass erneut der Bewehrungsstahl getroffen wird.

Auch hier punktet der Kunststoffdübel EJOT SDF-10V, denn er verfügt über eine sehr geringe Verankerungstiefe von nur 40 Millimetern in Beton. Neben einer geringeren Bohrzeit können Bewehrungstreffer und ein daraus resultierender höherer Verschleiß an Bohrern erfolgreich vermieden werden.

Weitere Informationen: www.bau.ejot.de

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