BZS 24/700: Neue Brennstoffzelle von BRÖTJE

Bei dem “BZS 24/700” handelt es sich um ein neues BRÖTJE-Brennstoffzellen-Heizsystem. Dieses soll nach Angaben des Herstellers den CO2-Ausstoß des Hauses um maximal 50 Prozent verringern können. Das Produkt wandelt Erdgas in Wärme um und erzeugt gleichzeitig emissionsarme Elektrizität. Die eingesetzten Technologien “Kraft-Wärme-Kopplung” (KWK) und “Kalte Verbrennung” machen die smarte Hybridanlage im Betrieb umweltschonend und effizient.

Bedarfsgerechte Heizung und dezentrales Stromkraftwerk in einem: Das BZS 24/700, bestehend aus Brennstoffzelle, Pufferspeicher und Brennwertkessel, beeindruckt laut Hersteller mit einem Gesamtwirkungsgrad von 93,7 Prozent (Bild: August Brötje GmbH, Rastede)

Innerhalb des Gerätes spaltet ein sogenannter Reformer Erdgas in ein wasserstoffreiches Prozessgas auf. Eine elektrochemische Reaktion zwischen Wasserstoff und Sauerstoff erzeugt anschließend Wärme (bis 22,8 kW Heizung / bis 29 kW Warmwasser) und elektrische Energie (0,705 kW). Verbraucht der Nutzer diesen Eigenstrom vor Ort, anstatt Elektrizität aus dem Netz zu beziehen, spart er nicht nur kräftig am Preis. Er kann auch den CO2-Ausstoß für den Hausstrom um bis zu 50 Prozent senken.

Perfekt für Ein- und Zweifamilienhäuser

Zum Paket des BZS 24/700 von BRÖTJE gehören ein 300 Liter fassender Pufferspeicher sowie ein Spitzenlast-Brennwertkessel. Letzterer steuert bei hohem Wärmebedarf zusätzliche Heizleistung bei und kann mit 20 Prozent Wasserstoffanteil im Erdgas betrieben werden. Über das Hydraulikmodul lässt sich ein zweiter gemischter Heizkreis einbinden. Eine integrierte Frischwasserstation sorgt für eine gute Trinkwasserhygiene. Alle Komponenten finden auf einer Fläche von 208 mal 178 Zentimetern Platz und passen mit 187 Zentimeter Höhe auch in niedrige Kellerräume.

Am 7-Zoll großen Touchscreen oder per Mobil-App lassen sich aktuelle Daten abrufen und modulspezifische Einstellungen vornehmen. Durch das präzise und bedarfsgerechte Zusammenspiel aller Elemente erreicht das Brennstoffzellen-System eine bestmögliche Brennstoffverwertung mit einem Gesamtwirkungsgrad von 93,7 Prozent und eine Energieeffizienzklasse von A+++. Das KfW-Förderprogramm 433 leistet bis zu 40 Prozent Zuzahlung zu allen Anschaffungs- und installationsrelevanten Kosten. Vorab vereinbarte Wartungsverträge sichern einen langen und dauerhaft effizienten Betrieb des Systems und werden daher ebenfalls finanziell bezuschusst. Die Bearbeitung individueller Förderanträge übernimmt auf Wunsch der BRÖTJE Förderservice.

Weitere Informationen: www.broetje.de