Produkt des Monats: Lava Desk 2.0 von Etherma – Angenehm warmer Schreibtisch

Dr. Götz Christoph Güttich

Lava Desk 2.0 ist eine Untertisch-Infrarotheizung von Etherma, die an Schreibtischen für die optimale Arbeitstemperatur sorgen soll. Wir haben uns das Produkt in der Praxis angesehen.

Bild: Etherma

Die Lava Desk 2.0 kann vielerorts zum Einsatz kommen: an Schreibtischen in Kinderzimmern genauso wie im Home Office, an schlecht beheizten Arbeitsplätzen oder auch als Heizung für die Ruheecke von Haustieren. Das Produkt lässt sich unter Tischplatten oder an Wänden montieren und sorgt dort für Wärme, wo sie gebraucht wird. Da das Heizelement nur 15 Millimeter hoch ist, fällt es unter einem Tisch nicht auf und benötigt kaum Platz.

Die Breite der Lösung beträgt 280 Millimeter, die Tiefe 700 Millimeter. Das Gewicht liegt bei lediglich 5,5 Kilogramm und das Produkt ist nach IP21 geschützt. Es sind zwei verschiedene Anschlusskabel erhältlich. Das erste, das zum Standardlieferumfang gehört, verfügt lediglich über einen Ein/Ausschalter. Das zweite nennt sich ET-DESK-DIMM, ermöglicht eine Auswahl von drei unterschiedlichen Leistungsstufen und erlaubt es, drei Timer-Zeiten zu setzen, nach denen sich der Heizkörper automatisch ausschaltet. Im Test verwendeten wir die letztgenannte Lösung. Die Länge der Anschlussleitung beträgt zwei Meter, das Heizelement kommt in Weiß und die maximale Oberflächentemperatur des Geräts, das eine Leistung von lediglich 80 Watt hat, liegt bei 70 Grad.

Installation

Um den Heizkörper in Betrieb zu nehmen, muss er unter einem Tisch oder an einer Wand angeschraubt werden. Um diesen Vorgang zu erleichtern, kommt das Produkt mit zwei vorangebrachten Doppelklebebändern, mit denen die Anwender es vor Ort fixieren können. Anschließend ist es dann möglich, die Löcher für die vier Schrauben vorzubohren und dann die Schrauben hineinzudrehen. Im Test ergaben sich dabei keine Probleme und die Montage ging schnell von der Hand. Laut Hersteller sollten übrigens zwischen dem Heizelement und dem Tischrand ein Abstand von mindestens 35 Millimetern gelassen werden, an der Seite mit dem Stromanschluss sollten es 120 Millimeter sein.

Nach der Montage kann es dann daran gehen, das Anschlusskabel am Heizkörper und auf der anderen Seite in einer Steckdose einzustecken. Um das Kabel aus dem Weg zu halten, liefert Etherma eine Klebeschelle und einen Kabelbinder mit, mit der sich der Anschluss sauber verlegen lässt. Der ganze Installationsvorgang nahm im Test keine zehn Minuten in Anspruch.

Im Betrieb

Nachdem wir die Heizung mit Hilfe des ET-DESK-DIMM eingeschaltet hatten, verbreitete sich kurz darauf erwartungsgemäß angenehme Wärme unter unserem Schreibtisch. Insgesamt gibt es vier Leistungseinstellungen: Nach dem Einschalten läuft das Heizelement mit 100 Prozent Leistung, nach einem zweiten Druck auf den Einschaltknopf liegt die Leistung bei 66 Prozent und nach dem dritten Knopfdruck heizt das System noch mit 33 Prozent Leistung. Ein vierter Knopfdruck schaltet es wieder aus. Der Timer lässt sich auf eine, zwei oder drei Stunden stellen.

Fazit

Lava Desk 2.0 kann an Arbeitsplätzen mit schlechter Heizsituation (wir verwendeten das Produkt in einem Server-Raum) eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität mit sich bringen. Die Lösung bringt aber nichts an Orten, an denen schnelle Wärme zwischendurch gefordert wird. Bei uns im Test benötigte es um die fünf Minuten, um auf Stufe eins mit 33 Prozent Leistung aufzuheizen, für Stufe zwei waren etwa zehn Minuten erforderlich und für volle Last eine Viertelstunde. Sitzt man aber länger vor Ort, bringt Lava Desk 2.0 einen echten Mehrwert. Unser Server-Raum war auf 18 Grad temperiert, wenn wir das Produkt auf volle Leistung stellten, war es uns nach einiger Zeit sogar etwas zu warm. Das ist natürlich von Individuum zu Individuum unterschiedlich, wir fanden es bei dieser Temperatur aber am besten, erst einmal voll einzuheizen und dann während der Arbeit immer nach Bedarf zwischen Stufe zwei und drei zu wechseln.

Anmerkung:

Der Hersteller hat uns das Produkt für diesen Test kostenlos und dauerhaft zur Verfügung gestellt. Der Bericht wurde davon nicht beeinflusst und bleibt neutral und unabhängig, ohne Vorgaben Dritter. Diese Offenlegung dient der Transparenz.