Intelligente Stromnetze werden durch Ertrags- und Wetterprognosen unterstützt

Zur Zeit sorgen die zunehmende Anzahl elektrischer Verbraucher (dazu gehören beispielsweis Wärmepumpen und Elektroautos), der steigende Anteil erneuerbarer Energien und die Dezentralisierung für einen Umbruch im Energiesektor. Das Energiesystem wird immer komplexer und die Verwaltung des genannten Systems (die eine Voraussetzung für zukünftige Stromnetze, die stabil sind, darstellt) wird zu einer der größten Herausforderungen in Zusammenhang mit der Energiewende.

Bild: © Solar Promotion GmbH

Genau hier setzt die neu aufgestellte, internationale Energiefachmesse EM-Power Europe vom 9. bis 11. Juni 2021 in München an: Die Akteure der neuen Energiewelt präsentieren Technologien und Lösungen zu den Themen Energiemanagement, vernetzte Energielösungen und intelligente Stromnetze (Smart Grids) – und schaffen damit die Verbindung der Sektoren der neuen Energiewelt.

Die Energiewende ist nur mit der Digitalisierung machbar. Geht es doch darum, die Energieerzeugung sowohl örtlich als auch zeitlich zu synchronisieren. Nur wenn ein „smartes“ Stromnetz weiß, wo gerade wieviel Strom verbraucht und wieviel produziert wird und diese Informationen in Flexibilitätssignale übersetzt, kann der Strommarkt dies berücksichtigen und auf Umwelteinflüsse wie wechselhafte Wetterbedingungen reagieren. Deshalb spielen Wetterprognosen sowie Ertragsprognosen von Photovoltaik- und anderen Erzeugungsanlagen, aber auch Lastprognosen auf der Verbrauchsseite eine wichtige Rolle. „Je besser die wetterbedingten Flexibilitätsbedürfnisse des Stromnetzes an den Strommarkt kommuniziert werden, umso besser kann der Markt das Seine tun, das Stromnetz stabil zu halten“, ergänzt Robert Busch, Geschäftsführer beim Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne). 

Die verbesserten Wetter- und Ertragsprognosen können ebenso wie optimierte Lastmanagement-Prognosen stabileren Stromnetzen, vor allem auf Verteilnetzebene, zugutekommen. Zudem sind sie ein wichtiger Baustein von Smart Grids. Eingebettet in ein intelligentes Erzeugungs- und Lastmanagement können sie dafür sorgen, die Stromnetze besser auszulasten und den Netzausbaubedarf zu minimieren. Die Digitalisierung und künstliche Intelligenz (KI) machen diese Prognosen immer exakter.

Breiteres Themenspektrum auf der EM-Power Europe 2021

Für eine funktionierende Energieversorgung der Zukunft sind sektorübergreifende und intelligent vernetzte Konzepte und Lösungen erforderlich. Genau hier setzt die neu aufgestellte EM-Power Europe an: Auf der internationalen Energiefachmesse vom 9. bis 11. Juni 2021 in München präsentieren sich Unternehmen – vom Marktführer bis zum Start-up –, die im Wettbewerb mit innovativen Produkten und vernetzten Energielösungen die neue Energiewelt prägen. Erstmals werden 2021 die Bereiche Smart Grids, die Integration erneuerbarer Energien sowie Netzinfrastruktur und -systemdienstleistungen in die Messe integriert. Themen wie die dezentrale und erneuerbare Energieversorgung, smarte Gebäudeautomation, Energiemanagementsysteme und Sektorkopplung innerhalb von Micro Grids, Quartieren und Gebäuden sowie gewerbliche und industrielle Energiedienstleistungen bleiben Bestandteil der EM-Power Europe.

Weitere Informationen: www.em-power.eu und www.TheSmarterE.de